Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Celtic

It's the 80th birthday of Alan Garner, author of novels like The Weirdstone of Brisingamenfor and Elidor. His novel The Owl Service is based on Welsh mythology. Filmed as a TV-Series in 1969 with film locations in Wales. See YouTube clip below

Links im Bild die Verfilmung von Alan Garners  Roman The Owl Service (1967). Nachfolgend auch ein ABC-Hörspiel von 1987. Es geht in der Story um eine walisische Sage deren Handlung sich unter modernen Jugendlichen wiederholt. Buch und Film haben in England eine große Fan-Gemeinde. In Deutschland wurde der Roman als Eulenzauber veröffentlicht. Garners Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Story ist komplex, sie beruht auf keltischen Mythen die im Mittelalter unter dem Namen Mabinogion aufgeschrieben wurden. Eine der Figuren ist Blodeuwedd (sprich Blo-DEI-weth) die von einem Zauberer aus Blumen erschaffen wird weil sein Sohn Lleu dazu verflucht wurde, nie eine Frau zu finden. Später verwandelt sie sich in eine Eule. Der walisische Name für Eule ist Blodeuwedd. In Alan Garners Roman sind drei Jugendliche, um die 17 Jahre
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Susan Cooper's novel starts like a Blyton story, with kids coming to a Cornish seaside town, meeting their archaeologist uncle at the station. Then it heads into Celtic mythology and soon...the Dark is rising. Inspired a song by Mercury Rev. There's also a BBC radio dramatisation online. Links below

Es ist der Geburtstag der britischen Autorin Susan Cooper. Links, eine englische Ausgabe vom ersten Buch der Wintersonnenwende Saga. Ein Jugendklassiker um keltische Mythologie der auch in Deutschland einigermaßen bekannt ist. Die Reihenfolge der deutschen Titel ist:

1 Bevor die Flut kommt
2 Wintersonnenwende
3 Greenwitch
4 Der Graue König
5 Die Mächte des Lichts
.

Es beginnt ähnlich wie ein Buch von Enid Blyton: Drei Kinder kommen auf Urlaub an die südenglische Küste. Ihr Onkel, ein Archäologe, holt sie vom Bahnhof ab und hat sogar einen Hund dabei…alles sehr idyllisch. Der Ort Trewissick beruht auf dem echten Fischerdorf
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It's Burns Night: If you won't have a haggis or a dram of Scotch whisky, at least listen to a Robert Burns song. Here's the lovely Jo Stafford (1917 - 2008) with My Heart's in the Highlands

Burns Night: Am 25. Jan. wird der schottische Nationaldichter Robert Burns (1759-1796) gefeiert. Man muss dazu nicht in Schottland leben, man muss dazu nicht schottisch sein. Hauptsache man feiert seine Gedichte & Lieder

My Heart’s in the Highlands

My heart’s in the Highlands, my heart is not here,
My heart’s in the Highlands, a-chasing the deer;
A-chasing the wild-deer, and following the roe,
Oh my heart’s in the Highlands, wherever I go.
.
Farewell to the Highlands, farewell to the north,
The homeland of valour, the land of my birth;
Wherever I wander, wherever I rove,
The hills of the Highlands for ever I love.

 

Gute Melodie, guter Text, schön gesungen von Jo Stafford, die in den 40er, 50er Jahren ein großer Star in Amerika war. Burns sagt, wo immer er gerade sein mag, sein Herz wird immer in den schottischen Highlands sein. Viel besser kann man Heimatliebe kaum auf den Punkt bringen. Nachvollziehbar dass solche Lieder Anklang finden bei Nachkommen von Schotten die im 18. und 19. Jahrhundert, oftmals armutsbedingt, in großen Zahlen nach Amerika auswanderten. Wobei die Highland Clearances eine Rolle spielten. Dadurch bekommt auch der Titel des Lieds eine zusätzliche Prägnanz. Heute und dieses Wochende werden an Tausenden von Orten, in Schottland, in Amerika und in der ganzen Welt, Leute zusammenkommen und Robert Burns’ Werke in Erinnerung behalten. An Tischen, an Kaminen oder Lagerfeuern seine Lieder und Gedichte vortragen. Dabei ist der Genuss von schottischem Whisky und dem schottischen National Gericht Haggis nicht obligatorisch aber sehr oft ein Teil der Festlichkeiten, und wir werden die letzten sein die sich darüber beschweren.

