Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Rock

Just when news broke that Pitchfork ist being incorporated into GQ, another men's magazine - Esquire (above my January 2024 Spanish edition) has a superb article about a man who I think, since Kennedy Honors, may actually be rock's holy grail

Zufälligerweise in derselben Woche als bekannt wurde, dass die Website und das verbleibende Personal des Musikmagazins Pitchfork in der Lifestyle-Zeitschrift GQ aufgehen wird, hat Esquire, eine weitere renommierte Lifestyle-Zeitschrift, den Rockstar Lenny Kravitz auf dem Cover: Im Bild, die spanische Ausgabe, die ich hier an der Costa del Sol gekauft habe. Hat sich gelohnt. Madison Vains umfangreicher Artikel, über 6000 Worte, mit vielen coolen Fotos ist exzellent und könnte ohne weiteres in einem Fachmagazin wie Mojo stehen. Es ist natürlich hilfreich, einen Megastar wie Lenny Kravitz als Interviewpartner und Fotomodel zu haben. Seit ich 2012 seine spektakuläre Hommage an Led Zeppelin bei den Kennedy Honors sah, hege ich den Verdacht, dass Lenny Kravitz in einem seiner Gitarrenkoffer den Heiligen Gral versteckt hält.
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Esquire (UK, Spring 2024) with a cover story by Jon Savage - author of 'England's Dreaming: Sex Pistols and Punk Rock' - looking back at Oasis. Apropos: Also check Liam Gallagher's impressive new song, see clip, right, of 'Just Another Rainbow'

‘In 1994, both politics and pop were moving in the same direction, towards a more hopeful and inclusive Britain. For me that move was soundtracked by Oasis songs…They gave me hope in a personally very difficult year, and they were the last rock group ever to have that effect on my life’. Schreibt Jon Savage – der Autor von Büchern wie ‘England’s Dreaming: Anarchie, Sex Pistols, Punk Rock’ (1991) – im Männermagazin Esquire (UK, Spring 2024). Auf dem Cover der Ausgabe ist, anlässlich des 30. Jubiläums vom Album ‘Definitely Maybe’ (1994), Oasis-Sänger Liam Gallagher. Der übrigens zur Zeit mit einem neuen Song Erfolg hat, den ich für das beste halte, das er seit Oasis veröffentlicht hat: Siehe Video von Just Another Rainbow, gefilmt in einem alten Eisenbahntunnel in Nordengland – mit Stratocaster-Glory von John Squire, ehemals
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Yes, I got it. It's well worth checking out Geddy's story - some of it heavy stuff, concerning his family history. There is also loads of history, anecdotes & photos of one of prog rock's best bands, told by their bassist & singer. I saw them 1988 at the NEC

Geddy Lee, geb. 1953, hat in der legendären kanadischen Progrock-Band Rush auch noch Keyboards gespielt! Ich habe Rush 1988 live in Birmingham gesehen, und seitdem sind sie eine meiner Lieblingsbands geworden und geblieben. Meiner Erfahrung nach, ist diese Band nicht jedermanns Geschmack, sondern gefällt eher Leuten, die Gruppen wie King Crimson, Yes und ELP mögen. Ich hatte in einem früheren Artikel, anlässlich des Todes des Schlagzeugers Neil Peart in 2020, über meine Top-10 Songs von Rush aus den 80er Jahren geschrieben. Jetzt nehme ich Geddys Buch zum Anlass, über meine Lieblingslieder aus den 70er Jahren zu schreiben, und dabei Hintergrundinfos aus ‘My Effin’ Life’ (2023) zu verwenden. Neben Rock-Storys, Road-Storys und technischen Infos über Equipment und Instrumente, hat das Buch auch eine ernste und
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Singer and songwriter Robert Plant is 75 years old this year. I actually prefer him as an older and (probably) wiser man. Kind of a pilgrim. To me he even looks cooler now than in Zeppelin days. The quality of his solo career has kept on surprising me

