Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Gitarren

We took a pic of Dylan's Martin D-28 acoustic guitar at the Hard Rock Cafe, Barcelona. Played on the 1974 tour with The Band. There were solo spots with acoustic guitar, songs like Just Like A Woman, to be heard on the LP Before the Flood

Bier ist nicht billig in diesen Restaurants aber wir gleichen das mit Fotos von coolen Gitarren aus. Das Modell D-28 von der Marke Martin ist ohnehin ein Mega-Klassiker aber die Dylan-Connection macht die Gitarre links im Bild sehr wertvoll. Um eine Vorstellung zu geben: Eine Stratocaster die Dylan 1965 in Newport spielte wurde für $965,000 versteigert und war somit bis dato die teuerste E-Gitarre der Welt. Wir haben Dylan zweimal im Konzert gesehen, er ist nebst Legende und Liederschreiber par exellence auch ein guter Gitarrist. Heute sieht man ihn live eher mit E-Gitarren aber seine Karriere begann mit Akustikgitarren, sie sind auf mehreren seiner LP-Cover zu sehen. Beispiele folgen. Bob Dylan spielte verschiedene Marken aber eine Martin war, wie wir seinem Buch Chronicles (2004) entnehmen, seine erste
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Ritchie Blackmore recently turned seventy. We took a photo of his legendary white Stratocaster at Hard Rock Cafe Marbella. Check our choice of a bluesy track from an underrated Deep Purple album. Plus a classic, kind of folky Rainbow song

Die Rockstars der 70er kommen in die 70er. Aber der Mann der uns klassische Gitarren-Riffs wie Smoke on the Water bescherte, sieht gut aus für sein Alter. Sein Geburtstag war im April. Hier bei uns an der Costa del Sol ist eine seiner Gitarren im Hard Rock Cafe von Marbella zu sehen. Dort haben wir neulich mal wieder reingeschaut, mit unseren Kids einen Happen gegessen und Fotos gemacht. Nachfolgend Infos über die Gitarre, die einige Besonderheiten hat, und zwei Lieder die Ritchie Blackmore von verschiedenen musikalischen Seiten zeigen. Eins davon ist ein relativ unbekanntes, ultra-bluesiges Lied von einem unterbewerteten Deep Purple Album. In dem anderen Lied, von Rainbow, zeichnen sich schon die folkigen Einflüsse ab die der Gitarrist in seiner heutigen Band Blackmore’s Night verwendet
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Among aficionados it's considered the most valuable acoustic guitar in the world. Though not for sale, Willie Nelson's guitar called Trigger would be the first acoustic to fetch a million. There's a documentary about it on YouTube. Link below

Wir sagen wertvollste anstatt teuerste Gitarre weil Trigger, links im Bild, nicht zum Verkauf steht, und vielleicht niemals verkauft wird. Ansonsten wäre Trigger zweifellos die erste Million-Dollar-Akustikgitarre. Country-Superstar Willie Nelson spielt die Martin N-20 mit Nylonsaiten seit über 45 Jahren bei jedem seiner Konzerte. Was man Trigger ansieht. Auf seinen LPs sind Gitarrentechniker verzeichnet die sich rund um die Uhr darum kümmern dass Trigger am Leben bleibt. Und es gibt sogar einen Dokumentarfilm, mit einem Hollywoodstar als Sprecher, über Trigger den Sie am Ende des Blogpost auschecken können. E-Gitarren sind durch den Rockstar-Mythos meist teurer – aber Akustikgitarren sind am aufholen, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Popularität von Country und der TV-Serie
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One of us went to Helsinki last week and got some guitar pics from the Hard Rock Cafe. There's stuff from Floyd, Clapton Dylan etc. Also this unsual Gibson, a Les Paul Recording model. Check out docu-clips and our fave G N’ R song

Jemand von uns war letzte Woche in Helsinki. Finnland ist um diese Jahreszeit erstaunlich kalt, aber schön. Wenn eine Stadt ein Hard Rock Cafe hat, checken wir es aus. In dem 2014 eröffneten Cafe im Stadtzentrum gibts es ein paar gute Sachen, mitunter von Pink Floyd, Dylan, Van Halen, Kiss und Eric Clapton. Was wir vom Gitarrenfreak-Standpunkt aus am interessantesten fanden, war eine alte und ungewöhnliche Gibson Les Paul von Guns N’ Roses. Wir nutzen die Gelegenheit um am Ende des Posts unser Lieblingslied von der Band zu spielen. Zuvor etwas Info über die Gitarre: Es ist ein Les Paul Recording Modell. Speziell für Aufnahmearbeiten in Studios entwickelt, und zwar von keinem anderen als Mr. Les Paul (1915-2009) persönlich. Die Gibson Recording und das Schwester-Modell, der Les Paul Triumph Bass waren
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It's the birthday of David Gilmour. In a Spanish guitar mag we found a nice pic of his Black Strat, the Fender Stratocaster that he used on many recordings and concerts, solo and with Pink Floyd. See YouTube clip with Gilmour interview below