 

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Weiterführende Infos  In einem deutschen Wiki-Artikel über den Dichter Robert Burns / und auf Englisch das BBC-Doku Robert Burns – The People’s Poet, vom Jahr 2009 zum 250. Geburtstag von Burns

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It's St David's Day and, along the lines of How Green was my Valley...how low was my budget, we just got an old postcard for you. We know South West Wales best, so you can join us in checking out the card's nine locations in Snowdonia

Der 1. März ist St. David’s Day, ein walisischer Feiertag, und weil wir Wales mögen und ganz gut kennen, wollten wir etwas zum Thema posten. Wir haben vor Kurzem eine alte Postkarte aufgegabelt, mit Fotos von neu Orten in Nordwales, genauer gesagt Snowdonia, eine Region mit sehr schönen Landschaften die durch den Status eines Nationalparks geschützt sind. Postkarten waren wirklich eine ganz gute Erfindung: Die Idee, dass der Ort an dem man sich gerade befindet das eigentliche Message ist. Im Zeitalter des Internets kriegt man deutlich weniger Postkarten. Man bekommt viele Nachrichten, hat aber nichts mehr handfestes das man in den Türrahmen der Küchentür stecken kann und jeden Tag sieht. Ach, was soll’s, dafür werden wir uns den Luxus gönnen, die neun winzig und schwarz-weiß abgebildeten Orte der Karte allesamt in Farbe und mit Infos zum neustem Stand der Dinge auszuchecken. Das wird der Nostalgie ein Ende setzten. Links oben ist der walisische Berg Tryfan, der ein beliebtes Ziel für Climber ist. Umgekehrt als in der in Wales gedrehten Romantic Comedy Der Engländer der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam (1995) wurde die Höhe von Tryfan bis vor Kurzem als 3,002 Fuß angegeben, aber neuste Techniken ergaben dass der Berg eigentlich 3,008 Fuß hoch ist, immerhin eine ganze Mannshöhe mehr. Wer sagt, die Waliser seien Berghochstapler? Mitte oben auf der Karte, das Küstenstädtchen Porthmadog dessen Hafen im 19. Jahrhundert der Schiefer-Industrie diente. Porthmadog ist auch Startpunkt der
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What is the meaning of the name Celtic? In his book A Brief History of the Celts (1998) Peter Berresford Ellis considers various theories, including the one that Celtic or the Celts may linguistically mean something like The Hidden People

Trotz Fortschritten in Sprachwissenschaften sind die Namen von Völkern manchmal schwer zu erklären, nicht zuletzt weil sie oftmals aus einer anderen Sprache stammen als der des benannten Volkes und dadurch Irrtümer und Verwechslungen enthalten können. Das klassische Beispiel ist der Name Indianer, der von Kolumbus stammt und hängengeblieben ist. Für den Namen der Kelten gibt es verschiedene Theorien und ich werfe einen kurzen Blick darauf, mit Bezug auf das Buch A Brief History of the Celts (1998) von Peter Berresford Ellis, einem englischen Historiker aus dem Fachbereich Keltologie. Der Ort an dem die Kelten erstmals als ausgeprägte Kultur auftraten war in Gebieten vom Südwesten des heutigen Deutschlands und speziell der heutigen Schweiz. In der Tat die Wiege der keltischen Kultur, die sog La-Tène-Kultur hat ihren Namen von einer Gegend bei den Ufern des Neuenburgersees in der Schweiz. Was den Namen der Kelten betrifft, schrieb Cäsar in De bello Gallico, seinem berümten Bericht über den Gallischen Krieg, dass er gegen Leute Krieg führte die

‘Kelten in ihrer eigenen Sprache genannt werden’.

