Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Eisenbahn

There are many thrillers with train scenes. Alfred Hitchcock made good use of them in movies like The 39 Steps, with some good locations in Scotland. We take a look at this and other novels and films on rails. Movie clips included

Wir sind Eisenbahn-Fans, mögen Sendungen wie Eisenbahn-Romantik und auch Krimis & Thriller mit Eisenbahnszenen. Ein Klassiker dieser Art ist der Roman Die 39 Stufen (1915) von John Buchan. Links im Bild, ein Ausschnitt von einem Cover das die Eisenbahnthematik einbezieht. Gleich folgt ein Foto vom kompletten Buch. Eisenbahnszenen eignen sich gut für Filme. Hitchcock war der erste der den Stoff aufgriff und einen Klassiker daraus machte. Es folgten drei weitere Verfilmungen, zuletzt der ziemlich gute BBC-TV-Film The 39 Steps (2008). Es gibt mehrere Hörspiele, u.a. mit Orson Welles und viele Theaterproduktionen, eine davon lief neun Jahre lang, bis 2015 in Londons West End. Nicht schlecht für eine 100 Jahre alte Story. Es folgt ein Blick auf ikonische Eisenbahnszenen in 39 Stufen und anderen Thrillern
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A photo of Forth Bridge during construction. It was completed in 1890. It was in Hitchcock's The 39 Steps (1935). For its 125th anniversary, it's been announced, it will be on £5 notes

Die weltberühmte schottische Brücke wurde von Hitchcock im Thriller Die 39 Stufen (1935) verewigt, war damals schon ein Monument das die Genialität eines vergangenen viktorianischen Zeitalters verkörperte. Der Bau begann 1883, wurde 1890 fertig. Links, ein altes Foto aus der Konstruktionszeit, und hier ein modernes Foto. Zum 125. Jubiläum der Brücke werden nächstes Jahr zwei Millionen £5 Banknoten mit einem Bild der Forth Bridge herausgegeben. Schotten und Eisenbahn-Fans überall werden sich über die Hommage freuen. Die Brücke die bis zum heutigen Tag Edinburgh und die Fife-Region verbindet, wurde zudem als UNESCO-Weltkulturerbe nominiert. Die Forth Bridge Banknote wird zugleich das Debüt von Kunststoffgeldscheinen aus Polymer auf den Britischen Inseln sein. Ein Design das sich schon in Ländern wie Australien, Kanada, Neuseeland und Rumänien durchgesetzt hat. Die Forth Bridge ist beliebt weil sie zuverlässige Funktionaltät und ästhetisches
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We found an old bridge in Alhaurín el Grande. Over a 100 years old. Part of the Málaga-Coín Railway (1913-1965). It's known by locals but not tourists. As not visible from main road. There was talk of restoring it as part of a rural walking scheme. Good, because the whole area is beautiful

Wir haben gestern durch Zufall eine schöne alte Eisenbahnbrücke entdeckt. Über hundert Jahre alt. Unser Foto links ist möglicherweise das erste im deutschen oder englischsprachigen Netz. Die Brücke ist jedoch unter spanischen Eisenbahn-Fans in der Provinz Málaga bekannt und dadurch konnten wir im Nachhinein ein paar extra Infos darüber finden. Wir mussten gestern etwas in der Stadt Fuengirola an der Costa del Sol erledigen. Wegen des guten Wetters entschieden uns, anstatt die schnelle Küstenstraße zu nehmen, ein bisschen die Berge hoch über die Stadt Alhaurín el Grande zu fahren. Die A-7053 die dort hochführt ist eine Traumstrecke mit Bergpanorama, ca. 20 min. Fahrt. Wir fuhren durch die Stadt, verpassten aber die leicht übersehbare Abbiegung nach Fuengirola und probierten die nächste Abfahrt an einem Kreisel. Das war ein schmaler steiler Weg der nur noch zu ein paar Bauernhöfen führte und wir wollten gerade umdrehen als wir die Brücke sahen. Wir wurden neugierig und machten ein paar Fotos, glücklicherweise eins mit einer Perspektive die fast perfekt zu einer alten Aufnahme passt die wir später fanden. Wir dachten auf Anhieb nicht dass die Brücke ganz so alt wäre. Aber während wir knipsten, kamen zwei Autos vorbei und wir quetschten die Leute ein bisschen aus. Einer konnte sich noch erinnern als Kind Züge gesehen zu haben. Beide sagten die Brücke sei
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It's the 60th anniversary of the Ealing comedy The Titfield Thunderbolt (1953) which, certainly among railway fans, is a cult movie. The Technicolor film has been restored and is out on DVD and Blu-ray with extras like making of features etc.