Es ist der Geburtstag von David Gilmour, Sänger und Gitarrist von Pink Floyd. Wir fanden in einem spanischen Musikmagazin ein schönes Foto von der Fender Stratocaster die er über die Jahre am meisten benutzt hat. Sie ist auf Floyd-Alben wie Meddle, Dark Side, Wish, Animals and The Wall zu hören. In Aktion sehen kann man die Black Strat, wie sie aus offensichtlichem Grund heißt, auf David Gilmours Live-DVD Remember That Night (2007) und beim Pink Floyd Auftritt von Live 8. Ebenfalls auf dem Konzertklassiker Pink Floyd: Live at Pompeii (1972), wo die schwarze Strat noch ein weißes Pickguard und ein dunkles Griffbrett hatte. Die Black Strat, Baujahr 1969, hatte ursprünglich eine Sunburst-Lackierung, war aber schon schwarz als Gilmour sie 1970 im heute nicht mehr existierenden Laden Manny’s Music in New York kaufte. Gilmour machte im Laufe der Jahre viele Modifikationen an der Gitarre, sein Gitarrentechniker Phil Taylor veröffentlichte sogar ein illustriertes Buch darüber. Man kann sich darüber streiten, zu welchem Grad eine Gitarre den Klang eines Musikers bestimmt
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We got a nice pic of Hank Williams' D-28 Martin.Though he had more than one guitar, this is the one he wrote and played most of his songs with. There's a biopic called I Saw the Night (2015) on the way and we look at Dylan's connection to Hank

Als Gitarren-Fans freuten wir uns, vor zwei Tagen dieses Foto von einer legendären Martin D-28 Gitarre zu finden. Sänger, Liederschreiber Hank Williams (1923-1953) hatte zwar mehr als nur eine Gitarre aber wir glauben, dies ist das Modell von 1944 das normalerweise im Country Music Hall of Fame Museum in Nashville ist. Dort ist die Gitarre in einem Glaskasten und läßt sich nicht sehr gut fotografieren. Die D-28 war die Gitarre die Hank am meisten benutzte und auf der er viele seiner Lieder schrieb. Eine andere, sehr ähnlich aussehende Martin D-28 Baujahr 1941 von Hank Williams ist heute im Besitz von Neil Young, der ein großer Hank Williams Fan ist. Auf seinem Album Prairie Wind widmete er Hanks Gitarre sogar ein Lied namens This Old Guitar, hier ein Liveclip auf YouTube, in dem er singt: ‘Diese alte Gitarre gehört mir nicht für immer, ich passe nur auf sie auf…’. Davor sagt er dem Publikum dass es Hanks Gitarre ist. In Interviews sagte Neil Young dass er die Gitarre einmal für längere Zeit an Bob Dylan verlieh. Der war vermutlich sehr
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We found an interesting guitar from East Germany, the DDR as it used to be called. The guitar, which we found here in Andalusia, is ca. 50 years old, an Elgita 707 from the Musima company which no longer exists. Clic pic for closer view. We also checked out a song by the former DDR band Renft

Wir sind nicht aus der DDR, waren nie dort, fanden aber hier in Andalusien eine E-Gitarre aus DDR-Zeiten. Es ist eine Elgita 707 von der Firma Musima, von 1963-65 also rund 50 Jahre alt. Musima stand für Musikinstrumentenbau Markneukirchen. Die Stadt in Sachsen hat auch eine Verbindung mit einer anderen, international sehr bekannten Gitarrenmarke. Gleich mehr dazu, wir wollten diese Gelegenheit nutzten, mal etwas DDR-Rock auszuchecken. Wir wissen nicht ob Renft mit Gitarren von Musima spielte, aber Lied und Gitarrenpassagen klingen gut.

Als ich wie ein Vogel war, der am Abend sang,
riefen alle Leute nur Sonnenuntergang.
Alle Vögel sind schon da, keiner das rief.
Ohne Stimme flog ich fort, als schon alles schlief.
Irgendwann will jedermann raus aus seiner Haut
Irgendwann denkt er dran, wenn auch nicht laut.
.
Als ich wie der Himmel war, überm Rosenstrauch
setzte mancher sich und sprach: Rosen blühen auch!
Ach wie ist der Himmel der Himmel blank, keiner kam da rauf.
Fiel mein Regen auf die Bank, standen alle Leute auf.
Irgendwann will jedermann raus aus seiner Haut.
Irgendwann denkt er dran, wenn auch nicht laut.
.
Keiner hörte als ich sang – man sah das schöne Wetter.
Fiel mein Regen auf die Bank – man sah die Rosenblätter.
Meine Stimme sprang beim Sonnenuntergang so schön wie Rosenblätter.
Fiel mein Regen auf die Bank, mein Himmel wurde krank, und auch mein Wetter
.
Wie bei vielen Gitarren aus aller Welt ist die Form der Elgita von der Fender Stratocaster beeinflusst. Aber sie hat auch gewissen eigenen Charakter und sieht ganz gut aus. Obiges Foto kann durch Anklicken vergrößert werden. Wir kannten die Marke vorher nicht, aber ein Blick ins
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1966 vintage ads for the Fender Jaguar & Jazzmaster. Not as famous as theStratocaster. They have a slightly nerdy look and the ads seemingly aimed at a middle-aged audience. A guy on skis, a guy with a Porsche etc. Ironically, alternative bands rediscovered them in the late 70's and early 80s