Obwohl man nicht alles was Julius Cäsar über die Kelten schrieb, für bare Münze nehmen sollte – es gab auch damals propagandistische Berichterstattungen zu Kriegszeiten – klingt Cäsars Statement hier neutral und glaubwürdig: Die Kelten haben ihren Namen, anders als die Indianer, von niemandem aufs Auge gedrückt bekommen sondern selbst gewählt. Die keltischen Sprachen gehören zu den indogermanischen Sprachen und sind mit dem indischen Sanskrit verwandt. Deshalb kann man nach Kandidaten für die Wurzeln des Wortes Kelten suchen. Zum Beispiel die indoeuropäische Wurzel quel die ‘höher’ bedeutet. Vieleicht im Sinne von adelig? Peter Berresford Ellis erwähnt diese Möglichkeit, neigt aber eher zu der sprachlichen Verbindung zur indoeuropäischen Wurzel kel- die
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Could the legend of The Children of Lir have connections with a place in Ireland that once was the hub of bronze age copper production? If we're wrong, we still got a beautiful song for you

Man kann Legenden auf verschiedene Weise betrachten, zum einem auf die Art wie Kinder es tun wenn sie Märchen spannend finden, ziemlich ähnlich der Art wie man auch als Erwachsener einen Roman oder einen Film genießt, ohne dabei immer nach einem Sinn zu suchen. Das hat einiges für sich, denn vieles was Menschen passiert, im eigenen Leben oder auch in der Geschichte der Menschheit, ist von Zufällen oder unvorhersehbaren Ereignissen geprägt. Und vielleicht reflektieren viele Geschichten die Menschen erzählen, sei es in Büchern, Filmen oder, wie es früher einmal war, in Märchen und Sagen, primär die Ungereimtheit des Lebens und geben dies durch eine starke fantastische, also frei erfundene Komponente zum Ausdruck. Deshalb können Legenden – obwohl sie in manchen Fällen vielleicht die einzigen
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A long, previously unpublished poem by J. R. R. Tolkien about King Arthur comes out in May 2013. As a child Tolkien read the books by the Scotsman Andrew Lang. and possibly Lang's 'Tales of the Roundtable' (1902) inspired his interest

Interessante Neuigkeiten für Tolkien-Fans: Im Mai 2013 erscheint ein Buch mit einem bisher unveröffentlichten und umfangreichen Gedicht von Tolkien über König Artus. Es heißt The Fall of Arthur und stammt aus den 1930er Jahren. Die Tatsache das es bisher nicht veröffentlicht wurde, bedeutet nicht dass die Existenz des Gedichts völlig ubekannt war. Es existiert ein Brief aus dem Jahr 1934 in dem der britische Akademiker Prof. Raymond Wilson Chambers das Gedicht sehr lobte und Tolkien dazu anhielt, es zu Ende zu schreiben. Tolkien selber erwähnte das Gedicht in einem Brief aus dem Jahr 1955, und in in der Tolkien-Biografie von Humphrey Carpenter wurden sogar ein paar Zeilen des Gedichts zitiert. Angeblich jedenfalls. Wir besitzen Carpenters Buch und  haben es gerade nochmal durchgesehen, können die Zeilen auf Anhieb jedoch nicht finden. Vielleicht kommt es darauf an welche Ausgabe man hat. Das Artus-Gedicht das veröffentlicht wird, besteht aus 1000 Zeilen, also durchaus genug für ein Buch. Wobei sicherlich noch einiges an Kommentaren von Tolkiens Sohn Christopher dazu kommen wird, ähnlich wie bei Die Legende von Sigurd und Gudrún (2009), einem anderen Gedicht von Tolkien das als Buch veröffentlicht wurde, und das ich interessant und lesenswert fand. Christopher Tolkien hat offenbar viel Zeit damit verbracht, das Manuskript von The Fall of Arthur zu entziffern. Es befand sich in der Bodleian Libraryder Universität Oxford, wo J. R. R. Tolkien Professor für Angelsächsisch war. Vor seinem Sohn Christopher Tolkien hatte offenbar noch niemand Zugang zu dem Manuskript. Während ich heute in Humphrey Carpenters Tolkien-Biografie erfolglos nach Ausschnitten von dem Artus-Gedicht suchten, stieß ich jedoch auf ein paar andere Spuren: Einer der Gründe warum Tolkien die Mythen um König Artus und seine Ritter interessant fand, war ihre Sprache. Als er Sir Gawain and the Green Knight in Mittelenglisch las, fand in dem Dialekt viele Ähnlichkeiten zu der Art wie die Vorfahren seiner Mutter in den britischen West Midlands gesprochen hatten. Sprache faszinierte ihn, und schon als junger Bursche durchsuchte Tolkien die Schulbücherei und Bücherläden nach sprachwissenschaftlichen Büchern. Interessanterweise waren viele davon auf Deutsch – und dazu knochentrocken geschrieben. Aber davon ließ der junge Tolkien sich nicht abschrecken. Ein ziemlich starker Einfluss in seiner Kindheit scheinen die Bücher über Märchen und Mythen von dem schottischen Schriftsteller und Märchensammler Andrew Lang (1844 - 1912) gewesen zu sein.

