1. June 2013: The big beaches of the tourist towns are already packed on weekends, but all along the Costa del Sol you also find dozens of tiny, nice and quiet beaches with restaurants where mostly locals go. Car parking space is, thankfully, scarce and you may have to walk a bit to get there

Wir haben uns gestern nachmittag ins Auto gesetzt und sind an der Küste zwischen Fuengirola und Marbella entlang gefahren. Wollten mal sehen was an den Stränden los ist. Davon gibt es entlang der Costa del Sol sehr viele. In oben genannten größeren Städten sind die Strände an Wochenenden schon ganz schön voll. Das schafft eine Urlaubsatmosphäre die viel für sich hat, wir hatten an ein, zwei der größeren Strände auch ein paar Fotos für einen Blogpost gemacht, aber dabei kriegt man unweigerlich den Klischee-Look von vielen langen Beinen in Bikinis, wogegen wir absolut nichts einzuwenden haben, aber wir wollten Zeitungen wie Welt, Stern und Spiegel nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Die großen Strände nahe der Hotels haben den Vorteil dass man kein Auto braucht und dass es eine fantastische Vielfalt von Bars, Cafés, Restaurants und Läden gibt. Darüber hinaus Entertainment wie Spielplátze für die Kinder und Fahrradverleih, was an langen Strandpromenaden Spaß macht. Aber wenn man hier lebt, hat man das alles schon öfters gemacht und wir fuhren weiter in Richtung Marbella. Auf Küstenstraßen am Mittelmeer kommt man natürlich an Dutzenden, wenn man will an Hunderten von Stränden vorbei. Manche davon winzig, der im obigen Foto ist in einer Bucht bei dem Leuchtturm El Faro, etwa drei Kilometer außerhalb von Fuengirola. Parkplätze gibt es kaum, man muss vielleicht ein, zweihundert Meter entfernt auf der anderen Straßenseite parken und dann über die Brücke oder durch einen Tunnel unter der Straße laufen. Aber das hat den Vorteil dass diese kleinen Strände relativ ruhig sind, gut für Leute die keinen Rummel wollen. Obwohl der Strand auf den ersten Blick leer aussieht, waren mindestens zwanzig Leute da, ein paar sieht man wenn man das Bild vergrößert. Andere sitzen außer Sichtweite im Restaurant, ein paar sind im Wasser auf Booten etc. Dieser Strand namens El Charcón hat sogar eine geschichtliche Signifikanz, gemäß einer Steintafel landete hier am 2. Dezember 1831 der liberale General Torrijos mit 52 Mann und der Absicht, König Ferdinand VII. zu entmachten, was ihnen nicht gelang. Heute erinnert ein Monument in Málaga an die Gruppe. Gestern war von Revolutionen jedoch nichts zu spüren, in der Tat, die Stimmung war so entspannt dass wir fast ein schlechtes Gewissen dabei bekamen. Irgendwie schmeckt ein Drink auf einer Strandliege mit Sonnenschirm besser als Zuhause auf dem Sofa. Es war sehr warm, aber noch nicht diese Hitze des Hochsommers die Einheimische oft als zuviel des Guten empfindet.

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Aber als wir später an einem Laden vorbeikamen der draußen eine digitale Temperaturanzeige hatte, sahen wir ungläubig die Zahl 31°C. Ich sagte: Quatsch, die kurbeln das absichtlich hoch damit die Touristen sich gut fühlen. Aber wir checkten es kurz darauf auf zwei verschiedenen Autothermometern und es stimmte. Ja, der Sommer ist hier.

Avenita Kulturmagazin