Zwei interessante Vintage-Anzeigen. Fender Jaguar und Jazzmaster sind weniger bekannt als die Stratocaster, haben aber eine Fan-Gemeinde, speziell unter Musikern des Alternative Rock Genres. Die Ironie des Schicksals ist dass sie ursprünglich für ein ganz anderes Publikum gedacht waren.  Links im Bild zu sehen, das Foto kann zum Vergrößern anklickt werden. Die Anzeigen vom Jahr 1966 zielen nicht auf langhaarige Rockgitarristen in ihren 20ern. Die Fender Jaguar wird von einem nicht sehr hippiehaften aussehenden Skifahrer auf dem Rücken transportiert. Die Fender Jazzmaster nimmt ein Mann mit auf Reise der sich immerhin schon einen Porsche leisten kann. Der Slogan der Werbekampagne von 1966 ist ‘You won’t part with yours either‘. Sinngemäß: Auch Sie werden sich nicht von ihrer Fender Jaguar oder Jazzmaster trennen wollen. Die Werbung wirkt als ob sie auf Leute ab Dreißig zielte die, wie der Name schon sagt, eher Jazz-Fans waren. Wer damals über Dreißig war gehörte schon zur alten Garde, hörte wahrscheinlich eher Sinatra oder Joe Pass anstatt Rolling Stones. Selbst das Design von Jaguar und Jazzmaster wirkt etwas bieder. Die Form wurde speziell für Gitarristen designt die im
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It's the birthday of Carlos Santana and we took a photo of his Gibson SG Junior with P-90 pickup at Hard Rock Cafe Marbella. He plays different guitars today, we saw him live with a Yamaha and a PRS. But on the one gig to rule them all, at Woodstock, he played a Gibson SG. Video clip below

Es ist der Geburtstag von Carlos Santana und wir machten im Hard Rock Cafe Marbella ein Foto von seiner Gibson SG Junior, links im Bild. Die Gitarre hat einen P-90 Pickup, sieht für uns aus wie ein Modell aus der ursprünglichen 1961-71 Serie. Obwohl er später andere Gitarren benutzte – wir sahen Santana mal im Konzert mit einer PRS und früher sogar mal mit einer Yamaha – spielte er Gibson SGs auf den ersten zwei Santana-Alben. Das erste, mit dem Löwen auf dem Cover, war stark, etablierte das Genre Latin Rock. Das zweite, Abraxas (1970) bekam ikonischen Status mit Liedern wie Oye Como Va und dem kuschelrockigen Samba Pa Ti. Ein Lied das wahrscheinlich jeder der schon mal eine Gitarre in der Hand hatte, gespielt hat. Da-da-da-da-da-da-daah. Es ist relativ einfach aber irgendwie genial und sehr melodisch. Carlos Santana bescherte der Rockmusik neue Impulse, auch philosophische Ansätze. Er kommt live auf sympathische Weise als der archetypische Love & Peace Freak rüber. Um ein konkretes Beispiel zu geben: Als wir ihn hier in den 90ern in Andalusien sahen
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It's the birthday of guitarist & inventor Les Paul (1915-2009). We took a photo of one of his personal guitars in the Hard Rock Cafe of Palma de Mallorca. The Gibson Les Paul is one of the most famous guitar designs in the world. Model above was played & signed by Les Paul. Clic pic for closer view

Es ist der Geburtstag des Gitarristen und Erfinders Les Paul (1915-2009). Links im Bild eine seiner persönlichen Gitarren. Wir machten das Foto letztes Jahr im Hard Rock Cafe von Mallorca und hoben es auf um Les Paul Fans und Gibson Fans heute ein bisschen anzutörnen. Wir mögen das Konzept der Hard Rock Cafes, mit Dutzenden von Gitarren von berühmten Musikern an den Wänden. Wenn wir irgendwo auf Urlaub sind, checken wir immer aus ob es eins gibt und fahren vorbei. Palma de Mallorca ist ohnehin eine absolut idyllische Stadt, für unseren Geschmack schöner als viele der typischen Touristenorte auf Mallorca. Das Hard Rock Cafe liegt am Jachthafen und hat gute Gitarren, von Clapton, von Grateful Dead und vielen anderen, auch ein paar Heavy Metal Sachen wenn wir uns recht erinnern, von Kiss und Slayer, wer so etwas mag. Die Gibson Gitarre im obigen Foto ist ein sog. Signature Modell, eine exakte Kopie von einer 1957 Les Paul Black Beauty. Der Mann Les Paul wurde mit seinen 94 Jahren so alt dass er Anniversary-Ausgaben von seinen frühen Gitarrenmodellen
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Found a Fender ad about 60 years of the Stratocaster. With a well researched list of over ninety songs on which the guitar was used. Starting with Cadillac In Model "A" from Bob Wills And His Texas Playboys from 1954, right up to Daft Punk's Get Lucky which was a hit in 2014. Click pic for closer view

Wir checken gerne Gitarren-Magazine aus und fanden eine interessante Fender-Werbung für das 60. Jubiläum der Stratocaster. Mit über neunzig Liedertiteln auf der die Gitarre benutzt wurde. Was auf den ersten Blick bunt durcheinander gewürfelt aussieht, ist soweit wir sehen eine gut recherchierte Liste, beginnend mit dem Lied Cadillac in Model ”A” von Bob Willis and His Texas Playboys vom Jahr 1954, hier ein Clip, bis zu Daft Punks Lied Get Lucky das in 2014 ein großer Hit war. Fanden wir gut, aber weil man den Song mittlerweile in und auswendig kennt, spielen wir erst mal ein anderes Lied das dennoch eine Verbindung zu Get Lucky hat. Die Gitarre, genau gesagt die Stratocaster auf Get Lucky wurde von Nile Rodgers gespielt. Und der spielte seine funkigen Riffs schon 1978 mit der Band Chic auf dem Lied Le Freak, hier ein Clip. Guter Sound, auch die Sängerinnen klingen stark. Wer sich das Video genau ansieht und sich ein bisschen mit Gitarren auskennt, wird merken dass die Plexiglas-Gitarre die Rodgers im Video spielt, ein
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Guitar Aficionado is a magazine we hadn't seen before. Nor a hundred year old Gibson Mando-Bass. Though Van Halen's well known. We checked the mag out, it's pretty good. Sort of for people who are into vintage cars as well as guitars