Während ich das las, fiel mir ein dass ich selber eine schöne Neuausgabe von einem Andrew Lang Buch habe: Tales from King Arthur, das ursprünglich als King Arthur. Tales of the Round Table (1902) veröffentlicht wurde. Also ein Buch das Tolkien als Kind sicherlich gelesen hat. Eine Sache die mich an der Artuslegende immer besonders faszinierte, war das Schwert Excalibur. Deshalb wählten ich obiges Bild. In dem Buch von Andrew Lang wird die Episode folgendermaßen erzählt: Artus hatte gerade eine schwere Schlacht gekämpft und war verletzt, so sehr dass Merlin ihn in einen tiefen Schlaf versetzte und zu einem heilkundigen Einsiedler brachte, der Artus in drei Tagen wieder auf die Beine kriegte. Als sie wegritten, beschwerte sich Artus bei Merlin dass er kein Schwert mehr habe, aber Merlin bat ihn um etwas Geduld. Sie kamen zu einem großen See in dessen Mitte Artus einen Arm mit einem Schwert aus dem Wassser emporkommen sah. Kurz darauf sah er eine Frau die auf dem Wasser zu stehen schien. Merlin sagte, dies sei The Lady of the Lake und wenn sie zu ihm käme, solle er sie um das Schwert bitten. Artus erzählte ihr dass er sein Schwert verloren habe und fragte wem das Schwert im See gehöre? Die Frau vom See sagte es wäre ihres, aber Artus könne es haben, wenn er ihr im Gegenzug ein Geschenk verspräche das sie irgendwann in der Zukunft einfordern könnte. Artus willigte ein und die Lady zeigte ihm ein Boot mit dem er sich das Schwert samt seiner Scheide aus dem See holen sollte. Das ist die Szene im obigen Bild.: Artus mit Merlin. Artus nahm Excalibur entgegen. Und als er danach mit Merlin wegritt und das Schwert in seiner Hand bewunderte, fragte Merlin ihn, was ihm besser gefiele, das Schwert oder die Scheide? Ich mag das Schwert, sagte Artus. Worauf Merlin antwortete: Es ist nicht weise dies zu sagen, denn die Scheide ist zehnmal mehr wert als das Schwert: Solange du des Schwertes Scheide an deinem Gürtel trägst, wirst du kein Blut verlieren, egal wie schwer du verwundet bist.

 

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‘König Artus und die Ritter der Tafelrunde’ als WDR- Hörspiel online Aufwendige Hörspielproduktion mit Martin Reinke (als Uther Pendragon), Konstantin Graudus (als König Artus), Gunda Aurich (als Morgan Le Fay), Gottfried John (als Merlin), Davide Brizzi (Merlin als Junge), Jens Wawrzceck (als Mordred), Roman Knizka (Lancelot vom See), Anna Thalbach (als Lady Guniver), Matthias Koberlin (als Sir Gawain), Reinhard Schulat (Erzbischof Dubricius), Peter Nottmeier (als Sir Kay),  Matthias Leja (Schwarze Ritter), Simon Roden (als Breunor ‘La Côté Mal Taillée’), Alexander Hauff (Ritter und Hofnarr Sir Dagonet), Michael Habeck (Erzähler/Sir Bedivere), Rainer Quade, James Reynolds (Musik) u. a. Hier Links für Teil 2 und Teil 3. Produktion von 2006. Hinweis: Das Hörspiel (210 min) ist auch als 3-CD-Set vom Hörverlag erhältlich

Radio-Dokumentation Die DLF-Sendung ‘Neues aus Mittelerde – J.R.R.Tolkien schrieb Artussage neu’ (2015). Mit Arnulf Krause, Honorarprofessor für skandinavische Sprachen und Literatur, Universität Bonn

Verwandtes Thema Die DLF-Sendung Grüße aus dem Auenland – Tolkiens ‘Legende von Sigurd und Gudrun’

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Avenita Kulturmagazin

Idea for St Patrick's Day: Beautiful Irish movie 'The Secret of Roan Inish' (1994), filmed on the coast of Donegal

