If you want a bigger adventure than the ship Enfdurance and its crew (inclucding dogs named Shakespeare and Soldier) you have to go to Mars. Theres a BBC radio dramatisation about Ernest Shackletons Arctic expedition online. Link below

Ein Abenteuer mit legendärem Status. Um so mehr, weil es ein glorreiches Desaster war. Link für das BBC-Hörspiel von 2016 ist am Ende des Blogposts. Vor etwas über hundert Jahren, zu Zeiten der Endurance-Expedition (1914-1917) gab es in der Antarktis keine Rettung per Hubschrauber, keinen Funkkontakt. Man war völlig auf sich selbst gestellt. Shackletons Plan war, die Antarktis vom Weddell-Meer aus, über den Südpol, bis zum Rossmeer zu überqueren. Die 2.900 km Reise sollte mit 69 Hunden und zwei motorisierten Schlitten unternommen werden. Aber dazu kam es nicht. Bevor das Schiff Endurance und 28 Mann zum Startpunkt der Überquerung kamen, blieben sie monatelang im Packeis stecken. Das Schiff wurde vom Eis zermalmt und sank. Siehe obiges Foto. Daneben, das Buch mit Ernest Shackletons Bericht The Endurance Expedition (1919). Die Crew war ca. 20 Monate in der menschenfeindlichsten Region der Erde. Shackleton und seine Männer schlugen sich zu Fuß und mit drei Rettungsbooten durch, lebten vom Jagen als der Proviant ausging. Letztendlich gelang es Shackleton und einer Handvoll Leute mit einem der Rettungsboote 1200 km zurück zur Atlantikinsel Südgeorgien zu segeln, und dann seine Mannschaft zu retten die auf der antarktischen Insel Elephant Island zurückgeblieben war. Wenn man im Detail erfährt, was Shackleton und seine Leute in diesen Zeiten durchmachten, scheint es wie eine Wunder dass die gesamte Mannschaft lebend nach Hause kam.

‘Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.’

Oben, der Text der Zeitungsanzeige mit der Shackleton auf seine Expedition aufmerksam machte, und auf die sich angeblich fünftausend Leute meldeten. Es war eine Epoche voller Entdeckungslust, eine Epoche voller Idealismus. Aber das sollte sich bald ändern. Als Shackleton und Crew im Mai 1917 in die Zivilisation zurückkehrten, war die Expedition – aufgrund der monumentalen Ereignisse und Menschenverluste des Ersten Weltkriegs – erstmal kein Thema mehr in den Medien. Erst Jahre später begann sich die Öffentlichkeit detailliert mit der Geschichte zu beschäftigen. Als die BBC im Jahr 2002 eine Zuschauerumfrage unternahm um die 100 Greatest Britons zu ermitteln, kam Sir Ernest Shackleton (1874-1922) auf Platz 11. Er starb mit 47 an einem Herzinfarkt auf der Insel Südgeorgien, wo sich auch sein Grab befindet. Das Hörspiel über die Shackleton-Expedition enthält viele interessante Detail, zum Beispiel Banjo-Musik. Crew-Mitglied Leonard Hussey, ein Meteorologe, hatte tatsächlich ein Banjo dabei und sorgte für Musik in eisugen Winternächten.

 

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Ernest Shackleton: Endurance-Expedition als Hörspiel online Das BBC-Hörspiel Beyond Endurace. Mit Dominic West (als Ernest Shackleton), Mark Edel-Hunt (als Schiffsarzt Alexander Macklin), Sam Dale (als Schiffschreiner Harry McNeish), David Hounslow (als Frank Wild, Kommandant der Zurückgebliebenen auf Elephant Island), Gabriel Andrews (als Fotograf Frank Hurley), Neet Mohan (als Physiker Reginald James), Jamie Glover (als Lagerverwalter Thomas Orde-Lees) u. a. Regie: Justine Willett. Produktion von 2006

Musik die von der Endurance-Expediton inspiriert wurde Hier ein Clip mit Info über das Stück Out of whose womb came the ice (2016) von der jungen amerikanischen Komponistin Nina C. Young, (geb. 1984)

Dokumentarfilm über die Endurance-Expediton Die umfangreiche PBS-Produktion Shackleton’s Voyage of Endurance (2002) mit viel Film und Fotomaterial von Expeditionsteilnehmer Frank Hurley

News! Unglaublich, aber wahr. Im Dezember 2018 wurde der 33-jährige Amerikaner Colin O’Brady der erste Mensch der die Antarktis solo und zu Fuß überquerte. Er schaffte die Strecke von 1,500 km in 54 Tagen, mit einem 170 Kilo schweren Schlitten den er selber zog.

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