Wir sahen gestern am Zeitungsstand das Magazin Guitar Aficioado das wir noch nicht kannten. Aber der Name Eddie Van Halen ist ein Blickfang, und einen Gibson Mando-Bass von 1912 sieht man selten. Klick für größeres Pic. Wir checkten das Magazin aus, es existiert anscheinend seit eins, zwei Jahren. Es unterscheidet sich von anderen, recht zahlreichen Gitarren-Magazinen insofern dass es nicht so sehr Teenager als Zielgruppe zu haben scheint sondern, anhand der Artikelthemen in dieser Ausgabe, eher Leutchen die neben Gitarren vielleicht auch Vintage Autos sammeln und in ihrer Freizeit vielleicht Golf spielen. Hier ist zum Beispiel ein Artikel über den 2014 Jaguar F-Type V8 S Convertible. Dennoch ist der Schwerpunkt Gitarren, akustische sowie elektrische, und Amps. Nur halt solche die sich der Schreiber dieser Zeilen sich nicht leisten kann. Aber wir lesen solche Sachen ohnehin nur aus Spaß  und um unser Know-how zu erweitern. Ähnlich geht’s wahrscheinlich vielen Leuten die solche Magazine mit einem Glas Bier in der Hand durchblättern. Was Eddie van Halen und sein Vintage-Musikinstrument auf dem Cover anbelangt: Gibsons Mando-Bass wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Begleitung für die damals populären Mandolin-Orchester gebaut. Die übliche Stimmung war, wie ein Bass, EADG. Im Endeffekt konnte sich das Instrument sich nicht gegen den Kontrabass durchsetzten. Ein interessanter Unterschied zwischen den beiden war dass der Mando-Bass aufgrund seiner Besaitung mit Plektrum gespielt werden konnte. Hier ein YouTube-Clip mit einer kurzen Mando-Bass Vorführung. Wobei der Spieler hier weder ein Plektrum benutzt noch den Mando wie vorgesehen aufrecht spielt. Der Großteil des Hauptartikels in Guitar Aficionado handelt allerdings von Van Halens Amps und E-Gitarren. Wie zum Beispiel seine Frankenstrat, die er sich ursprünglich in der Garage seiner Eltern aus verschiedenen Teilen
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The way that Gibson and Fender have iconic status, the big name among acoustic guitars is Martin. There's an exhibition of rare Martin guitars at the Metropolitan Museum of Art until 7. December 2014. Including Clapton's 1939 Martin, above. It got $791,500 at an auction. Most expensive acoustic in the world

Auf ähnliche Art wie Gibson und Fender als E-Gitarren ikonischen Status haben, ist unter Akustikgitarren die Firma C. F. Martin der große Name. Martin Gitarren sind auf unzähligen klassischen Alben, sei es Folk, Rock, Pop oder Country zu hören. Auch in Konzertfilmen zu sehen, dabei fallen uns spontan Crosby, Stills & Nash in Woodstock ein. Oder Johnny Cash der mit Martin Gitarren in Filmen und auf LP-Covers zu sehen ist. Heutzutage werden Martin Gitarren von jungen Stars wie zum Beispiel Ed Sheeran gespielt. Die Geschichte der Firma C. F. Martin reicht ins 19. Jahrhundert zurück, hat in der Tat deutsche Wurzeln. Christian Frederick Martin (1796-1873) stammte aus Markneukirchen in Sachsen und wanderte 1833 nach Amerika aus. Im Metropolitan Museum of Art ist zur Zeit eine Ausstellung von seltenen alten Gitarren der Firma C. F. Martin. Darunter eine die früher Eric Clapton gehörte. Die Martin 000-42
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It's the birthday of John McLaughlin, on of our fave guitarists. Apart from sheer technique, Influences like Miles Davis, John Coltrane and Indian philosophy, make him a really interesting musician. His Double Rainbow guitar was a one-off as well. It was used in a 1974 concert, see YouTube clip in blogpost

Heute ist der Geburtstag von John McLaughlin, einem unserer Lieblingsgitarristen. Seine schöne, speziell für ihn gebaute Doppelhals-Gitarre, links im Bild, spielte er nur relativ kurze Zeit in den 70er Jahren. Sie wurde bei einem Fall schwer so beschädigt dass McLaughlin offenbar glaubte sie nie wieder wie früher hinzukriegen. Die Gitarre namens Double Rainbow war, so weit wir wissen, ein Unikat von dem Gitarrenbauer Rex Bogue, der mittlerweile gestorben ist. Also im wahrsten Sinn eine einzigartige Gitarre. Zum Glück gibt es ein, zwei gute Videoclips in denen man McLaughlin mit der Double Rainbow sehen und hören kann. Hier ist er mit seiner Band namens Mahavishnu Orchestra live in 1974, vor vierzig Jahren beim Montreux Jazz Festival in der Schweiz. Klang Jazzrock jemals besser? Man nennt das Genre heute meist Fusion, zutreffend weil in Musik wie McLaughlins tatsächlich eine Vielzahl von Elementen verschmelzen. Neben Jazzmusikern wie Miles Davis und John Coltrane war indische Musik und auch indische Philosophie ein starker Einfluss auf den Gitarristen. Die Musik im Clip ist von Apocalypse (1974), einem Album das, dem ominösen Titel zum Trotz, ausgesprochen schöne Musik enthält. Live wurde viel improvisiert, was die Lieder auf Anhieb nicht so leicht erkennbar macht, aber wir glauben der Clip ist vom dem Lied Wings of Karma. Neben McLaughlin sind hier auch andere gute Musiker
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While not a experimental guitarist in the mould of Hendrix, Dylan is a good guitar player, we've seen him in concert twice. He's mostly used Stratocasters as his electric guitars through the years, so it seems right that one of them, the Strat from Newport 1965, is in the spotlight now. Auctioned for $965,000