Ein Film den Sie vielleicht noch nicht kennen aber wahrscheinlich mögen werden: The Secret of Roan Inish (1994) erschien zwar seiner Zeit mal unter dem deutschen Titel Das Geheimnis des Seehundbabys auf Videokassette, ist aber seitdem nicht mehr in deutscher Fassung auf DVD veröffentlicht worden, Dass dieser in Irland gedrehte Film ein Klassiker ist, scheint nicht nur unsere Meinung zu sein sondern auch die von über 300 Rezensionen bei Amazon-US wo der Film nach all den Jahren noch einen hohen Verkaufsrang hat. Die Handlung im Voraus zu wissen, schadet nicht, denn es gibt hier keine Verbrechen zu lösen, keine Verschwörungen oder schockierenden Wendungen. Der Film spielt im ländlichen Irland der 40er Jahre und handelt von irischen Traditionen und Legenden. Es geht um Kindheit, Familie und darum dass
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St David's Day: Who needs Jeremy Clarkson? We got style money can't buy! Actually, it isn't ours but we like this thing- It's a Citroën Méhari, an ABS plastic off-roader built until 1988

St. David’s Day ist Nationaler Gedenktag in Wales, also ähnlich wie St Patrick’s Day in Irland. Wir mögen Wales und kennen Teile, wie z. B. Pembrokeshire sehr gut. Für ein Land mit relativ wenigen Einwohnern – Wales hat ca. die Größe von Hessen, aber mit weniger als 3 Millionen, nur halb so viele Einwohner – gibt es erstaunlich viele berühmte und bemerkenswerte Waliser. Hier eine kleine Auswahl an Tipps:

Walisische Rockbands Früher fiel Leuten bei Wales hauptsächlich Tom Jones ein. Der Typ ist gut aber es gibt auch gute jüngere Musiker, wie die  Super Furry Animals  die auf dem The Social Network Soundtrack waren. mit It means nothing. Und natürlich die Manic Street Preachers, hier deren Motorcycle Emptiness, mit starken Gitarrenriffs und Worten über eine Konsum- und Wegwerfgesellschaft mit Leuten die in einem quasi-komatosen Zustand leben. Die Band Stereophonics ist auch aus Wales, und Sänger Kelly Jones hat eine gute Stimme, hier das Lied ‘No-one’s Perfect’ live.

Walisischer Folk Es gibt schöne walisische Volkslieder, oft auch in der alten keltischen Sprache gesungen. So wie Ar Lan y Mor (Am Meeresufer), hier mit traditioneller Harfenbegleitung von Bethan Myfanwy Hughes.

Walisische Dichter Der Ort wo der Dichter Dylan Thomas (1914 – 1953) schrieb war ein idyllisches Bootshaus im südwestlichen Wales und kann heute besucht und besichtigt werden.

Walisische Künstler Zum Beispiel der renommierte Landschaftsmaler Richard Wilson (1714 – 1782) der von dem See Llyn-y-Cau auf dem walisischen Berg Cader Idris ein starkes, gleichnamiges Bild malte.

Walisische Mythen in Romanen Die alte walisische Sagensammlung namens Mabinogion beeinflusste Autoren wie Tolkien und Alan Garner, siehe seinen Klassiker The Owl Service oder Eulenzauber (1967). Ebenso Evangeline Walton und ihren Romanzyklus The Mabinogion Tetralogy (1936-1974).

Walisische Opernstars Super bekannt ist natürlich Bryn Terfel. Klasse fanden wir auch die Waliserin Gwyneth Jones (Clip) als Brünnhilde im Jahrhundert-Ring den wir als DVD-Set besitzen und empfehlen.

Walisische Connection in Politik Angeblich waren fünf von den ersten sechs US-Präsidenten walisischer Abstammung, was wie eine Verschwörungstheorie klingt. Bestätigen können wir dass Julia Gillard, die heutige Premierministerin Australiens, 1961 in Südwales in einer Bergarbeiterfamilie geboren wurde. Und Ann Romney, Ehefrau von US -Kandidat Mitt, ist Tochter eines Walisers aus Bridgend. They’re everywhere!

Walisische Filmthemen: Der Klassiker Im Bergarbeiter-Milieu vor ca. 100 Jahren kommen während Streiks Großfamilien-Idyll & Dorfgemeinschaft ins Wanken. Der Film
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