Der Film The Titfield Thunderbolt (1953) der dieses Jahr sein 60. Jubiläum hat, scheint in Deutschland unbekannt zu sein, ist aber in England beliebt, wie 78 Rezensionen beim englischen Amazon zeigen. Unter englischen Eisenbahn-Fans ist es ein Kultfilm und es gibt sogar Events wo Szenen aus dem Film mit echten Eisenbahnen nachgespielt werden. Für das Thema vom Verlust alter Eisenbahnlinien in ländlichen Gegenden scheint es auch in Deutschland Interesse zu geben: Die Liste von deutschen Museumsbahnen ist lang und folgt am Ende des Artikels. Wer sich für alte Eisenbahnen interessiert, wird am Titfield-Express Spaß haben. Es ist eine Komödie, und zwar im exzentrischen Stil der englischen Ealing Studios, von denen in Deutschland wohl der Film Adel verpflichtet (1949) mit Alec Guinness
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We like thrillers set on trains, and The Lady Vanishes largely is. There's currently a BBC radio play online and also a new TV adaption on YouTube, links below. And, of course, the 1938 movie with Margaret Lockwood, by Hitchcock. See pic above

Wir mögen Thriller die auf Zügen spielen, und das trifft auf The Lady Vanishes zu. Das BBC-Hörspiel ist zur Zeit online. Link folgt gleich. Es ist ein ganz netter altmodischer Krimi der von Hitchcock verfilmt wurde und in Deutschland als Eine Dame verschwindet (1938) bekannt ist. Die Romanvorlage von der englischen Autorin Ethel Lina White wurde vor Kurzem auch als TV-Film von der BBC neu gedreht. Erfreulicherweise kann man den neuen Film komplett auf YouTube auschecken, Link folgt ebenfalls. Das Hörspiel und die Neuverfilmung halten sich näher an die Romanvorlage als es Alfred Hitchcock tat. Aber Geschichten umzuschreiben war bei ihm an der Tagesordnung, und das funktionierte meistens gut. Seine Verfilmung war damals sehr erfolgreich und The Lady Vanishes hat über die Jahrzehnte eine beträchtliche Fan-Gemeinde bekommen, einer davon war François Truffaut. Dieser Hitchcock-Film ist nicht in der selben Liga wie Die 39 Stufen (1935) aber er hat seinen Charme. Besonders wenn die Handlung auf dem Zug loslegt. Das gleiche gilt für die neue BBC-Verfilmung, die in Ungarn gedreht wurde und bei den Requisiten Hilfe vom Eisenbahnmuseum in Budapest bekam. Ein Eisenbahn-Schauplatz schafft optimale Bedingungen für Krimis nach dem Prinzip der
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2013 marks the 150th anniversary the London Underground. As much as practical, many stations are beautifully designed