Zum diesjährigen 75. Geburtstag von Robert Plant ist ein deutsches Radiofeature vom NDR (57 min.) mit Musik und Storys online. Link folgt. Das englische Hörbuch ist ebenfalls gut. Paul Rees, der Autor der Biografie ‘Robert Plant. A Life’ hat früher für das renommierte Musikmagazin Q geschrieben, später für Zeitungen wie Sunday Times und Daily Telegraph.  Man merkt, dass der Mann sich mit Musikgeschichte auskennt und gut recherchiert hat. Das ist bei Rockbiografien nicht immer der Fall. Ich werde jetzt nicht reihenweise Anekdoten zitieren sondern nur diese: Als Plant als junger Mann aus der Schule rausgeschmissen wurde und der Schuldirektor ihn mit den Worten verabschiedete, dass aus ihm nie etwas werden würde, machte der Sänger sich ein paar Jahre später, 1971, den Spaß, in seinem Rolls Royce bei dem Schuldirektor vorbeizufahren und zu
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One of Zappa's many great albums, check live clip of the song 'Inca Roads'. His autobiography is also superb and thought-provoking. He seemed to come from a maverick left. I'm not quite sure what he disliked more: The Christian Right or CNN

Exzellentes neues Feature vom Bayerischen Rundfunk online. Links folgen am Ende des Posts. In der Tat, auch für ein weiteres DLF-Feature von 2020 mit Soundtrack-Komponist Nikko Weidemann (‘Babylon Berlin’ etc.), der Frank Zappa (1940-1993) persönlich kannte und sogar als Musiker mit ihm auf der Bühne spielte. Bei so viel Kompetenz muss ich mir ernsthaft den Kopf zerbrechen, ob ich noch etwas Nützliches hinzuzufügen habe? Ich glaube, den besten Tipp den ich geben kann, ist seine Autobiografie ‘The Real Frank Zappa Book’ (1989). Im Bild meine Taschenbuchausgabe vom Picador Verlag. Das Buch scheint leider nicht auf Deutsch erhältlich zu sein. Schade, denn es ist sehr interessant und unterhaltsam. Viele Details über sein Leben. Er stammte aus einer katholischen ‘lower-middle-class’ Familie und seine Eltern sprachen zuhause
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Underrated LP with one of the best Stones tracks ever, a song about a road trip. In the blog is a great live clip, info about song's origin, Ronnie's druggy inititiation into the band, book tips & clip of Keith Richards using a rare Gibson L6-S

Ein starkes LP-Cover, siehe unsere Vinyl-LP und nachfolgend das aufgeklappte Gatefold-Album. Aber das dreizehnte Stones-Album entstand in schwierigen Zeit für die Band. Keith Richards und seine Ehefrau Anita Pallenberg waren schwer heroinabhängig, ihr Leben kompliziert. Keith sieht auf dem Black and Blue Cover schon etwas mitgenommener aus als Mick. Zudem hatten die klassischen Rockbands der 70er, inklusive den Stones und Led Zeppelin, auf einmal Konkurrenz von neuen Musikrichtungen: Funk und Disco waren angesagt, ebenso Reggae…und auch Punk aus dem guten alten England. Die Sex Pistols waren erstmals November ’75 aufgetreten und bekamen viel Presse, gleichfalls die US-Punker The Ramones deren Debütalbum Februar ’76 erschien. Nicht nur der Klang der neuen Musik war
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Yes, Lemmy was born on Christmas eve, today is his 70th. We read the biography of the singer, songwriter and bass player of Motörhead. He was in Hawkwind in the 70s. In other bands most of the 60s. See rare pics & music clips in the post

Wer ein Rock ‘n’ Roll Christmas feiern will, kann das mit völlig gutem Gewissen tun. Denn heute, Heiligabend, ist der 70. Geburtstag der Rock-Legende Lemmy, dem Sänger, Liederschreiber und Bassist von Motörhead. Links im Bild lehnt er habituell am Tourbus. Rechts, das klassische Livealbum No Sleep Til Hammersmith (1981). Wir werfen auch einen Blick in seine höchst unterhaltsame Autobiografie White Line Fever (2002). Nachfolgend seltene Fotos, Lieder von Motörhead & Lemmy mit Monty Python, mit Hawkwind, mit Slash…und ein Motörhead-Lied mit Cello. Infos über Lemmys Lieblings-Bar, und warum er von Hawkwind gefeuert wurde. Auch die Enthüllung wer die größte Liebe seines Lebens war. Und Tour-Storys wie aus Fellinis Satyricon. Aber das ist nicht Hauptgrund warum Sie diesen Artikel anklicken, oder?
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Trucking good: The Mobile Recording Studio belonged to the Stones but many bands rented it, like Led Zeppelin (above), Bob Marley, Iron Maiden...even a Krautrock band. Infos in the blog. The truck, of course, also turned up in a song

