Foreword by thriller writer Ian Rankin? Yes, Wishbone Ash is still a cult band. In the blog is info about Andy Powell's book, his guitars, iconic LP covers and legendary concerts like the 'French Woodstock' at Festival d’Orange in 1975

Mit Vorwort von Krimi-Autor Ian Rankin? Ja, Wishbone ist immer noch Kultband, war in den 70ern sogar sehr erfolgreich mit LPs wie Argus und Live Dates. Die mystischen Song-Themen und der twin lead Sound von zwei Gitarren inspirierte u. a. Metalbands wie Iron Maiden. Wobei Wishbone selber eher von Folkrock wie Fairport Convention inspiriert waren. In den 80ern wurde die Band von Punk & New Wave verdrängt. Ähnlich wie Uriah Heep und Tull hat Ash heute nur noch ein Gründungsmitglied: Gitarrist und Sänger Andy Powell. Er hielt die Band am Laufen, machte neue LPs, spielt bis heute viel live. Apropos ‘Live Dates‘ ist im Artikel Info über Ash-Konzerte in legendären, teils nicht mehr existierenden Locations wie Zoom Club Frankfurt, Schwabinger Bräu München und das ‘französische Woodstock’ Orange ’75

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Konzert: Performing Arts Center, Milwaukee, USA, 17. April 1973
Mit: Andy Powell (Gitarre & Voc.), Martin Turner (Bass & Lead Voc.)
Steve Upton (Schlagzeug) und Ted Turner (Gitarre / Fender Strat)
Studioversion: Argus (1972) / Gute Liveversion auf: Live Dates (1973)
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Argus (1972) is widely considered their best, with songs like The King Will Come, Warrior, Throw Down The Sword. Cover photo taken at Verdon Gorge in Southern France

Im oberen Foto ist das Debütalbum Wishbone Ash (1970) zu sehen. Zur Abwechslung mal die Innenseite vom LP-Cover. Vorderseite folgt. Ein wishbone ist eigentlich der Gabelknochen einer Martinsgans und wurde früher zum Wahrsagen benutzt. Der brennende wishbone auf dem Cover ist jedoch aus einer Baumgabel. Ein Wortspiel, denn ash bedeuted sowohl Asche als auch Esche. Das Baum-Motiv tauchte auch auf dem Cover des zweiten Albums Pilrimage (1971) auf. Alles sehr kryptisch und irgendwie sehr englisch. Links im Bild, Argus (1972), die beste Studio-LP der Band. Das Foto vom enigmatischen Wächter oder warrior wurde in der Verdonschlucht von Südfrankreich gemacht. Die Klamotten des Wächters waren Requisiten vom Filmset des kontroversen Ken Russell Films The Devils (1971). Dieser beruhte wiederum auf Aldous Huxleys Buch Die Teufel von Loudun (1952), über Hexenverfolgungen in Frankreich. Das Livealbum Live Dates (1973), nächstes Foto, ist ebenfalls hörenswert, darauf sind die besten Lieder von Argus und den zwei früheren Alben. Das Cover der Doppel-LP – eine Wüstenszene mit Oase, Palmen, Pyramiden, Kamel, und einem darüber fliegenden Flugzeug – wurde vom Design von fruit crate labels inspiriert. Das sind exotisch angehauchte pastelfarbene Etiketten von Obstkisten aus den 50er Jahren, Marken wie Ruskin und Pyramid. Verbindung zum Album? Ein Wortspiel das darauf beruht dass dates, wie im Albumtitel Live Dates, auf English auch Datteln bedeuted. Daher die Dattelpalmen etc. auf dem Cover. Das ungewöhnliche LP-Cover aus dem Hause Hipgnosis erwies sich über die Jahre als einprägsames Image für die Band. Es wurde für Konzertposter verwendet, auch als Wüstenflut Variante, und als Coverkonzept für die Best-Of LP Sometime World: An MCA Travelogue (2010), wo neben Palmen auch wieder das Emblem vom wishbone zu sehen ist.