Die Stratocaster die Bob Dylan 1965 beim Newport Folk Festival spielte, ist für $965,000 versteigert worden und somit momentan die teuerste Gitarre der Welt. Bislang war es eine Gitarre von Eric Clapton, ebenfalls eine Fender Stratocaster, die 2004 den Preis von $959,500 erzielte. Obwohl Stratocasters aus den 60er Jahren auch ohne berühmte Vorbesitzer eine Menge Geld kosten können, spielt in diesem Fall Dylans ikonischer Status eine Rolle. Wobei der Preis von fast einer Million Dollar selbst Experten überraschte die im Vorfeld mit 300.000 bis 500.000  Dollar gerechnet hatten. Dylan war und ist ja kein auffälliger Gitarrist in der Art wie es zum Beispiel Jimi Hendrix war. Bei Bob Dylan stehen vorrangig seine Lieder, seine Texte, seine markante Stimme im Mittelpunkt. Aber er ist dennoch ein guter Gitarrist, wie uns in zwei Dylan-Konzerten auffiel. Er konzentriert sich aufs Wesentliche, auf den Gesamtklang. Und Dylans Gesamtklang änderte sich im Jahr 1965 auf spektakuläre Weise mit der obigem Stratocaster. Damit kam er auf die Bühne und spielte, vor einem Publikum von Folk-Fans, erstmals live ein paar Lieder mit elektrischer Gitarre und Rockband als Begleitung. Unter den Liedern war seine damalige neue Single Like A Rolling Stone. Reaktionen auf den neuen Sound waren sehr gemischt, Dylan wurde zum Teil sogar ausgebuht. Folk war damals mehr als ein Musikgenre, Folk-Fans waren oftmals sehr politisch motiviert, sahen sich als gesellschaftliche und kulturelle Alternative. Einige empfanden Rockmusik vielleicht als zu kommerziell, zu sehr in Richtung Showbusiness. Dylan andererseits wollte sich von dieser Bewegung nicht zu sehr vereinnahmen lassen, und drehte die Stratocaster auf. Wie man auf dem Foto sieht, ist die Gitarre in sehr gutem Zustand, offenbar weil Dylan sie, samt Koffer, nach dem Konzert in einem Flugzeug liegen ließ und die Gitarre seitdem nicht mehr gespielt wurde. Der Pilot des Privatflugzeugs hatte damals bei Dylans Management angefragt, was er mit der Gitarre tun solle, und bekam keine Antwort. Jetzt wurde die sunburst farbene Stratocaster, fast 50 Jahre später, von der Tochter des Piloten verkauft. Dylans Anwälte sind heute nicht bereit, die Story dieser Gitarre zu bestätigen. Obwohl Papiere mit Liedertexten die im Koffer der Gitarre gefunden wurden, von Fachleuten ebenfalls Dylan zugeordnet wurden. Wer die Gitarre für fast eine Million Dollar bei Christie’s in New York ersteigerte, war sich sicher dass sie ein Stück Rockgeschichte ist.

Info  Ein YouTube Clip von Bob Dylan beim Newport Folk Festival 1965 mit Like A Rolling Stone und anderen Liedern. Begleitet u. a. von Mike Bloomfield auf Gitarre und Al Cooper auf der Orgel

 

The Men Who Stare at Guitars: Do we have a guitar worth half a million dollars in our attic? Well, we have a look. If you don't hear from us for a while you know what happened. Click to see another Gibson Explorer - in the hands of a young guitarist whose band would become one of the biggest on the planet

Das Design der mittlerweile legendären Gibson Explorer, links, war seiner Zeit voraus. Heute prägt diese ungewohnliche Form mitunter den Gitarren-Look vieler Metal-Bands. Damals in den späten 1950er Jahren war die Explorer kein großer kommerzieller Erfolg, es wurden bis zur Neuauflage in den 70er Jahren nur hundert Stück davon hergestellt. Was natürlich zu den enormen Auktionspreisen beiträgt die Sammler dafür hinblättern. Aber die Qualität der Gitarren und der Mythos den sich die Marke Gibson dadurch verdient hat, spielen auch eine große Rolle. Wir gönnen es der Firma, mit den Auktionspreisen die Secondhand Gibson Gitarren erzielen Werbung zu machen. Zumal es Fakten und keine leeren Versprechen sind. Klar dass Sammlernaturen und Gitarrenfreaks wie wir so etwas aufheben. Das Modell links im Bild ist Baujahr 1958, wurde 1963 von einem Mann in Chicago für rund 247 Dollar als Geschenk für seinen Sohn gekauft. Als der sich nach Jahren entschied, die Gitarre zu verkaufen, bekam er eine angenehme Überraschung: Seine Gibson Explorer wurde im Jahr 2006 bei einer Auktion in Boston für 611,000 Dollar verkauft. Ein Preisregion die wir eigentlich nur von Gitarren erwartet hatten die von Leuten wie Clapton, Hendrix & Co gespielt wurden und somit zusätzliche Starpower haben. Aber es geht scheinbar auch ohne. Was die Gibsons Schlagzeile ‘Haben Sie eine Gitarre auf dem Dachboden die eine halbe Million Dollar wert ist?‘anbelangt: Wir gehen mal kurz hoch und gucken. Falls Sie eine Weile nichts mehr von uns hören wissen Sie was passiert ist. Sehen Sie in der Zwischenzeit im zweiten Teil des Blogposts das Foto von einem Gitarristen der jahrelang, vor allem in den Anfangsjahren, eine Gibson Explorer spielte und dessen Band bis heute eine der größten der Welt ist.
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Today's the birthday of Mark Knopfler, the guitarist, singer and songwriter, who also founded Dire Straits. There's a good documentary by John Illsley on YouTube about six guitars that had a special significance in Mark's career. Link below