Der Lastwagen von der Marke BMC (British Motor Corporation) wurde von den Stones zu einem mobilen Studio umgebaut und diente für Aufnahmen von mehreren LP-Klassikern der Rolling Stones und von anderen Bands, die das Mobile mieteten. Zum Beispiel Led Zeppelin, die auf dem Foto links zu sehen sind. Die Zahl der Alben die im Rolling Stones Mobile Recording Studio aufgenommen wurden, geht in die Hunderte. Nachfolgend, eine Auswahl von zehn besonders interessanten Bands und LPs. Inklusive einem Klassiker von Bob Marley, einem Album von Iron Maiden…und einem Krautrock-Album. Sogar ein berühmtes Lied in dem das Mobil-Studio namentlich erwähnt wird. Allein schon die Tatsache dass ein mobiles Studio an ungewöhnlichen Orten verwendet werden kann, hat Potential für Abenteuer. Der Besuch eines
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Grateful Dead started 50 years ago and are playing farewell concerts at Chicago's Soldier Field Stadion where Jerry Garcia played his last gig before he died 20 years ago. Above, a good Grateful Dead live album with a German connection

Die Band traf sich vor 50 Jahren in einem Musikgeschäft in Palo Alto, CA. Sie wurden zur ultimativen Hippie-Band, verkörperten den alternativen, do-it-yourself Geist der 60er und 70er Jahre. Grateful Dead gründeten ihre eigene Plattenfirma, bauten ihr eigene PA-Anlage und entwickelten durch ihr LP-Design ein starkes visuelles Image. Gitarrist Jerry Garcia starb vor 20 Jahren, sein letztes Konzert war Juli 1995 im Soldier Field Stadion von Chicago. Dort sind im Andenken an ihn diesen Sommer die letzten Konzerte von Grateful Dead. Dass jetzt schon Tickets für über 50 Millionen Dollar verkauft sind, verdeutlicht den Status den Grateful Dead hat. Nachfolgend unsere Albumtipps, einer davon links im Bild, plus Infos über Verbindungen der Band zu Leuten wie Tom Wolfe, Martin Scorsese George RR Martin….und zwei Typen namens Larry Page und Sergey Brin
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Foreword by thriller writer Ian Rankin? Yes, Wishbone Ash is still a cult band. In the blog is info about Andy Powell's book, his guitars, iconic LP covers and legendary concerts like the 'French Woodstock' at Festival d’Orange in 1975

Mit Vorwort von Krimi-Autor Ian Rankin? Ja, Wishbone ist immer noch Kultband, war in den 70ern sogar sehr erfolgreich mit LPs wie Argus und Live Dates. Die mystischen Song-Themen und der twin lead Sound von zwei Gitarren inspirierte u. a. Metalbands wie Iron Maiden. Wobei Wishbone selber eher von Folkrock wie Fairport Convention inspiriert waren. In den 80ern wurde die Band von Punk & New Wave verdrängt. Ähnlich wie Uriah Heep und Tull hat Ash heute nur noch ein Gründungsmitglied: Gitarrist und Sänger Andy Powell. Er hielt die Band am Laufen, machte neue LPs, spielt bis heute viel live. Apropos ‘Live Dates‘ ist im Artikel Info über Ash-Konzerte in legendären, teils nicht mehr existierenden Locations wie Zoom Club Frankfurt, Schwabinger Bräu München und das ‘französische Woodstock’ Orange ’75
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My Simon & Schuster edition of 'Unknown Pleasures: Inside Joy Division' (2012) by Peter Hook, founding member & bass player of Joy Division, later New Order. Good read, well written. No ghostwriter, I think. I wish more musicians would do that

Gutes Buch vom Bassist und Gründungsmitglied der ikonischen Band aus dem nordenglischen Manchester.Joy Division veröffentlichten nur zwei Studio-LPs, existierten nur für vier Jahre. Nach dem Tod von Sänger Ian Curtis im Jahr 1980, machten sie unter dem Namen New Order weiter. Peter Hooks Buch ‘Unknown Pleasures: Inside Joy Division’ (2012) ist sehr informativ und auch sehr unterhaltsam geschrieben. Im Bild, meine Ausgabe vom Simon & Schuster Verlag. Ich habe ein Foto daraus beigefügt: Mit Gitarrist Bernard Sumner (links), Ian Curtis (rechts) und Peter Hook in der Mitte. Nur Schlagzeuger Stephen Morris fehlt, vielleicht weil er das Foto gemacht hat? Das Buch gibt es leider nicht auf Deutsch, kann aber als englisches Hörbuch ausgecheckt werden. Link folgt am Ende des Posts. Ebenfalls, ein aufschlussreiches Deutschlandfunk-Feature
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I saw Rush live 1988 during the Hold your Fire Tour. Typically, a drummer persuaded me to see the band. They surprised me with their enthusiasm, unexpected humour - and an amazing drummer. Above, my vinyl LP of Moving Pictures (1981)

