We had three hours in Madrid yesterday and checked out the Hard Rock Cafe. Guitars from Aerosmith, Guns N' Roses, Roy Orbison, The Police, Steve Vai etc. The holy grail for us though was the Gibson Firebird from legendary Blues guitarist Johnny Winter. Check YouTube link with him playing Highway 61

Durch das Umsteigen bei Flügen hatten wir gestern drei Stunden in Madrid und wir checkten das dortige Hard Rock Cafe aus. Eins der besten das wir kennen. Günstige zentrale Lage und, wie üblich, voll mit Artefakten der Rockgeschichte, vor allem Gitarren. Von Aerosmith, Guns N’ Roses, The Police. Roy Orbison, Steve Vai und vielen anderen. Der Heilige Gral für uns war jedoch die Gibson Firebird von dem legendären Blues Gitarristen Johnny Winter. Der Mann hat einen starken, markanten Sound. Speziell wenn er Slide-Gitarre spielt klingt er wie kein anderer. Hier ist eine gute Liveversion von dem Dylan-Lied Highway 61. Johnny Winter spielt hier auf dem Crossroads Guitar Festival – zusammen mit Derek Trucks. Der Sohn des Allman Brothers Band Schlagzeugers Butch Trucks ist selber ein renommierter Slide-Gitarrist und ein Musiker den wir mögen. Er spielt meist eine Gibson SG die, obwohl auch ein Gitarrenklassiker, von der Form her nicht so abenteuerlich aussieht wie die Gibson Firebird. Bezeichnenderweise wurde die Firebird ursprünglich von einem Autodesigner entworfen. Vielleicht kann man in ihrer Form etwas von den Heckflossen der archetypischen US-Autos der 50er und 60er Jahre erkennen? Sie hat offensichtlich eine Ähnlichkeit mit der Gibson Explorer, über die wir neuilch schrieben, ist aber von ihren Ausmaßen her etwas schlichter und nicht ganz so in Gefahr, beim Herumtragen gegen Türrahmen zu knallen. Noch eine Spur abgerundeter in seiner Form ist der ebenfalls 1963 erschienene Gibson Thunderbird Bass den u. a. Matthew Followill von Kings of Leon und Martin Turner von Wishbone Ash spielen. Obwohlviele bekannte Gitarristen, z. B. Eric Clapton und Stephen Stills, die Firebird oft in den 70er Jahren benutzten, ist unser Eindruck dass die Firebird heutzutage eine relativ seltene Gitarre ist, längst nicht so verbreitet wie die Gibson Les Paul oder die Fender Stratocaster. Außer Johnny Winter fällt uns spontan eigentlich nur Roxy Musics Phil Manzanera als regelmäßiger berühmter Benutzer der Gitarre ein. Aber für uns macht das die Firebird um so attraktiver und wir freuten uns sehr sie in Madrids Hard Rock Cafe zu sehen. Vom Flughafen Madrid-Barajas aus fahren alle 15 min. Autobusse ins Stadtzentrum, 5 Euro pro Person, Fahrt ca. 35 min. Endstation ist Plaza de Cibeles, der schon an sich eine Touristenattraktion ist. Von hier aus sind es 10 min. Spaziergang bis zum Plaza de Colón, wo sich das Hard Rock Cafe befindet. Für die Rückfahrt zum Flughafen, nahmen wir wieder einem Bus vom Plaza de Cibeles. Optimalerweiser hätten wir lieber einen ganzen Tag in Madrid gehabt, vieleicht auch einen Nacht – das Hard Rock Cafe ist im selben Gebäude wie das Hotel Gran Meliá Fénix – aber wir mussten und wollten weiter. Nach Mallorca. Hier sind wir jetzt für ein Tage. Mehr darüber in einem Blogpost demnächst. Hasta la vista!

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Wusten Sie schon? Johnny Winters spielte 1969 auf dem Woodstock-Festival, war in der Tat einer der wenigen Musiker die bezahlt wurden, er bekam 3750 Dollar. Warum ist er nicht im Woodstock-Film zu sehen? Sein Manager Steve Paul war dagegen, glaubte dass die Sache sich als ein Reinfall ohne angemessene Bezahlung erweisen würde. Als der Film später so gut wie alle Teilnehmer (u. a. Santana, Ten Years After und Crosby, Stills & Nash) weltberühmt machte, gab der Manager zu, einen großen Fehler gemacht zu haben.

Weitere Infos  Johnny Winters Version von Highway 61 ist auf auf dem 2-DVD-Set Crossroads Guitar Festival 2007, mit Auftritten von Leuten wie John McLaughlin, Jeff Beck, John Mayer u. v. a.

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