Es ist der Geburtstag von Mark Knopfler, dem Gitarristen, Sänger und Liederschreiber der auch die Band Dire Straits gründete. Sein ehemaliger Bassist John Illsley hat einen interessanten Dokumentarfilm über die wichtigsten Gitarren in Marks Karriere gedreht. Link folgt. Der Gitarren-Trip beginnt im nordenglischen Newcastle wo Mark aufwuchs, und wo er als Teenager an Wochenenden zu dem Gitarrengeschäft J. G.Windows pilgerte um sich Gitarren anzusehen. Das Geschäft gibt es heute noch, zu finden in der Jugendstil Einkaufspassage Central Arcade. Knopfler hat auch die Gitarre mitgebracht die er dort 1964, vor fast fünfzig Jahren von seinem Vater gekauft bekam. Es ist eine ziemlich gut aussehende Stratocaster-Kopie, eine Super Solid V2 von Höfner, einer deutschen Firma. Das Modell kostete damals fünfzig Pfund. Nicht billig, dafür musste man damals ein, zwei Wochen arbeiten. Mark hütete sie wie seinen Augapfel, des nachts stand sie neben seinem Bett. Sie ist gut erhalten und selbst John Illsley hatte sie vorher noch nie gesehen. Im Jahr 1968 ging Mark in die Stadt Leeds,ebenfalls Nordengland, und begann einen Job als Reporter bei der Zeitung Yorkshire Evening Post. Er schrieb u. a. einen Artikel über den Musiker Steve Phillips, der Mark wiederum für eine Gitarre begeisterte die später auf mehreren Dire Straits und Knopfler Aben auftauchen sollte: Eine Resonatorgitarre vom Modell National Style O-14, Baujahr 1938.
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We like the Blues, and we like Albert King (1923-1992) whose 90th birthday is today. We also like that pointy guitar of his. It's a Flying V, from Gibson. He later had a custom-built V called Lucy. and a special song for it called I Love Lucy. Link below

Wir sind Blues-Fans, wir mögen Albert King, und auch die alten Gitarren-Klassiker auf denen die bluesigen Klänge entstanden die Rockmusiker von Eric Clapton bis Stevie Ray Vaughan beeinflussten. Die Gibson Flying V war und ist nicht so verbreitet wie andere Gibson-Modelle, zum Beispiel die Les Paul, die zum Markenzeichen von Leuten wie Jimmy Page wurde, oder die Gibson SG die man von AC/DCs Angus Young kennt. Uns fiel die Flying V wahrscheinlich erstmals bei Andy Powell von Wishbone Ash auf, oder vielleicht bei Tom Petty. Gelegentlich auch mal bei den Stones, zumindest in Filmen, wie vom 1969-Konzert Stones in the Park. Aber für uns passt die Flying V, rein vom Aussehen her, nicht so besonders zu so spindeldürren Gitarristen, denn die V wirkt aufgrund ihrer expandierenden Flügelform – daher auch die Beschreibung als fliegendes V – ziemlich groß. Weit besser geeignet für Albert King der, mit Verlaub, wie ein Wandschrank gebaut war. Der Mann war der Flying V auch sehr treu, spielte sie auf so gut wie allen Aufnahmen und Konzerten. Er hatte später eine speziell für ihn gebaute Flying V die er Lucy nannte. Die war zwar von einem privaten Gitarrenbauer und somit nicht von Gibson, hatte aber die gleichen Maße und sah, bis auf einen anderen Gitarrenkopf, genau wie die Gibson aus – und klang auch so. Wobei der Sound von Albert King auch sehr auf seiner ureigenen Spielart beruhte. Wo heute fast jeder Gitarrist ein Dutzend elektronische Effekte benutzt um einen ‘individuellen Klang’ zu kriegen, arbeiteten die alten Bluesleute noch viel mit dem schieren physischen Einsatz und der Finesse mit denen die Gitarrensaiten bearbeitet und dem Holz der Instrumente Klänge entlockt wurden. Für so etwas eignet sich die Flying V, die mit ihrem massiven Körper einen dichten und in Bezug auf Frequenzen, einen ziemlich ‘mittigen’ Klang hat, sehr gut. Das originelle Design der Flying V stammt aus den 50er Jahren, in der Tat, die Gitarre feierte 2008 ihr 50. Jubiláum. Der damalige Gibson-Präsident Ted McCarty wollte die Marke Ende der Fünfziger modernisieren, Seinerzeit hatten E-Gitarren noch weitgehend den Sanduhr-Look von Cellos und Akustikgitarren. Vielleicht war das schnittige Design von 50er Jahre Automobilen mit ‘Haifischflossen’ ein Einfluss auf die Form der Flying V, vielleicht waren es die pfeilförmigen Flugzeuge die damals die Aufbruchsstimmung eines Raumfahrtzeitalters verkörperten. Würden die Musiker mitziehen? 
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It's Eric Clapton's birthday and also his 50th year in music. We take a look at his legendary Fender Stratocaster called 'Blackie'. There's a video clip for guitar freaks, link below, with boffins around a table dismantling 'Blackie' like a UFO

