Und exklusive Musik-CD mit einem Lied von uns erhalten

Bei Lesern die unser Netzmagazin mit einer Geldspende unterstützen, werden wir uns in der Regel damit bedanken dass wir Ihnen, falls erwünscht, eine CD mit einem Lied schicken das von Mitgliedern der Redaktion geschrieben und aufgenommen wurde. Leser sollten uns im Voraus mitteilen ob sie lieber ein deutsches oder ein englischsprachiges Lied wollen. Wir beabsichtigen, keins der Lieder (bei denen es sich um zwei völlig verschiedene Stücke handelt) auf andere Art zu veröffentlichen oder zu verkaufen, sondern sehen es als ein exklusives Werbegeschenk / Dankeschön für Leser die uns, einmalig oder längerfristig, unterstützen wollen. Wir weisen darauf hin dass es sich dabei nicht um Spenden im rechtlichen Sinne, z. B. steuerlich absetzbare Spenden handelt sondern, genau genommen, um ein Geschenk an uns.  Zahlungswillige Leser können sich per Email mit uns in Kontakt setzen, uns sagen, welche Unterstützung Sie uns anbieten – und dann melden wir uns zurück. Wir korrespondieren bei diesem Thema allerdings nur mit Privatpersonen und nicht mit Clubs, Organisationen oder Vereinen irgendeiner Art. Wenn sich dennoch herausstellen sollte dass etwaige Gelder nicht von Privatpersonen stammen, spenden wir das Geld an wohltätige Zwecke. Auch private Spenden erzielen keinen redaktionellen Einfluss sondern sollten darauf beruhen dass Sie das unterstützen wollen, was wir völlig unabhängig und nach unseren eigenen Vorstellungen tun. Es gibt viele gute Seiten, aber keine wie unsere

Entstehungsgeschichte des Musikstücks? Wir wissen nicht ob das deutsche Stück unbedingt besser ist als das englische, aber es hat eine recht interessante Entstehungsgeschichte die beim Anhören vielleicht nicht sofort erkennbar ist: Wir hatten ursprünglich die Idee, deutschsprachige Schlagermusik, so aus den 20er Jahren, auf irgendeine Weise in einen modernen Rock/Pop-Kontext zu setzen. Anfänglich dachten wir daran, Samples, also kurze Ausschnitte von alten Gesangspassagen mit neuem musikalischen Elementen zu verschmelzen. Wir fanden allerdings, schon rein tontechnisch, dass genau die Dinge die wir an den alten Stücken mochten, ihre eigene Art von Charme, im Kontext von modernen Klängen, wie z. B. einem Back-Beat, schnell verloren gehen. Wir wollten das Genre nicht zu einer Art Gag oder Kuriosität verwursten, in der Art wie es, wenn auch kommerziell sehr erfolgreich, bei House / Technoversionen von ‘Cotton-Eyed Joe’ der Fall war. Als alternativen Ansatz versuchten wir deshalb, selber ein Lied im Stil des altmodischen Schlagergenres zu schreiben, welches dann, weil quasi für unsere Zwecke maßgeschneidert, besser in das uns vorschwebende moderne Klangbild passen würde. Kurz: Es ist nicht ganz so einfach, ein Lied in dem scheinbar simplen, altmodischen Schlagerstil zu schreiben. Aber wir haben etwas in dieser Richtung hingekriegt und nahmen das als Intro oder als Rahmen für ein Lied das, wie eine kleine Zeitreise, mit einem altmodischen Klang von Piano und Gesang beginnt und dann zunehmend einen modernen Backingtrack erhält. Wir versuchten uns dabei vorzustellen, wie ein altmodischer Schlagergesangstil, mit seiner, im nettesten Sinne, etwas affektiert klingenden Jovialität wohl klingen würde wenn der Sänger oder der Komponist das Lied alleine zuhause singen würde. Also ohne den für uns gewohnten ‘Schuhkarton’ Klang den wir von alten Aufnahmen gewohnt sind, und ohne den Druck, die melancholische Ader eines Lieds mit der damals vielleicht obligatorischen Jovialität überdecken zu müssen. Dabei fanden wir, dass einige der absichtlich von uns verwendeten Klischees über ‘Die Li-e-ebe…’ einen eher traurigen, bittersüßen Charakter annahmen, bei dem die innere Stimme des Autors im Kontrast zu der eher fröhlich klingenden Musik steht. Fazit: Wie gut ist das Stück? Wir gehen nicht davon aus dass wir eins Ihrer Lieblingsalben zuhause vom Sockel hauen werden, schätzen aber dass es den meisten Lesern einigermaßen gut gefallen wird. Wir geben jedoch, ganz im Sinne sämtlicher bizarrer Haftungsausschlüsse, vorsichtshalber kein Rückgaberecht!

Vielen Dank und ein Gruß von der Redaktion!

Kontaktadresse avenita.net@gmail.com