Live Dates (1973): Argus songs plus best of other early albums sound almost better live than studio. Hipgnosis cover inspired by fruit crate labels, a pun on dates...as in date palms

Die Story von Andy Powell (geb. 1950) und Wishbone Ash begann damit dass er sich im Sommer 1969, kurz nach seiner Rückkehr von einer Hippie-Reise nach Marokko, auf eine Anzeige im Melody Maker meldete: ‘Wanted – Lead guitarist, positive thinking, creative and adaptable, for strongly backed group with great future‘. Andy ging zu den Proben, die im Elternhaus des Managers Miles Copeland in London stattfanden. Miles hatte Schlagzeuger Steve Upton und Bassist / Sänger Martin Turner in einem Club spielen sehen und suchte zusätzliche Musiker für eine neue Band – für die ihm anfangs der Name Jesus Duck vorschwebte. Neben Andy war auch Gitarrist Ted Turner (nicht mit Martin vewandt) ein Kandidat. Ursprünglich wollte die Band nur einen der zwei Gitarristen auswählen, und dann noch einen Keyboarder suchen. Aber die zwei Gitarren von Ted und Andy klangen gut zusammen – und es blieb dabei. Wishbone Ash kamen gut voran, eins ihrer ersten Konzerte in England war November 1969 auf dem legendären Eel Pie Island auf der Themse, zusammen mit der Kultband Audience. DJ John Peel, siehe Zitat, war ein früher Fan und Unterstützer der Band. Anfang 1970 bekamen Wishbone Auftritte als Vorgruppe von Deep Purple, The Who, Fleetwood Mac, ELP, etc. Beim Purple-Konzert wurde Ritchie Blackmore auf die Band aufmerksam und empfahl sie an Purple-Producer Derek Lawrence. Der empfahl die Band an den Boss des US-Plattenlabels MCA. Lawrence produzierte daraufhin das Debütalbum. Tontechniker bei den Aufnahmen war Martin Birch, der in den 80er Jahren zum Produzent von mehreren Iron Maiden LPs wurde. Wishbone hatten einen großen Record Deal gelandet und legten los. Eins ihrer ersten amerikanischen Konzerte war in Hollywoods Whisky a Go Go, die Band kam gut an und spielte bald darauf größere Konzerthallen wie New Yorks Fillmore East. Der endgültige Durchbruch kam mit dem Album Argus (1972). Es wurde vom Melody Maker Magazin zum besten Album des Jahres gewählt. Daraufhin spielten Wishbone Ash vor 18.000 Leuten in Londons Oval Cricket-Stadion beim Melody Maker Poll Concert 1972, siehe Poster, mit ELP, Genesis und Focus.

The kids are alright: First concert of Andy Powell (13) at the Ovaltine factory, Kings Langley. Other pic: In 1971 with future wife Pauline. Now married over 40 years, three sons