Die älteste U-Bahn der Welt wurde im Januar 1863 eröffnet und feiert dieses Jahr ihr 150. Jubiläum. Wir sind früher öfters mal auf der London Underground gefahren und haben gute Erinnerungen daran. Fahrten von Jugendherbergen oder Bed & Breakfast in Richtung Britisches Museum und dergleichen. Die Röhre, the tube wie sie oft genannt wird, ist nicht nur praktisch sondern hat trotz ihrer monumentalen Größe etwas an Stil und Persönlichkeit, vielerorts sogar etwas an Schönheit aus vergangenen Epochen erhalten. Vom Design her gefallen uns besonders die Elemente die von der Jahrhundertwende stammen. Man könnte das vielleicht Jugendstil nennen, aber der Look von Londons U-Bahnstationen ist hauptsächlich von einer englischen Künstlerbewegung namens Arts and Crafts geprägt. Ihr Gründer war der Designer William Morris (1834 -1896) der wiederum von Künstlern der Präraffaelitischen Bruderschaft beeinflusst war. In den zum Teil heute noch erhaltenen Fassaden und Fahrscheinschaltern von Londons U-Bahnstationen laufen also interessante Fäden zusammen. Der Mann der diese künstlerischen Konzepte in die Praxis eines damals ultramodernen Transportsystems integrierte war ein junger Designer namens Leslie Green der 1903, im Alter von nur 28 Jahren mit dem Projekt des U-Bahn-Designs beauftragt wurde. Es sind zwar heute nur noch wenige von seinen grünen Fahrschaltern mit Messing-Reling erhalten, aber die charakteristischen dunkelroten U-Bahnstationen in die man vom Bürgersteig aus ins Underground-System eintritt gibt, es noch zu Dutzenden in London, wie hier, siehe Fotos, Covent Garden Tube Station und Oxford Station oder auch ruhiger gelegene Stationen wie Chalk Farm um einige zu nennen. 
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Telegraph Road: The old railway steel was almost indestructible

Wir wissen nicht, ob es auch in Deutschland der Fall ist, aber in England sieht man auf Bauernhöfen öfters Scheunen die alte Eisenbahnschienen als Pfeiler benutzen. Die Dinger sind ja kaum kaputt zu kriegen. Ob sie deutschen Baubestimmungen entsprechen, sei dahingestellt. Heute früh beim Spaziergang mit dem Hund fiel uns auf, welche originelle Verwendung die Spanier für die rostigen aber ungebrochenen Hünen gefunden haben. Wie man auf dem Foto sieht, leisten die Schienen Unterstützung für Telefonmasten. Jetzt wo es uns aufgefallen ist, haben wir noch andere gesehen. Alte hölzerne Eisenbahnschwellen werden übrigens auch noch benutzt, z. B. als urig aussehende Treppen. Was uns bei der Eisenbahnschiene neugierig machte, waren die Buchstaben AHV. Als wir zurückkamen, checkten wir es ohne besondere Erwartungen bei Wikipedia aus.  Erstaunt stellten wir fest dass in den drei Buchstaben tatsächlich ein Stück Industriegeschichte steckt. Die Buchstaben AHV standen für das seinerzeit größte Unternehmen Spaniens und waren die Abkürzung für Altos Hornos de Vizcaya, also Hochöfen des Baskenlandes. Diese Region war in der Nachkriegszeit ein wirtschaftliches Zugpferd. Die AHV Story kann man gut bei Wikipedia nachlesen, deshalb fügen wir noch eine persönliche Anekdote zum Thema hinzu: Vor ein paar Tagen, am letzen Freitag trafen wir in einem Geschäft in Marbella einen álteren Mann. Er war 78 und es stellte sich heraus dass er hier an der Costa del Sol nur auf Besuch war und eigentlich im Baskenland lebte.

Some pictures really do tell a story: Altos Hornos de Vizcaya

Der Mann war allerdings hier in Andalusien geboren. Wir fragten ihn, warum er im Baskenland lebte, denn hier an der Costa del Sol ist nicht nur viel schöneres Wetter als im kalten Norden Spaniens, sondern auch ein – verhältnismäßig – besseres Geschäftsklima. So scheint es uns jedenfalls. Andalusien hat momentan eine hohe Arbeitslosigkeit, aber in den 50er Jahren bevor der Tourismus gigantische Mengen Geld brachte, war es hier noch schlimmer. Viele wanderten ganz aus. Der alte Mann war damals im Alter von 20 Jahren von Andalusien aus ins Baskenland gegangen, hatte dort Arbeit gefunden und eine Familie gegründet. Da uns vor ein paat Tagen das gute alte AHV-Stahl noch kein Begriff war, hatten wir leider keine Gelegenheit den Mann zu fragen ob die drei Buchstaben AHV vielleicht auch in seiner Lebensgeschichte eine Rolle gespielt haben. Aber wie der Mann auf Mark Knopflers Telegraph Road hat der alte Andalusier irgendwie seinen Weg in dieser sich konstant verändernden Welt gefunden.

