ELLE with Lana Del Rey, speaking amongst other things, about her song Yosemite. I liked 'Chemtrails...' (2021). Didn't think I would ever hear John Fords Welsh mining community movie 'How Green Was My Valley' (1941) mentioned in a song

Ich habe Lana Del Reys Album ‘Chemtrails over the Country Club’ (2021) ausgecheckt, es ist im Foto zu sehen und hörenswert. Um Fans eine kleine Freude zu machen, habe ich auch ein Elle-Magazin mit einem schönen Coverfoto von der Musikerin hinzugefügt. Darin ist, neben mehreren guten Fotos, auch  ein längerer Artikel über Lana Del Rey. Für Leser die Podcasts mögen, habe ich ein interessantes Radiofeature von 2021 vom Deutschlandfunk über die Sängerin gefunden. Link folgt. Was das Album betrifft, wirkt ‘Chem Trails…’ auf mich folkiger als ihre frühere Alben. Weniger von dem orchestralen Streicher-Sound mit Drum-Machine. Mehr akustische Gitarren und Piano. Diese beiden Instrumente, und ein sanft gespieltes Schlagzeug, machen fast den ganzen Sound aus. Wodurch Lana Del Reys Stimme und Texte mehr in den Vordergrund rücken. Eine gute Entscheidung, denn ihre Stimme ist in Topform, und ihre Texte sind interessant, unterscheiden sich von dem 0815-Pop-Futter das heute mehr oder weniger die Norm ist. Ich glaube nicht, dass ich schon mal eine Erwähnung von John Fords Filmklassiker ‘How Green Was My Valley‘ (1941) – über die einst zutiefst protestantische Bergarbeiter-Community in Wales – in einem Popsong gehört habe. Hier ein Clip von dem Lied Yosemite mit den Zeilen ‘I remember watching ‘How Green Was My Valley’, then I was thinking ‘How deep was the canyon that you came from?’ Themen und Figuren aus einer Art Working-Class-Culture kommen oft in ihren Liedern vor. Darauf hin deutet auch das Albumcover, das im Clip gut zu sehen ist. Auf Anhieb denkt man, dass auf dem Cover Mädchen von wohlhabenden Familien auf einem Landsitz zu sehen sind. Aber auf einem anderen Foto der CD sieht man, dass es sich bei dem ‘Country Club’ auf dem Foto eigentlich um eine kleine hölzerne Bruchbude in der Pampa handelt. Musikalisch, sowie von ihrem Image her, setzt sich Lana del Rey immer noch auf interessante Weise vom Mainstream ab.

‘I guess I have a little bit of a fantasy that really great relationships, friendships and romances can stand the test of time. Even though each person in the relationship or group changes, they don’t change in ways that would make the relationship come to an end. The chorus of ’Yosemite’ is about doing things for fun, for free and doing them for the right reasons. It’s about having artistic integrity; not doing things because you think they would be big, but because the message is something that’s important. And then, it’s about just being with someone because you really can’t see not having them in your life, not because it would be ’beneficial’ to you to be in their company. It’s that concept of just being in a relationship for 100% the right reasons. Being a good person, basically’ (Lana Del Rey spricht in der obigen Ausgabe von Elle über das Lied ‘Yosemite’)

Deutschlandfunk-Radiofeature über Lana Del Rey Die DLF-Sendung ‘Licht und Schatten des US-Traums’ (2021). Julia Lorenz im Gespräch mit Martin Böttcher. Eine interessante Sendung die, obligatorischerweise, auch einige kritische Nachfragen über Lana Del Rey enthält, mitunter die Frage ob, aus feministischer Sicht, die ’Selbstinszenierung der Musikerin als hyper-feminine, unterwürfige Frau ein gewisses Unbehagen auslöst’

 

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Info über die Ausgabe von Elle Auf der englischen Ausgabe, Juni 2017, trägt Lana Del Rey einen Seiden-rock und ein Oberteil von Gucci. Styling: Alison Edmond. Fotos: Thomas Whiteside. Interview: Lotte Jeffs. Der Song Yosemite wird im Interview erwähnt, weil zu der Zeit offenbar schon eine Aufnahme davon existierte.

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