In den 70er Jahren waren Wishbone Ash fast permanent auf Tour. Ihr erstes dokumentiertes Konzert in Deutschland war am 23. März 1972 im Schwabinger-Bräu, ein Konzertsaal in Münchens Leopoldstraße den es lange nicht mehr gibt. Dort spielten in den 70ern und frühen 80ern u. a. Leute wie Rory Gallagher, Kraan, Eloy, Camel, Fleetwood Mac, AC/DC, Iron Maiden, Steve Hillage, Motörhead, The Police und The Clash. Von letztgenannten gibt es eins der seltenen Fotos mit einer Innenaufnahme vom Schwabingerbräu Konzertsaal. Ungewöhnlich daran war dass er sich in einem oberen Stock vom Hertie-Hochhaus befand. An dieser Stelle war schon im 19. Jahrhundert die Schwabinger Brauerei und eine Gastwirtschaft in der viele Künstler- und Studentenfeste stattfanden. Ein interessantes Stück Musikgeschichte auf das ich erst durch Andy Powells Buch Eyes Wide Open aufmerksam wurde. Ich sagte dass Schwabinger-Bräu das erste dokumentierte deutsche Konzert war, weil Andy sich an ein weiteres frühes Konzert in Deutschland erinnert, zu dem er kein genaues Datum hat. Nämlich im Frankfurter Zoom Club, der ebenfalls legendären Status in der deutschen Rockgeschichte hat. Im Kellergewölbe der Brönnerstr. 5-9 spielten April 1972 Genesis ihr erstes deutsches Konzert. King Crimson nahmen 1971 sogar ein Album im Zoom auf, vom LP-Cover kriegt man eine Vorstellung, wie klein die Bühne vom Zoom war. Die Geschichte des Clubs, der zeitweise Sinkkasten hieß, reicht bis in die 50er zurück als, in dem anfangs Storyville genannten Club, Leute wie Duke Ellington auftraten. Andy Powell schreibt dass er im Zoom um die Zeit spielte als Arthur Brown dort auftrat. Wishbone übernachteten auch in, oder in unmittelbarer Nähe zum Zoom. Bizarrerweise hörte Andy damals des Nachts Schreie – und erfuhr am nächsten Morgen dass nebenan ein Mord stattgefunden hatte. Tourneen von Bands waren immer schon abenteuerlich…und manchmal gefährlich. Aber für Andy sind diese Konzerte, und Hunderte von anderen die Wishbone in den 70ern spielte, der Grund warum die Band heute noch eine Fan-Gemeinde hat, und warum er, trotz geringerer Albumverkäufe, immer noch von Liveauftritten leben kann.

Thriller writer Ian Rankin is long time fan of the band and wrote the foreword to Andy Powell's book. Wishbone Ash are actually mentioned in a Rankin novel...but which one?

Im Jahr 1975 fand eine Tournee statt die der Band besonders viele Zuschauer bescherte, auf der sog. Star Truckin’ Tour, siehe Poster, spielten Wishbone mit John McLaughlins Mahavishnu Orchestra, Caravan, Renaissance; Nektar und Soft Machine. Weil der ursprünglich eingeplante Lou Reed absprang oder nicht bei allen Dates mitspielte, wurden Wishbone Ash zum Headliner. In der südfranzösischen Provence spielten Ash auf dem 3-tägigen Festival d’Orange ’75 – dem ‘französischen Woodstock‘- vor zehntausend Leuten im antiken römischen Theater der Stadt Orange. Neben Wishbone spielten auch Fairport Convention, John Martyn, Bad Company und Tangerine Dream. Die Startruckin’ Tour hatte allerdings auch Tücken, denn Miles Copeland, der damalige Wishbone-Manager und Startruckin-Organisator, wurde bei der Tour von vermeintlich soliden Geschäftspartnern über den Tisch gezogen, nicht bezahlt – und musste Bankrott anmelden. Auch Wishbone gingen, abgesehen von der wertvollen Publicity, finanziell leer aus und feuerten Miles deshalb. Wahrscheinlich ein voreiliger Fehler, denn Miles Copeland wurde bald darauf Manager einer kleinen Gruppe namens The Police, die zu einer der größten Bands der späten 70er und frühen 80er Jahre werden sollte. Rückblickend bedauert Andy Powell die Trennung von Miles und sagt dass er wie ein fünftes Bandmitglied war. Eine Zeit lang sah es aus als ob Wishbone eine der größten Bands der Welt werden könnte. Als Live-Band waren sie stark. Aber sie schafften es nicht, wie z. B. Queen und Genesis, neben eindrucksvollen Konzerten auch Hits zu produzieren. Wishbone hatten bei Studio-LPs zunehmend ein Problem, die Qualität von Argus (1972) zu erreichen. Mit dem Album Locked In (1976) hatten Wishbone begonnen, ihren ureigenen englischen Stil mit einem Mischmasch aus amerikanischen Rock-Klischees zu ersetzten. Andy sieht den Abgang von Gitarrist Ted Turner 1974 als einen Wendepunkt. Der neue Gitarrist Laurie Wisefield war technisch gut, aber er und Andy waren musikalisch und freundschaftlich nicht auf der gleichen Wellenlänge. Aber es ist keine Seltenheit dass Gruppen ihre ursprüngliche Dynamik verlieren. Die Art wie berühmte LPs oft aus spezifischen Situationen entstehen die schwer zu wiederholen sind, erklärt Andy folgendermaßen:

”…by the time the original band recorded Argus, we had three years of intense living under our belts. In a collective sense, we were able to just spew all this out. It was the four of us bearing our collective soul – a band that lived and breathed together. We were also reading a lot of news as well as mythology and philosophy, all of which became topics of conversation in vans driving home from gigs. All this played into Argus.”  (Eyes Wide Open: True Tales of a Wishbone Ash Warrior, 2015)

Gatefold, front view. Debut LP Wishbone Ash (1970), including epic song 'Phoenix'. The design sort of illustrates the double meaning of ash, as in remains of fire...and ash tree

Die 80er Jahre sollten noch schwieriger werden. Wishbone machten wacker weiter, produzierten sechs Studioalben und zwei Live-LPs in den 80ern. Sie versuchten kommerzieller zu klingen. Aber der Versuch, Hits zu schreiben, wirkte bei Wishbone Ash kontraproduktiv. Als die Band dem Bassisten und Sänger Martin Turner unterbreitete dass sie einen Sänger mit einer ‘stärkeren Stimme’ rekrutieren wollten, hatte Turner genug und verließ 1980 die Band. Wohl ein Fehler, auch von der Band, denn Martins Stimme, Bassgitarre und Texte passten gut zu Wishbone Ash. Der Abgang des exzellenten Gitarristen Ted Turner scheint nicht wegen Streitigkeiten passiert zu sein, er hatte ausgeprägte Hippie-Tendenzen und wollte im Alter von 24 Jahren lieber auf Reisen gehen als Rockstar sein. Schlagzeuger Steve Upton interessierte sich offenbar für Garten- und Landschaftsbau, und als Miles Copeland einen Manager für sein Château de Marouatte in Frankreich suchte, verabschiedete Upton sich aus dem Musikgeschäft und ist, soweit ich weiß, bis heute mit dem Schloss in der Dordogne involviert. Da war es nur noch einer. Andy nennt die 80er die ‘wilderness years‘. Im Jahr 1985 nahm Wishbone-Manager John Sherry den Hut und empfahl Andy wegen hoher Schulden der Band, den Bankrott anzumelden. Die Passagen der Autobiografie in denen er sein Leben in den schwierigen Jahren beschreibt, sind mitunter deshalb interessant weil sich Andy Powell neben der Musik auch mit anderen Dingen, wie Landwirtschaft und Sozialgeschichte beschäftigt. Er kommt als aufmerksamer, nachdenklicher Typ rüber. Hier zum Beispiel Buchzeilen die er über eine Wishbone Tour im Osten des wiedervereinten Deutschlands schreibt:

‘The fall of the Wall was generally viewed as a liberation but much of their familiar past was eradicated overnight – place names, identity documents, currency. That’s the side you don’t hear about.’

Not all UK prog bands survived much beyond the 70's. Gentle Giant, Curved Air & Audience come to mind. How Andy Powell kept Wishbone going, makes interesting reading

Man merkt dass man es mit jemandem zu tun hat der die Welt mit offenen Augen sieht. ‘Eyes Wide Open‘, wie der Titel der Autobiografie schon sagt. In Krisenzeiten von Wishbone Ash zeigte Andy Powell dass er nicht nur ein guter Musiker ist sondern auch Organisationstalent hat. Er verhandelte mit der Bank einen erheblichen Schuldenerlass und machte sich dann daran, den Rest mit Liveauftritten abzuarbeiten. Er verkaufte sogar ein paar Gitarren aus seiner Sammlung von seltenen Gibson Flying Vs, mitunter an Michael und Rudolf Schenker von den Scorpions. Von dem Geld konnte Andy sich immerhin ein kleines Homestudio bauen. Die Zeiten in denen Wishbone Ash von Plattenfirmen Geld für luxuriöse Studios an exotischen Orten bekam, waren vorbei. Aber es tat der Band gut, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Im Laufe der 90er Jahre wurden die Alben wieder besser, wie zum Beispiel Illuminations (1996). In den letzten Jahren hat die Band mit LPs wie Elegant Stealth (2011) und Blue Horizon (2014) wieder ihren ureigenen Sound gefunden, klingt nicht mehr wie irgendjemand anders sondern einfach wie Wishbone Ash. Gut so.