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Looking at his autobiography and discography, there seem to be two recurring themes. One is Jesus. The other one: Trains

Die Verbindung von Rock, Folk and Country mit der Eisenbahn ist vielfältig. Wir hatten an anderer Stelle die Theorie erwähnt dass der Klang von Lokomotiven, mit ihrem boom, chicka, boom, populäre Musik beeinflusste. Der konstante, mechanische Rhythmus der Popmusik zu eigen ist, war zuvor, in der Musik des 19. Jahrhunderts selten. Es ist vorstellbar dass Leute bei einer künstlerischen Betrachtung der Eisenbahn, regelrecht einen soundtrack darin hörten. Aber die Eisenbahn wurde auch zum Thema in Texten. Bei kaum jemandem mehr als bei Johnny Cash (26. Feb. 1932 – 2003). Heute, an seinem 80. Geburtstag, werfen wir einen Blick auf Eisenbahnlieder aus jedem Jahrzehnt seiner Musikkarriere.

50er Jahre: Auf dem Debütalbum Johnny Cash with His Hot and Blue Guitar (1957) haben mindestens vier Lieder eine Verbindung zum Schienenstrang. Wir sagen mindestens weil auf CD-Versionen Bonustracks wie Hey Porter (YouTube Clip) sind. In diesem Lied, die erste Single die man 1955 von ihm auf dem Radio spielte, ist Cash auf einer Zugreise zurück nach Hause und fragt das Personal wann sie endlich die Mason-Dixon-Linie in die Südstaaten überqueren.

Fotos u.a. Session für 'Ride This Train' LP / Cash & Elvis / Cash & Carter Family / Filmausschnitt: 'Five Minutes to Live'

60er Jahre Die LP Ride This Train (1960) ist ein Konzeptalbum über eine Eisenbahnfahrt durch Amerika – auf Liedern wie Loading Coal mit einem sozialktitischen Blick durchs Zugfenster auf das Leben einfacher Leute. Auf  Folsom Prison Blues ist die Bahn-Connection nicht so offensichtlich. Es handelt vom Gefängnis. Aber der Gefangene hört von seiner Zelle aus, Tag und Nacht den Zug vorbeifahren. Er fantasiert über reiche Leute im Esswagen und hegt Fluchtgedanken. In  The Legend of John Henry’s Hammer (1963) bildet der Hammerschlag von Eisenbahnarbeitern den Rhythmus. Es beruht auf Folklore über den starken Arbeiter John Henry, der vom Boss zum Wettkampf mit einer dampfbetriebenen Maschine herausgefordert wird und später aus Erschöpfung stirbt.

70er Jahre Das Lied The L & N Don’t Stop Here Anymore (1979) zeigt die Verbindung der Eisenbahn mit anderen Industrien. Ein Dorf von Bergarbbeitern wird arbeitlos als die L & N, die Louisville and Nashville Railroad, nicht mehr bei ihnen vorbeifährt: ‘Als ich ein Kind war, sagte mein Vater, werde kein Bergarbeiter wie ich. Früher rollten die Kohlenwagons hier vorbei, jetzt stehen sie leer und rosten vor sich hin’. Johnny Cashs Vater war in den 30er Jahren der US-Wirtschaftskrise ein Hobo (Wiki) der auf Güterzügen herumfuhr und Gelegenheitsjobs suchte. Cash erinnert sich, als Kind 
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'The Subterranean Railway'. Christian Wolmar. How the London Underground was built and how it changed the city forever

