Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Hallo

We're in Mallorca for a few days. The coastal village San Telmo has sandy beaches and many Restaurants. The tiny island Pantaleu seen from here has a history. In 1229 King James I of Aragon went to Pantaleu to pray for victory in the battle with Abú Yahya, then king of Mallorca. If he won, he would build Virgin Mary a Cathedral. It stands in Palma de Mallorca today

Wir sind gerade für ein paar Tage in Mallorca. Das Wetter ist hier momentan fast so warm wie in unserem heimischen Andalusien. Leute laufen in T-Shirts herum und das Meer ist immer noch angenehm zum Schwimmen. Mallorca ist eine große Insel und es gibt viel zu sehen und zu besuchen. Wir waren gestern Mittag in dem kleinen Küstendorf San Telmo, ganz an Mallorcas Westspitze, ein paar Kilometer von dem größeren Hafenort Port d’Andratx entfernt. Es gibt keine Küstenstraße und man muss von Andratx aus inland über das Dörfchen S’Arracó fahren. Insgesamt etwa zehn Kilometer Fahrt, die jedoch angenehm auf kleinen aber gut in Stand gehaltenen Straßen durch Kiefernwälder führt. San Telmo ist klein, hat aber einen guten Sandstrand und eine schöne Promenade mit vielen Cafés und Restaurants. Die Umgebung ist auch schön, ein Naturschutzgebiet, und man kann hier durchaus eine Stunde mit Herumbummeln verbringen bevor man Essen oder Schwimmen geht. Das Wasser ist hier so klar das man bis auf den Meeresboden sehen kann, und es gibt hier auch eine Tauchschule. Das Dorf San Telmo hat, aufgrund der Zweisprachigkeit von Mallorca, nämlich Spanisch und Mallorquinisch, auch den Namen Sant Elm. In der Tat, im Laufe der letzten Jahre sind mallorquinische Namen wie Sant Elm sogar zu den offiziellen Namen geworden. Wobei wir immer noch San Telmo gewohnt sind und benutzen. Das scheint jedoch kein Problem zu sein, wenn Sie unser obiges Foto zum Vergrößern anklicken, sehen Sie dass auf dem Boot das Touristen nach Dragonera fährt, immer noch der Name San Telmo steht. Dragonera ist eine andere Insel die ein keines Stückchen weiter rechts, gerade außerhalb des Blickwinkels unseres Fotos liegt. Dragonera erschien vor Jahren mal in einer Agatha Christie Verfilmung und ist deutlich größer als die winzige Insel Pantaleu die Sie auf dem Foto sehen. Pantaleu ist nur 300 Meter vom Strand entfernt, kann schwimmend erreicht werden und hat eine interessante Geschichte. Im Jahr 1229, vor fast genau 800 Jahren, war König
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We had three hours in Madrid yesterday and checked out the Hard Rock Cafe. Guitars from Aerosmith, Guns N' Roses, Roy Orbison, The Police, Steve Vai etc. The holy grail for us though was the Gibson Firebird from legendary Blues guitarist Johnny Winter. Check YouTube link with him playing Highway 61

Durch das Umsteigen bei Flügen hatten wir gestern drei Stunden in Madrid und wir checkten das dortige Hard Rock Cafe aus. Eins der besten das wir kennen. Günstige zentrale Lage und, wie üblich, voll mit Artefakten der Rockgeschichte, vor allem Gitarren. Von Aerosmith, Guns N’ Roses, The Police. Roy Orbison, Steve Vai und vielen anderen. Der Heilige Gral für uns war jedoch die Gibson Firebird von dem legendären Blues Gitarristen Johnny Winter. Der Mann hat einen starken, markanten Sound. Speziell wenn er Slide-Gitarre spielt klingt er wie kein anderer. Hier ist eine gute Liveversion von dem Dylan-Lied Highway 61. Johnny Winter spielt hier auf dem Crossroads Guitar Festival – zusammen mit Derek Trucks. Der Sohn des Allman Brothers Band Schlagzeugers Butch Trucks ist selber ein renommierter Slide-Gitarrist und ein Musiker den wir mögen. Er spielt meist eine Gibson SG die, obwohl auch ein Gitarrenklassiker, von der Form her nicht so abenteuerlich aussieht wie die Gibson Firebird. Bezeichnenderweise wurde die Firebird ursprünglich von einem Autodesigner entworfen. Vielleicht kann man in ihrer Form etwas von den Heckflossen der archetypischen US-Autos der 50er und 60er Jahre erkennen? Sie hat offensichtlich eine Ähnlichkeit mit der Gibson Explorer, über die wir neuilch schrieben, ist aber von ihren Ausmaßen her etwas schlichter und nicht ganz so in Gefahr, beim Herumtragen gegen Türrahmen zu knallen. Noch eine Spur abgerundeter in seiner Form ist der ebenfalls 1963 erschienene Gibson Thunderbird Bass den u. a. Matthew Followill von Kings of Leon und Martin Turner von Wishbone Ash spielen. Obwohl
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Lots of vineyards in La Mancha. Miles of them. If you click on the pic you see an old farm on the hill. We wanted to take a closer look and started to walk up the hill, but soon realised it was so far up we'd be stumbling back in the dark. Another day

