It's Eric Clapton's birthday and also his 50th year in music. We take a look at his legendary Fender Stratocaster called 'Blackie'. There's a video clip for guitar freaks, link below, with boffins around a table dismantling 'Blackie' like a UFO

Es ist der Geburtstag von Eric Clapton und das 50. Jubiläum seiner Musikkarriere, die im Jahr 1963 als Gitarrist bei den Yardbirds begann. Clapton hat 2013 ein volles Programm, er spielt eine ganze Reihe von Konzerten, darunter fünf Nächte in Londons Royal Albert Hall im Mai. Es gibt auch ein brandneues Album von ihm, es heißt Old Sock (2013) und auf unserer Info-Leiste ist ein Interview in dem Clapton über das Album spricht und auch den Namen erklärt – der etwas mit David Bowie zu tun hat. Wir haben in das Album reingehört, im Netz ein paar Ausschnitte angespielt aber wir rezensieren es wenn wir es in Ruhe angehört haben. Wir machen heute etwas für Gitarren-Freaks und werfen einen Blick auf Claptons legendäre schwarze Fender Stratocaster ‘Blackie’ die im Jahr 2004 für 959.500 Dollar versteigert wurde. Der Erlös ging übrigens an ein Zentrum für Drogen-Rehabilitation. Blackie ist links im Bild auf dem Box-Set Crossroads 2 Live in the Seventies (1996) zu sehen. Daneben Claptons Autobiografie Mein Leben (2008) in englischer Originalausgabe. Darin gibt es auch ein paar Infos über die Gitarre. Clapton schreibt, er begann diese Stratocaster auf seinem Album 461 Ocean Boulevard (1974) zu spielen. Er hatte bis dahin fast drei Jahre lang kaum Musik gemacht, teils aufgrund von Drogenproblemen, und das Album war ein Neustart, ein Comeback. Obwohl er von früh an ein Verehrer von Stratocaster-Spielern wie Buddy Holly und Buddy Guy war, hatte er bis zu diesem Zeitpunkt etwas mehr zu Gibson tendiert. Aber auf Tour mit den Dominoes, mit denen er das Layla-Album aufgenommen hatte, sah er Steve Winwood mit einer weißen Stratocaster und das inspirierte ihn. Er ging in das Gitarrengeschäft Sho-Buds in Nashville, dort gab es reihenweise ältere Stratocasters – die zu damals nicht so besonders in Mode waren und gebraucht nur um die 100 Dollar das Stück kosteten. Clapton kaufte sechs oder sieben davon, verschenkte ein paar an Freunde wie George Harrison und baute sich dann eigenhändig aus den Einzelteilen von drei verschiedenen Stratocasters seine ganz persönliche Lieblingsgitarre ‘Blackie’ zusammen. Diese schwarz lackierte ’56 Stratocaster aus Erlenholz und einem Hals aus hellem Ahorn sollte für etwa 15 Jahre zu seiner Hauptgitarre live und im Studio werden. Blackie ist nicht nur auf vielen Alben zu hören sondern auch auf mehreren LP-Cover zu sehen. Wie zum Beispiel auf der Kompilation Time Pieces (1982) und auf Slowhand (1977) auf dem wir gelegentlich nachsehen ob Clapton immer noch den G-Dur Akkord spielt. Ein gutes Foto von ‘Blackie’ auch auf dem Best Of Album The Cream of Eric Clapton (1995). Eins der letzten Konzerte das Clapton mit dieser Gitarre spielte war 1985, hier ein Live-Clip von dem Lied Cocaine gespielt mit der guten alten Blackie, die hier sehr gut klingt.

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Info  Vom Fender Custom Shop ein kleines Doku über Claptons GitarreBlackie‘ / und ein Interview mit Clapton über sein brandneues Album Old Sock (2013), dessen Name soviel wie ein kollegiales ‘alter Junge’  bedeutet. Hinweis: Claptons Autobiografie Mein Leben (2008) und der Box-Set Crossroads 2 Live in the Seventies(1996) sind beide empfehlenswert, kommen allerdings nicht im Doppelpack sondern müssen separat erworben werden.

Avenita Kulturmagazin