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Tag: Popkultur

80 years ago, in 1939, Batman appeared for the first time in DC Comics, or Detective Comics, as was the name then. There's a BBC radio dramatisation of a Batman story called The Lazarus Syndrome online. It's pretty good. Link below

Das erste Batman-Heft erschien vor achtzig Jahren, in 1939, beim Verlag Detective Comics, heute besser bekannt als DC Comics. Das folgende BBC-Hörspiel stammt von 1989 und wurde zum damaligen fünfzigsten Geburtstag der Figur produziert. Ziemlich gut. Link folgt am Ende des Blogposts. Ich muss gestehen dass mich, abgesehen von Batman, andere Comic-Figuren die momentan Kinoleinwände dominieren, nicht besonders ansprechen. Die Batman-Figur hat für meine Begriffe mehr Tiefe, mehr Ambivalenz, mehr literarisches Potential. Ich sehe in Batman eine entfernte Verwandschaft mit Figuren wie Erik in Gaston Lerouxs Das Phantom der Oper (1910) und Heathcliff in Emily Brontës Sturmhöhe (1847) Gemeinsame Nenner dieser Figuren sind mitunter Einsamkeit, Ob­s­ku­ri­tät und Selbstjustiz. Im Gegensatz dazu wirkt Superman wie ein Sozialarbeiter. Ein weiterer markanter Kontrast zwischen den beiden ist, dass Batman keine übermenschlichen Kräfte hat, nicht fliegen kann und dergleichen. Es ist klar, dass ihn das realistischer und plausibler macht, aber es macht ihn auch interessanter.

As for movies, The Dark Knight Trilogy from Christopher Nolan is the best adaptation of Batman so far. Above, my DVD of the third film, The Dark Knight Rises (2012), with Christian Bale

Im Kino führen übermenschliche Kräfte oft zu Special-Effekt-Orgien die, trotz technischer Kompetenz, irgendwann zum ermüdenden Gimmick werden – und das ist kein guter Ersatz für dramatische Substanz. Ich finde, besonders die Batman-Verfilmungen von Christopher Nolan, bekannt als The Dark Knight Trilogy, werden dem Potential der Figur gerecht. Der dritte Film, The Dark Knight Rises (2012), links im Bild ist meine DVD, enthält Anspielungen auf die Wirren der Französischen Revolution, wie sie in Charles Dickens’ Roman Eine Geschichte aus zwei Städten (1859) geschildert werden. In solchen Zeiten erweist sich Batman in der Regel weniger als Idealist, sondern eher als der ewige Skeptiker. Zu Beginn des folgenden Hörspiels besucht Batman am Jahrestag der Ermordung seiner Eltern den Ort an dem sie starben. Dort wird er von jemandem überfallen und außer Gefecht gesetzt der per Gesichtsoperation die Identität von Bruce Wayne und Batman übernommen hat. Lieutenant James Gordon merkt, dass etwas nicht stimmt, und sucht zum Rat alte Bekannte wie Catwoman auf. Ich wünsche spannende Unterhaltung.

 

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80 Jahre Dark Knight: ‘Batman’ BBC-Hörspiel online Das BBC-Hörspiel Batman – The Lazarus Syndrome. Mit Bob Sessions (als Bruce Wayne / Batman), Michael Gough (als Butler Alfred Pennyworth), Lorelei King (als Catwoman / Selina Kyle, Martha Wayne), Kerry Shale (als Der Joker, Det. Harvey Bullock, Batcave Computer), Alan Marriott (als Robin / Jason Todd), Paul Maxwell (als Commissioner James Gordon), James Goode (als Nightwing / Dick Grayson), Shelley Thompson (als Barbara Gordon, Talia, junger Bruce Wayne), Garrick Hagon (Ra’s al Ghul, Thomas Wayne), Simon Bullivant & Dirk Maggs (Bearbeitung). Produktion 1989

Beste Batman-Musik? Lieder mit Texten (z. B. ‘Hold me, Thrill me’ von U2) passen für mich nicht so gut zu den Batman-Filmen. Hier funktioniert für mich die düstere Instrumentalmusik von Hans Zimmer besser, z. B. The Fire Rises, hier Live-Version mit Gitarren-Stars wie Johnny Marr (The Smiths) und Mike Einziger (Incubus)

Verfilmung  Ein deutscher Trailer für die Batman-Verfilmung The Dark Knight Rises (2012) von Regisseur Christopher Nolan. Mit Christian Bale, Michael Caine, Tom Hardy, Anne Hathaway, Gary Oldman u. a.