Wir mussten von Freitag auf Samstag etwas in Madrid erledigen. Spontan waren wir nicht so begeistert denn es sind sechs, sieben Stunden Fahrt und wir hatten erst am Mittag erfahren dass wir am Abend da sein sein mussten. Uff. Wir schnappten wir uns ein paar CDs und die Kameras und legten los. Wir waren die Strecke lange nicht gefahren und hatten so gut wie vergessen dass es eigentlich eine schöne und interessante Fahrt ist. Von der ziemlich dicht besiedelten Küste Andalusiens kommt man landeinwärts bald in sehr landwirtschaftlich geprágte Gegenden. Kilometer von Olivenhainen und riesige Felder mit Sonnenblumen die gerade blühen. Die Straße Richtung Antequera ist noch sehr bergig wird aber danach zunehmend flacher und wenn man dann durch die andalusische Provinz Jáen auf die A-4, genannt Autovia del Sur und in die angrenzende Region La Mancha kommt, ist man in einer gigantischen Ebene wo man über Hunderte von Kilometer fast nur Felder sieht. Übrigens auch viele alte Windmühlen, was wir von Andalusien nicht kennen denn hier scheint es nur Wassermühlen zu geben. Wir dachten dabei an unwillkürlich Don Quijote. Der vierhundert Jahre alte Roman von Cervantes spielt ja auch in La Mancha. Gleich mehr dazu.

The roads here are long, straight and a laid back drive because they're not so crowded. For a moment we thought we were heading for Hotel Caifornia - without the colitas bit, of course. But around here they make sure you remember you're in Spain

Die Kornfelder von La Mancha sind gerade geerntet worden, überall liegen Stapel von Strohballen. Neben Korn und Oliven gibt es hier auch viel Weinanbau, viel mehr als in Andalusien. Wir machten bei dem Weinberg oben im Bild einen Stopp. Der Erdboden hat hier eine andere, hellere Farbe als in Andalusien. Der süßliche Wein aus unserer Gegend um Málaga, genannt moscatel, hat seine Fans, ist aber nicht jedermanns Geschmack. Wenn man obiges Foto anklickt und vergrößert, sieht man oben auf dem Berg einen alten verlassenen Bauernhof. Wir wolten ihn mal genauer anzusehen, merkten aber schnell dass der Weg zu lang und unsere Zeit zu kurz war. Wenn man das Bild per Maus noch mehr vergrößert, sieht man in welchem Stadium sich die Weintrauben befinden. Sieht nach Rebsorte Airén aus. Uns fiel auf dass es hier in La Mancha noch mal deutlich wärmer ist als in Andalusien. Selbst bei Sonnenuntergang waren es 32 °C,, eine Temperatur die erst in den frühen Morgenstunden auf etwa 25 °C sank. Die Wärme und die Erde geben dem Wein hier sicher etwas besonderes. Die Autovia del Sur ist eine entspannte Fahrt. Auf dieser übersichtlichen, geraden Strecke mit relativ wenigen Autos gehen Hunderte von Kilometern so ziemlich im Flug vorbei. Wir fühlten uns fast wie der Typ in Hotel California…on a dark desert highway. Bis der schwarze Stier, die Werbefigur für Osborne-Brandy, im zweiten Foto, wieder klare Verhältnisse schaffte.
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Hallo: Andalucia say you will…go online

Hello trees, hello sky, hello Andalusia...hello reader!

Willkommen verehrter Leser! Herbst 2011 steht vor der Tür und wir starten unser Netzmagazin. Wir wollten eigentlich schon viel früher damit anfangen. Aber dies ist ein Hobby, ein Feierabendprojekt, und während wir so an der Seite herrumwerkelten, wurde Spanien anfang dieses Jahres plötzlich von einer derben wirtschaftlichen Krise erwischt. Eine Krise die sich tatsächlich im alltäglichen Leben bemerkbar machte: Wir mussten auf einmal doppelt so viel arbeiten um halb so viel zu verdienen! Hört sich das bekannt an? Na ja, so langsam beginnen wir, wieder etwas Land zu sehen und wir legen einfach mal los. Wird schon schief gehen. Am liebsten schreiben wir jeden Tag etwas, aber manchmal werden es nur ein, zwei Beiträge pro Woche sein. Wir hatten vor einiger Zeit schon mal einige unserer längeren Essays und Feature-Artikel hochgeladen, einfach um Ideen für das visuelle Design der Seite zu bekommen. Die Absicht dabei war dass Look & Design aus den Inhalten kommen sollten. Sämtliche Fotos stammen von uns, oftmals aus näherer Umgebung. Ja, Spanien hat ein schönes Licht zum Fotografieren und davon werden wir für unsere Blogs und Artikel reichlich Gebrauch machen. Look out! Ein Außeneinfluss beim Look der Seite war für uns – großteils Vinyl-Fans – die gute alte Kunst des LP-Coverdesigns: Das Violet in unserem Logo, nicht die häufigste Farbe auf Webseiten, wurde von Ed Thrashers LP-Design für Astral Weeks inspiriert, wo ein kleiner Anteil von der Farbe zu einem interessanten Gesamtbild beiträgt. Bis sich Leser auf unsere Seite verirren, wird zweifellos Zeit vergehen. Das Gute ist dass wir ausschließlich über Sachen schreiben die uns sowieso sehr interessieren und über die wir immer schon Notizen auf Ränder von Buchseiten gekritzelt haben. Dies auf einer Website zu tun ist übersichtlicher. Und wenn dem einen oder anderen Leser über die Jahre davon etwas Spaß macht, wird unser Glück komplett sein. Grüße!

Avenita Redaktion