Wir sind immer gerne mit Londons U-Bahn gefahren. Trotz aller Modernität hat man, vom Look und vom Stil her, das Gefühl in ein vergangenes Zeitalter einzutauchen. Und das tut man auch. Während sämtliche anderen U-Bahnen der Welt aus dem 20. Jahrhundert stammen, ist Londons Underground um Jahrzehnte älter und im 19. Jahrhundert verwurzelt. In einen literarischen Kontext ausgedrückt: Charles Pearson (1793–1862), treibende Kraft hinter Londons U-Bahn Projekt, war ein Zeitgenosse von Jane Austen, und 23 Jahre alt als die Autorin starb. Den Beginn der Zeit während Londons U-Bahn geplant, genehmigt und gebaut wurde (1854 – 1863) hat Charlotte Brontë noch miterlebt. New Yorks U-Bahn wurde erst 1904 eröffnet. Die von Paris im Jahr 1900. Hauptgrund für die U-Bahn-Idee war Londons gigamtisches Wachstum im 19. Jahrhundert, und die damit verbundenen Verkehrsprobleme. Es gab keine Autos, aber die Straßen waren bis zum Bersten gefüllt mit Fußgängern und von Pferden gezogenen Bussen – und Pferdemist. Gustave Dorés bekannte Zeichnung vom London-Verkehr ist keine Karikatur. Londons Bevölkerung war von ca. einer Million im Jahr 1800 auf 2.5 Millionen im Jahr 1850 gestiegen. Die Krise der Landwirtschaft und die Industrielle Revolution sorgten für Landflucht. Dadurch wiederum entstand ein riesiges Pool billiger Arbeitskräfte in London. Der jahrelange Bau des gigantischen U-Bahnprojekts kostete nur etwa 1 Million Pfund. Damals sehr viel Geld, aber die U-Bahn machte schon im ersten Jahr über 100.000 Pfund Profit. Der Ingenieur Sir John Fowler hatte für seine 10-jährige Arbeit & Plannung ein Gehalt von 137.700 Pfund, etwa 15 % des Gesamtbudgets erhalten. Damals übrigens viel mehr als die Gehälter und Bonuszahlungen von heutigen Bankern und Bossen. Der Idee einer kilometerlangen U-Bahn schlug anfangs Misstrauen entgegen. Eine U-Bahn war damals Science Fiction und hatte sogar Schwierigkeiten sich gegen Pläne für eine Schwebebahn durchzusetzen. Beim Bau der U-Bahn wurde vorrangig die sog. cut-and-cover Technik (Bild) eingesetzt. Die Presse beschwor, typischerweise, noch kurz vor der Eröffnung von Londons U-Bahn am 10 Januar 1863, Horrorszenarien herauf: 
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Lieber Leser,

Eine neue und erweiterte Fassung dieses Artikels finden Sie hier auf unserer Avenita.net Website
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A new and extended version of this article can be found here in our Avenita.net web magazine
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Ein Gruß von der Redaktion!

Wir sind absolute Eisenbahn-Fans und mögen TV-Programme wie ‘Eisenbahnromantik’ sehr. Mit der technischen und historischen Expertise vom SWR-Produktionsteam (den Göttern sei Dank für die öffentlich-rechtlichen) können wir nicht mithalten. Deshalb fahren wir einfach auf unserer eigenen kleinen Schiene und suchen nach den Spuren die die Eisenbahn in der Kultur hinterlassen hat: Es gibt erstaunlich viele Romane, Spielfilme, Lieder…sogar LP-Cover mit Eisenbahnthematik. So ein bisschen unser Spezialgebiet, aus dem einfachen Grund dass niemand so verrückt ist wie wir und mit solchen Dingen seine Zeit verplempert. Every dog has it’s day. Heute stellen wir ein klassisches Rockalbum vor, mit einem LP-Cover das eine recht Interessante Eisenbahn-Geschichte hat. Stephen Stills, der mit seinen Kumpanen als Crosby, Stills, Nash & Young Weltruhm erlangte, u. a. auf dem Woodstock-Festival 1969, hat auch gute Alben als Solokünstler bzw. Bandleader aufgenommen. Davon ist das oben abgebildete Doppelalbum Manassas (1972) unserer Meinung nach das beste. Auf dem Cover ist die Bahnhofsstation Manassas in Virginia, die offensichtlich dem Musikprojekt seinen Namen gab. Aber warum liess Stephen Stills die gesamte siebenköpfige Musikertruppe von Florida (wo das Album aufgenommen wurde) ins ferne Virginia fliegen? Die Antwort darauf ist dass
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