English video trailer and German radio feature online about the new album 'Venice' (2024) by the 29-year old cellist Anastasia Kobekina. Several composers here have connections to Venice, like Vivaldi, Monteverdi and Alessandro Marcello

‘Von dem Moment, als ich vom Bahnhof die ersten Schritte in die Stadt gemacht habe, war ich einfach fasziniert. Es war nicht nur die Schönheit, Venedig hat eine Anziehungskraft, die ich nicht erklären kann.’ Radiofeature vom Bayerischen Rundfunk online, in dem die 29-jährige Cellistin Anastasia Kobekina über ihr neues Album spricht. Link folgt am Ende des Posts. Es lohnt sich auch, Anastasia in dem sehr romantisch angehauchten Video-Trailer (1:43 Min.) für ihr Album ‘Venice’ (2024) zu sehen. Venedig ist nicht nur Name, sondern auch Programm. Es sind hier nicht nur Komponisten vertreten, die eine Verbindung zu der Stadt haben – die Musik im Video ist eine Komposition von Brian Eno – aber einige, zum Beispiel Vivaldi und Monteverdi. Anastasia wählt auch einige moderne Kompositionen, z. B. Nino Rotas Filmmusik für Fellinis Casanova (1976). Ich habe das Radiofeature erst heute morgen gehört und hatte noch nicht die Gelegenheit, mir die CD zu kaufen, aber beim Auschecken der Songs auf YouTube gefiel mir auf Anhieb besonders eine Komposition von dem venedischen Barock-Komponisten Alessandro Marcello, dessen Konzert für Oboe und Orchester (ca. 1715) durch die Piano-Bearbeitung von Johann Sebastian Bach bekannt wurde. In der Fassung von Anastasia, begleitet von dem Lautenist Azul Lima, klingt Concerto in D Minor, BWV 974: II. Adagio vom Album ‘Venice’ (2024) sehr schön und…melancholisch. Wobei Cellos für meine Begriffe eigentlich immer melancholisch klingen. Aber manchmal brauche ich das.

 

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Radiofeature online Eine BR-Sendung von 2024 aus der Reihe Klassik Aktuell. Die Cellistin Anastasia Kobekina im Interview mit Johann Jahn. Produktion vom Bayerischen Rundfunk. Sendedauer ca. 6 Min.

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