The beauty in the songs of Roger Waters, with Pink Floyd and solo, doesn't come from painting pretty pictures but from seeing a world with a lot of sorrow, that yet contains a ray of hope if we become aware the sorrow. He has dedicated the poem 'One River' to an old soldier who found the place where his father Lieutenant Eric Fletcher Waters died in World War II

Roger Waters, früherer Pink Floyd Musiker, hat einem alten Soldaten ein Gedicht gewidmet. Der 93-jährige Harry Shindler hat den Ort ausfindig gemacht an dem Waters’ Vater Lieutenant Eric Fletcher Waters im Zweiten Weltkrieg starb. Waters hat seinen Vater nie kennengelernt, konnte für diesen Verlust, mangels Details, nie einen Abschluss finden. Hier ist sein Gedicht

One River

‘When the wind sighs through the crop and good men fall. And children soft in their mothers’ arms cringe, unbelieving, from the desperadoes’ casual blade. My father, distant now but live and warm and strong, in uniform tobacco haze. Speaks out: ‘My son.’ He says. Stay not the passion of your loss. But rather keen and hone its edge. That you may never turn away. Numb, brute, from bets too difficult to hedge… To Harry, with gratitude.’

Unser Kommentar  Es ist im Gedicht die Rede vom Wind der in Erntefeldern seufzt während gute Männer fallen. Kinder suchen Schutz bei ihrer Mutter…Der Vater ist weit weg, aber er sagt dem Sohn aus der Ferne dass der Verlust ihn dazu inspirieren soll, sich niemals hart und abgestumpft von schwierigen Herausvorderungen im Leben abzuwenden – um das Gedicht hier hier einfach mal frei und auszugsweise nachzuerzählen. Es ist ein kurzes aber prägnantes Gedicht. Es ist sicher schwer über jemanden zu schreiben den man nicht kennt, vor allem aus der Sichtweise eines Kindes das versucht, im unfassbaren einen Sinn zu finden. Das engl. Adjektiv numb, also abgestumpft oder taub, ist für uns ein Schlüsselwort des Gedichts. Es beschreibt die Art wie viele Menschen mit Verlust und Trauer umgehen: Wir schotten uns ab, machen uns weniger empfindsam. Haben dadurch vielleicht aber auch weniger Mitgefühl gegenüber den Problemen anderer Menschen. Man könnte diesen Zustand als Bequem abgestumpft bezeichnen. So lautet auch der Titel des Liedes Comfortably Numb aus seinen Zeiten bei Pink Floyd, hier als Roger Waters Version auf seinem Livealbum In The Flesh.

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Info  Roger Waters widmete obiges Gedicht dem 93-jáhrigen Harry Shindler, der selber in Italien kämpfte und herausfand dass Rogers Vater Lieutenant Eric Fletcher Waters am 18. Februar 1944, um etwa 11.30 in einem Feld starb das heute im Zentrum der italienischen Stadt Aprilia ist.  Photo  We used the booklet of a 1992 CD edition of Pink Floyd’s Dark Side of the Moon. Pictured are, left to right, Richard Wright and Roger Waters. In the centre, a recent photo of Roger Waters, and on the right, one of his solo albums

 Avenita Kulturmagazin