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Wussten sie schon? Der erste Gitarrenstunde die Andy als Kind hatte, war mit dem millionenfach verkauften Lehrbuch Play In A Day (1957) von Bert Weedon der auch Leute wie Brian May inspirierte. Andys frühe Vorbilder waren u. a. Django Reinhardt und Hank Marvin. Er spielte sein erstes Konzert mit 13 bei einem Firmenfest in der Ovomaltine-Fabrik von Kings Langley. Ein weiteres Self-Help-Buch das er hatte war das wundervoll klingende How to run a Beat Group (1964). Offenbar half es: Um die Zeit spielte der 14-jährige Andy mit seiner Band The Dekois in Watfords Trade Hall als Vorgruppe für The High Numbers. Die bald darauf The Who hießen – für die Wishbone Ash dann ab 1970 mehrere Male als Vorgruppe auftraten.

Krimi-Autor Ian Rankin und Wishbone Ash  Rankin schreibt im Vorwort zu Andys Buch dass er 1972 als 12-jähriger in der Musikzeitschrift Sounds ein Poster mit Andy Powell und seiner Flying V sah die ihn neugierig machte. Später tauschte er auf dem Schulhof seiner schottischen Kleinstadt eine Genesis-LP die er zu oft gehört hatte für die Wishbone-LP Argus (1972). Ian Rankin hat mittlerweile um die 20 Millionen Bücher verkauft, ist auch in Deutschland gut bekannt. In seinem Krimi Die Seelen der Toten (2000) wird Wishbone Ash sogar kurz erwähnt, im achten Kapitel. Inspector John Rebus ist ja bekanntlich Musikfan

Andy Powells Gitarren & Amps Er baute sich mit 12 seine erste Gitarre selber, eine Fender-Kopie, für eine echte Strat fehlte das Geld. Danach baute er noch eine Gitarre im Stil einer Gibson SG. Erstaunlicherweise spielte er die selbstgemachten Gitarren auch noch in den ersten Monaten mit Wishbone. Frühling 1971 hörte er dass im Londoner Musikgeschäft von Cliff Cooper, Gründer der Verstärker-Marke Orange, zwei aus Amerika importierte Gibson Flying V Gitarren zu verkaufen waren. Er kaufte eine cherry red Baujahr 1967 mit Vibrola Tremolo für £300. Flying Vs waren damals selten und wurden quasi Markenzeichen für Wishbone Ash. Im Studio spielt Andy des öfteren auch eine 1952 Fender Telecaster die einst Roy Buchanan gehörte

Wurde der Twin Lead Gitarren-Sound von Wishbone Ash erfunden? Die Allman Brothers, deren Debüt-LP 1969 erschien, spielten twin lead vor der ersten Wishbone-LP. Aber die Gitarren von Duane Allman & Dickey Betts waren meist von Gregg Allmans Keyboard-Akkorden untermalt, was ganz anders klingt als der Twin Lead Sound von Wishbone Ash deren merkwürdig kühler ‘jenseits von Moll und Dur’ Sound später besonders bei Metalbands wie Iron Maiden beliebt wurde – wenn auch meist lauter und schneller gespielt als bei Wishbone. Maiden-Boss Steve Harris sagte im Interview: “I think if anyone wants to understand Maiden’s early thing, in particular the harmony guitars, all they have to do is listen to Wishbone Ash’s Argus album”

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