It's the birthday of Elizabeth Gaskell (1810-1865) and the 150th anniversary of her novel Wives and Daughters, first published as serial 1864 to 1866. The BBC TV production is good, will appeal to people who like Downton Abbey and period drama like Middlemarch and Pride & Prejudice

Es ist der Geburtstag der englischen Autorin Elizabeth Gaskell (1810-1865). Zudem das 150. Jubiläum ihres Romans Wives and Daughters der ab 1864 als Fortsetzungsgeschichte veröffentlicht wurde, dann 1866 als kompletter Roman. Links im Bild unsere Penguin Classics Ausgabe. Auch die BBC-Verfilmung ist empfehlenswert, sie wird Leuten gefallen die Downton Abbey und Verfilmungen von Autorinnen wie George Eliot und Jane Austen mögen. In der Tat, Wives and Daughters (1999) wurde vom Team der berühmten Austen-Verfilmung Stolz und Vorurteil (1995) geschrieben und produziert. Mittelpunkt der Geschichte ist die junge Molly Gibson die in der ländlichen Kleinstadt Hollingford als Halbwaise mit ihrem Vater aufwächst. Sie ist dennoch glücklich, aber das ändert sich für die mittlerweile 17-jährige Molly als ihr Vater nach vielen Jahren wieder heiratet. Sie kommt mit der wohlmeinenden aber oberflächlichen Stiefmutter nicht gut aus, mag jedoch ihre neue Stiefschwester, die etwa gleichaltrige Cynthia. Dass diese eine sehr weltgewandte und somit völlig andere Persönlichkeit als Molly hat, macht ihre Beziehung um so interessanter. Aber Molly lebt mittlerweile bei der befreundeten Familie Hamley, hilft dort der erkrankten Mutter Mrs. Hamley, mit der sie eine enge Verbindung hat. Die Hamleys haben zwei erwachsene Söhne namens Roger und Osborne, die ebenfalls sehr verschiedene Persönlichkeiten haben. Molly und Cynthia verlieben sich beide in den jungen Wissenschaftler Roger, und aus dieser Situation entwickelt sich der Kern der Romanhandlung. Man erfährt man viel über die Gepflogenheiten und Sichtweisen des damaligen Zeit – in der sich viel von unserem heutigen Zeitalter schon abzeichnet. So werden z. B. die Forschungen von Charles Darwin öfters erwähnt, denen die progressive Autorin Elizabeth Gaskell offenbar positiv gegenüberstand. Obwohl eine deutsche Romanfassung namens Frauen und Töchter (Fischer Taschenbuch) von der renommierten Übersetzerin Andrea Ott existiert, scheint der Originaltitel Wives and Daughters in Deutschland besser bekannt zu sein, zweifellos aufgrund der Verfilmung die bei Amazon.de immerhin 28 vorwiegend positive Rezensionen hat. Es ist bei diesem ca. siebenhundert Seiten langen Roman tatsächlich keine schlechte Idee, erst die Verfilmung auszuchecken. So kann man sich von der Zeit der Romanhandlung, die in den 1820/30er Jahren spielt, ein besseres Bild machen, wird zum Lesen inspiriert. Der Roman gilt heute als Elizabeth Gaskells Meisterwerk und einer besten Romane des viktorianischen Zeitalters. Leider gibt es keinen offiziellen Trailer für die Verfilmung auf YouTube. Schade, weil der Film von der Ausstattung und den Drehorten her sehr schön ist. Wer dennoch einen (sehr) vagen Eindruck vom Film haben möchte, kann sich nachfolgend einen Fan-Trailer ansehen in dem ein Popsong von der Band The Fray als Soundtrack eingespannt wird.

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Weitere Infos Ein Fan-Trailer Für Wives and Daughters und ein deutscher Wiki-Artikel über die Autorin Mehr von uns über Elizabeth Gaskell Blogpost über ihren Industrieroman North und South  DVD-Info Es gibt Wives and Daughters (1999) mit deutscher Synchronisation im Onlinehandel, obwohl hier der englische DVD-Titel beibehalten wurde. Diese Version ist allerdings teurer als die englischsprachige Import-Version.

Avenita Kulturmagazin