News – Robert Pattinson wird neuer Batman Der 33-jährige US-Schauspieler und Werbeträger der durch die Twilight-Saga berühmt wurde, übernimmt die Titelrolle des Warner Bros Spielfilms The Batman (2021)

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April 2019 UK edition of ELLE with Taylor Swift on the cover, also an article written by her. She writes about some of her favourite songs and the memories connected to them. Also authors and a TV series she likes. Yellow dress: Gucci

Modezeitschriften sind meine Guilty Pleasure, und als ich Taylor Swift auf der englischen April-Ausgabe 2019 am Zeitungsstand sah, hatte ich mal wieder eine gute Ausrede. Sehr schönes Cover-Foto. Kann zum Vergrößern angeklickt werden. Ein Vorteil von solchen ziemlich soliden Hochglanzmagazinen ist dass man sie hochkant neben Büchern und LPs in den Wandschrank stellen kann. Mit Taylor Swift auf dem Cover, wird diese Ausgabe definitiv ein Sammlerobjekt. Die Ausgabe enthält auch einen Artikel den Taylor Swift persönlich geschrieben hat. Sie wurde am 13. Dezember 1989 geboren, wird also Ende dieses Jahres Dreißig. Das erwähnt sie in der amerikanischen Ausgabe von Elle, in der ein völlig anderer Artikel von ihr ist. Überschrift: ’30 Things I Learned Before Turning 30′. In der deutschen April-Ausgabe von Elle ist, soweit ich sehe, nichts von Taylor Swift auf dem Cover oder im Magazin. Wer weiß, was der Grund dafür ist? Ich bin sicher dass sie eine Menge Fans in Deutschland hat. Vielleicht erscheint sie im Laufe des Jahres in einer späteren Ausgabe. Der Artikel in meiner englischen Ausgabe hat die Überschrift ‘For Taylor Swift, Pop is personal‘. Überschriften werden bekanntlich meist von Chefredakteuren geschrieben. Im Artikel schreibt Swift auf sympathische Weise über ihre Lieblingsautoren, Songs und TV-Serien. Sie erwähnt den Schriftsteller F. Scott Fitzgerald und die TV-Serie Grey’s Anatomy. Was Musik betrifft, bietet sich hier eine schöne Gelegenheit, einige ihre Lieblingssongs auf YouTube auszuchecken.

Wussten Sie schon? Taylor Swifts Vorname wurde vom Sänger James Taylor inspiriert, der mit Liedern wie Fire and Rain bekannt wurde. Er wird auch in einem Taylor-Swift-Lied erwähnt: ‘You said you never met one girl who had as many James Taylor records as you, but I do’ (‘Begin Again‘ vom Album ‘Red’)

Zum Beispiel Cowboy Take Me Away (1999) von den Dixie Chicks. Bei diesem Lied erinnert sich Taylor daran, wie sie mit 12 Jahren Zuhause in Pennsylvania die Akkorde dazu lernte. Wenn sie How To Save A Life (2016) von The Fray hört, denkt sie zurück an die Zeit als sie mit 17 monatelang auf Tour war. Beide Lieder sind übrigens vom Soundtrack von Grey’s Anatomy, hier ein Trailer für die Serie. Zu Zeiten als sie Liebeskummer (‘bad breakups or letdowns’) hatte, waren u. a. die Lieder Put Your Records On (2006) von der britischen Soulsängerin Corinne Bailey Rae, und Why (1992) von Annie Lennox eine Hilfe für sie. Bei dieser Erwähnung kam mir unwillkürlich der Gedanke, warum es weder mit Tom Hiddleston, noch mit Harry Styles oder Calvin Harris geklappt hat? Fanden diese Leute es schwierig, mit einer Person zu leben die weiß was sie will und in voller Kontrolle ihrer enorm erfolgreichen Karriere ist? Darüber macht sie in diesem Artikel keinen weiteren Kommentar. Einen weiteren Autor den sie liebt und im Artikel erwähnt, ist Shakespeare. Taylor Swifts eigenes Lied Love Story (2008) wurde von Romeo und Julia inspiriert, deren Namen auch im Lied vorkommen: ’Little did I know that you were Romeo, you were throwing pebbles and my daddy said, ‘Stay away from Juliet’. And I was crying on the staircase begging you, please, don’t go…’. Schönes, ultra-romantisches Video mit einer sehr jung aussehenden Taylor Swift. Obwohl ich finde dass sie mit bald 30 Jahren fast noch besser aussieht.

 

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2019 Album von Taylor Twift  Am. 26. April erschien die erste Single Me! – von ihrem 7. Album namens Lover (2019) das am 23. August erscheint, mit 18 Liedern, inklusive der zweiten Single You Need To Calm Down, deren Titel übrigens am Anfang von Me! auf Französisch gesprochen wurde: ‘Calme-toi, s’il te plait!

Weitere Informationen Auf dem Cover der obigen April 2019 Ausgabe von Elle (UK) trägt Taylor Swift ein Kleid und Schmuck von Gucci. Foto: Quentin Jones. Styling: Gillian Wilkins. Im Artikel sind weitere Fotos von Taylor Swift mit Modeartikeln von Balenciaga, Miu Miu, Versace, Mugler, Louis Vuitton, Jimmy Choo u. a.

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