Es ist der Geburtstag von Eric Clapton und das 50. Jubiläum seiner Musikkarriere, die im Jahr 1963 als Gitarrist bei den Yardbirds begann. Clapton hat 2013 ein volles Programm, er spielt eine ganze Reihe von Konzerten, darunter fünf Nächte in Londons Royal Albert Hall im Mai. Es gibt auch ein brandneues Album von ihm, es heißt Old Sock (2013) und auf unserer Info-Leiste ist ein Interview in dem Clapton über das Album spricht und auch den Namen erklärt – der etwas mit David Bowie zu tun hat. Wir haben in das Album reingehört, im Netz ein paar Ausschnitte angespielt aber wir rezensieren es wenn wir es in Ruhe angehört haben. Wir machen heute etwas für Gitarren-Freaks und werfen einen Blick auf Claptons legendäre schwarze Fender Stratocaster ‘Blackie’ die im Jahr 2004 für 959.500 Dollar versteigert wurde. Der Erlös ging übrigens an ein Zentrum für Drogen-Rehabilitation. Blackie ist links im Bild auf dem Box-Set Crossroads 2 Live in the Seventies (1996) zu sehen. Daneben Claptons Autobiografie Mein Leben (2008) in englischer Originalausgabe. Darin gibt es auch ein paar Infos über die Gitarre. Clapton schreibt, er begann diese Stratocaster auf seinem Album 461 Ocean Boulevard (1974) zu spielen. Er hatte bis dahin fast drei Jahre lang kaum Musik gemacht, teils aufgrund von Drogenproblemen, und das Album war ein Neustart, ein Comeback. Obwohl er von früh an ein Verehrer von Stratocaster-Spielern wie Buddy Holly und Buddy Guy war, hatte er bis zu diesem Zeitpunkt etwas mehr zu Gibson tendiert. Aber auf Tour mit den Dominoes, mit denen er das Layla-Album aufgenommen hatte, sah er Steve Winwood mit einer weißen Stratocaster und das inspirierte ihn. Er ging in das Gitarrengeschäft Sho-Buds in Nashville, dort gab es reihenweise ältere Stratocasters – die zu damals nicht so 
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Today is the birthday of Les Paul (1915 - 2009) and we can't put it in better words than Keith Richards: 'This man, by his genius, made the road we still travel today'.

Das Gitarrendesign und der Name ist weltberümt, so sehr dass viele Leute Les Paul für einen reinen Produktnamen, wie Stratocaster oder Telecaster halten. Aber Les Paul, der Mann von Waukesha im Bundesstaat Wisconsin, war nicht nur ein bemerkenswerter Gitarrist und Designer sondern auch ein genialer Erfinder und Patentinhaber der die mehrspurige Aufnahmetechnik für Tonbandgeräte entwickelte, und somit das Fundament für moderne Rockmusik schuf. Les Pauls Mehrspurtechnik gab Tonbändern und Schallplatten das Potential, mehr zu sein als reine Tondokumente: Pop- und Rock-LPs konnten, durch einen interaktiven und experimentierfähigen Aufnahmeprozess, zu Kunstwerken werden. In seiner Lebensspanne von 94 Jahren wurde der Mann ein Teil von sehr unterschiedlichen Musikepochen. Während man Les Paul mit Musikern wie Jimmy Page verbindet – der wie Keith Richards ein persönlicher Freund von dem Mann war – begann Les seine Karriere mit Musikern wie Bing Crosby, auf dessen Lied ‘It’s been a Long, Long Time‘ Les Paul als Gitarrist zu hören ist. Von Bing Crosby bekam der Gitarrist später ein einspuriges Ampex Tonbandgerät in das er einen zusätzlichen Tonkopf einbaute – und somit multi-tracking begründete. Seine erste Schallplatte mit dieser Technik war das Lied ‘Lover‘ (1948). Les Paul spielte damals auf den seinerzeit üblichen Halbresonanz-Gitarren, im Prinzip akustische Gitarren mit Tonabnehmern. Als sich einmal bei einem Konzert jemand darüber beschwerte dass
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We'd like to think Jim Marshall (1923 - 2012), the man who brought us Marshall amplifiers, is up there with Leo Fender and Les Paul, looking after the illustrious rockband in the sky