Neil Peart von der kanadischen Progrock-Band Rush starb am 7. Januar 2020 im Alter von 67. Er galt als einer der besten Schlagzeuger der Welt. Ich habe die Band in den 80er Jahren während der ‘Hold Your Fire’ Tour live gesehen und war ziemlich beeindruckt. Vor dem Konzertbesuch, zu dem mich typischerweise ein Schlagzeuger überredet hatte, war ich kein großer Fan. Aber der Enthusiasmus der Band wirkte ansteckend. Im Foto ist meine Vinyl-LP von ‘Moving Pictures’ (1981), einem ihrer besten Alben. Die Nachricht von Pearts Tod überraschte mich denn der Mann schien immer sehr fit zu sein. Dass er mit einem Gehirntumor zu kämpfen hatte, machte er nicht öffentlich bekannt. Abgesehen vom Schlagzeug, schrieb Neil Peart auch so gut wie alle Texte von Rush. Sie sind interessant, vermeiden typische Rock-Klischees. Bei der Auswahl meiner zehn
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A radio dramatisation of 'Johnny Got his Gun' is online. Link below. The novel and the movie by Dalton Trumbo is today probably most famous for inspiring the Metallica song 'One' whose video (clip below) featured footage from the movie

Klingt fast zu gut um wahr zu sein, aber das folgende Hörspiel hat eine Verbindung zu einem der besten Lieder der Rockband Metallica, von ihrem Album And Justice for All (1988), im Bild. Januar 1989 wurde der Albumtrack One als Single veröffentlicht, zusammen mit einem starken Video (Clip folgt), das Passagen von dem Spielfilm Johnny Got his Gun (1971) enthält. Ein düsterer Antikriegsfilm von Dalton Trumbo, der Regie führte und die Romanvorlage schrieb. Der Mann, der unter Cineasten eine Kultfigur ist – mitunter Drehbücher für Spartacus (1960) und Papillon (1973) schrieb – kam in den 50er Jahren auf die sog. Schwarze Liste für unamerikanische Umtriebe. Was nicht gänzlich verwundert, denn der Film mit dem deutschen Titel ‘Johnny zieht in den Krieg’ zeugt von einer völligen Verbitterung, nicht nur darüber dass junge Menschen als
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We found a nice old photo of the legendary Rainbow Theatre in London. Here's a small selection of bands that played there, more after the break. The Art Deco building was a cinema in the 1930's More spacious than it looks. Band played to crowds of ca. 3000. Classic live albums and films were made there

Wir haben ein schönes altes Foto von Londons Rainbow Theatre gefunden. In den 1930ern als Kino namens Astoria im Art déco Stil gebaut, später Bühne für so ziemlich jede gute Band der Welt. Folgende Dates aus den 70ern sind nur eine kleine Auswahl. In den 50er Jahren spielten dort Leute wie Eddie Cochran, Dave Brubeck. In den 60er Jahren Count Basie, Sinatra, Louis Arnstrong, Beatles…und dann kam Progrock. Fans werden die Alben links im Bild kennen.

1972
14. Januar – Yes
26. Februar – The Steve Miller Band
17 – 19. Februar – Pink Floyd
1. Juli – Deep Purple
17. September – Stephen Stills & Manassas
18. November – Wishbone Ash
13. Dezember – King Crimson
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Pretty good radio drama 'Bowie in Berlin' (2015) is online, from German public broadcasters WDR. About David Bowie's time in Berlin, where he stayed between 1976 and 1978 - the origin of his so called Berlin Trilogy of albums. Bowie fans who just speak a bit of German will probably enjoy the vibe & music