Marshall ist eine Marke die so gut wie jeder Musik-Freak kennt und wir waren etwas überrascht, wie wenig über Jim Marshall im deutschen MSM zu lesen war. Neben Les Paul, dem Vater des gleichnamigen Gitarrenklassikers von Gibson (siehe Foto) und Leo Fender, dem Entwickler der Stratocaster E-Gitarre, haben für uns eigentlich nur die amps, also Gitarrenverstärker von Marshall einen ähnlich ikonischen Status. Ikonisch bedeutet in diesem Fall, dass es mehr ist als einfach nur gutes Gitarren-Equipment, denn gute Verstärker und Lautsprecherboxen gibt es von vielen Marken. Ja, Marshall hat einen starken, fetzigen Klang, aber wenn man damit spielt, ist man sich zusätzlich bewusst dass auf so einem oder sehr ähnlichen Amp, Eric Clapton, Gary Moore und viele andere gespielt haben. Ebenso wie man den Namen Marshall auf Woodstock, Isle of Wight und anderen Filmen von berühmten Rockfestivals sehen kann. Ist das nur cleveres Marketing oder Product Placement? Unserer Erfahrung nach, beruht der Status von Marken meist auf handfesten Gründen und ist kein Zufall. Im Fall des Elektrotechnikers Jim Marshall ist bekannt – und wird in vielen Anekdoten berichtet – dass er Musikern gegenüber immer sehr persönlich engagiert war, sich für ihre Wünsche und Vorschläge interessierte und immer weiter schraubte, austauschte und verbesserte – bis der Kunde zufrieden, bzw. im siebten Himmel war. Ach, wenn nur die gesamte Wirtschaft so funktionieren würde! Einer von Jim Marshalls Equipment-Klassikern ist der sog. Bluesbreaker Verstärker, benannt nach dem Album mit EricClapton. Im Foto links oben ist ein Reissue-Model, aber Modelle aus den 60er Jahren sind Sammlerstückedie heute Preise bis um die 10.000 Euro erreichen können. Qualität – und der damit verbundene Markenstatus – ist halt immer eine gute Investition. Der Bluesbreaker Verstärker entstand als Eric Clapton in Jim Marshalls Laden kam 
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Richard Thompson spielte auf klassischen Fairport Convention Alben wie Liege & Lief

Wir hören immer gerne, wie berühnte Musiker zur Gitarre kamen, denn dabei ist oft Zufall eher als Zielstrebigkeit im Spiel. Ein Freund von Richard Thompsons Vater hatte damals ein Gitarrengeschäft in Londons Denmark Street und gab Papa Thompson eine leicht beschädigte akustische Konzertgitarre als Geschenk mit. Er reparierte sie und gab das Instrument, das eigentlich für ihn selber gedacht war, an Richards Schwester weiter. Erst als die daran keinen Spaß mehr hatte, bekam Richard die Gitarre. Er lernte mit dem Play in a Day Buch von Bert Weedon und begann damals Sachen wie Apache von Hank Marvin nachzuspielen. Er nahm auch etwas ein Jahr lang klassischen Gitarrenunterricht. Thompsons eigene Spieltechnik ist, wie er sagt, ein hybrid style: Er spielt zwar mit einem Plektrum, das man zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand hält, benutzt aber gleichzeitig die drei anderen Finger dieser Hand zum Zupfen. Eins der besten Alben von Richard Thompson finden wir Rumor and Sigh (1991) und im Interview wird auf  ein Lied davon eingegangen: ”1952 Vincent Black Lightning”, hier eine gute Live-Fassung die den zackigen, fast stakkatohaften Anschlag des Gitarristen veranschaulicht. Thompson sagt im Interview, das Lied war der Versuch, ein britisches Äquivalent zum Mythos amerikanischer Automarken in Rock- und Popliedern zu finden. Das Lied handelt von einem englischen Motorrad. Die Firma Vincent (1928 -1955) ist nicht mehr, aber hier Info über das (fast) vergessene Motorrad Black Lightning, das mit 240 km/h einst Weltmeister war.
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Fender Model 'American Standard Stratocaster' in Sunburst

Wir lieben Gitarren und lesen gerne alle möglichen musikgeschichtlichen und technischen Sachen darüber. Hier (huch, die ursprüngliche Website scheint leider nicht mehr zu existieren) ist ein guter, detaillierter Blog-Artikel mit Fotos der zeigt was man an Gitarren, in diesem Fall einer Fender Stratocaster, alles modifizieren kann. Die Gitarre ist einfach eine der besten Erfindungen der  Menschheit. Besonders wenn man in Betracht zieht dass der Großteil aller Pop- und Rockklassiker auf den sechs Saiten elektrischer oder akustischer Gitarren entwickelt wurde. Tatsache, auch wenn alle paar Jahre in den Medien proklamiert wird, Rock wäre tot und Gitarren out. Das war schon in den 80er Jahren so, als Bands auf einmal aussahen wie Bankmanager und auf ihren Keyboards Lieder klimperten an die sich heute kein Mensch mehr erinnern kann oder will. In Realität sind es heute immer noch Gitarrenbands wie die Stones, Sabbath, U2, Chili Peppers die eine solide Fanbasis haben und für die Leute, wenn’s sein muss, ein Vermögen für Konzerttickets, DVDs, Bücher, Souvenirs etc. ausgeben. Und das wird auch in 30 oder 40 Jahren noch so sein, mit Bands die jetzt noch nicht geboren sind. Rock ist ein Genre das sich nicht so leicht verbiegen lässt, insofern hat es, ironischerweise, mehr Gemeinsamkeiten mit Golf oder Cricket als mit Feuilleton-orientierten Genres wie Literatur oder Malerei. Der Rockmythos ist im Kern: Zwei, drei Typen mit Gitarren gegen den Rest der Welt. Diese Konstellation  hat – ganz abgesehen von ihrer Romantik – starke Klänge und Lieder hervorgebracht.  
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