Eine exzellente Produktion – mit dem Untertitel ‘Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt‘ - die sich Bowie-Fans anhören sollten. Link am Ende des Posts. Ein Hörspiel mit renommierten Sprechern, u. a. Andreas Fröhlich als David Bowie, und Johannes Flachmeyer als Bowie-Producer Tony Visconti. Auch Originalstimmen von Leuten aus Bowies Umfeld während seiner Zeit in Berlin von 1976-1978. Das Doku-Hörspiel, das auch Bowie-Songs enthält, erzählt die Geschichte von einem der interessantesten Abschnitte in David Bowies Karriere, mit den Alben der sog. Berlin Trilogy:

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Low (1977)
Heroes (1977)
Lodger (1979)
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Die LPs wurden mitunter von deutschen Bands inspiriert. In Heroes wird die Berliner Mauer
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Earls Court Exhibition Centre was concert venue for iconic rockbands like Led Zeppelin. This is history now in more ways than one. The final decision has been announced for Earls Court to be demolished. We chose a Pink Floyd song that was recorded and filmed there, as a goodbye. YouTube link below

So gut wie jede klassische 70er Jahre Rockband ist dort aufgetreten, Led Zeppelin, Pink Floyd, Rolling Stones, Queen…um nur einige zu nennen. Jetzt wird Londons Earls Court Exhibition Centre abgerissen. An dessen Stelle sollen 7500 Luxuswohnungen gebaut werden, diese nicht ganz unkontroverse Entscheidung wurde gerade von Bürgermeister Boris Johnson abgesegnet. Das Gebäude dessen Art Deco Fassade links im Bild zu sehen ist, wurde 1937 eröffnet, aber an dem Standort gab es schon im 19. Jahrhundert Veranstaltungen wie Buffalo Bill’s Wild West Show, die u. a. von Queen Victoria besucht wurde. Earls Court war ursprünglich für Ausstellungen und Sportveranstaltungen gedacht, so wurden die Olympischen Sommerspiele 1948 dort ausgetragen und auch olympische Events in 2012. Was Ausstellungen anbelangt, war in Earls Court drei Jahrzehnte, von 1937 bis 1976, die
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Phil Lynott (1949-1986) died 30 years ago. In the blog is info about the biography by his mum (book pictured above), his interest in Celtic mythology, his poems, connections to Ritchie Blackmore, singer Sade, U2...and Phil's places in Dublin

Der irische Musiker Phil Lynott (1949-1986) starb vor 30 Jahren. Er war Liederschreiber, Sänger, Bassist von Thin Lizzy. Vor U2 waren sie die erste international erfolgreiche Rockband aus Irland. Es gab natürlich klasse Musiker wie Rory Gallagher und Van Morrison, aber die waren ziemlich introvertiert. Thin Lizzy hingegen, und speziell Phil Lynott, liebten und lieferten Hits, Arena-Rock, Bühnenshow und Lieder zum Mitsingen. Klassiker wie The Boys are back in Town, Alben wie Jailbreak (1976) und Live and Dangerous (1978), siehe Vinyl-LP, waren der Zenit ihrer Karriere. Aber mir gefallen auch die früheren, von Folkrock angehauchten Sachen. Nachfolgend einige Geheimtipps, Infos über die Biografie, über Phils Interesse an keltischer Mythologie, seine Gedichte, und Orte in Dublin, darunter Pubs, mit Verbindungen zu ihm. Seine Mutter war die
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My DVD-set of 'Heima' (2007) from the Icelandic band Sigur Rós. Among my fave music films. Good concert footage and also great documentary stuff visiting unusual places in Iceland

Bei einigen der 10 Filme die ich Ihnen im Laufe dieser Serie vorstelle, steht die Musik sehr im Mittelpunkt, bei anderen Filmen spielt das Publikum oder der zeitgeschichtliche Kontext eine starke Rolle. Bei meiner ersten Filmvorstellung könnte man fast sagen, der Star ist das Land in dem der Film spielt. Heima (2007) von der isländischen Band Sigur Rós ist eine Mischung von Konzertausschnitten, Interviews und Einblicken in Land und Leben der isländisches Leute. Das Publikum wirkt, anders als es bei vielen Rockfestivals heute üblich ist, auf sympathische Weise natürlich und gelassen. Die Band kommentiert, dass sie bei Auftritten hier nervöser sind als sonstwo, weil die Isländer ein ziemlich kritisches Publikum seien. Apropos Island: Die Naturaufnahmen der Filmcrew sind
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