According to an article in Science Magazine, link below, the Neolithic Revolution was different than was previously thought. The farmers were not assimilated by the hunter and gatherer cultures. It was, if anything, the other way around

Neuste Forschungsergebnisse im Wissenschaftsmagazin Science deuten darauf hin dass Ackerbau und Viehzucht weniger eine kulturelle Revolution war sondern ein Bevölkerungswandel. Von den verschiedenen Erklärungsmodellen der Neolithischen Revolution, also dem Wandel der Jägern und Sammler Kulturen zu Ackerbau und Viehzucht, fanden wir persönlich bisher das Modell vom kulturellen Wandel am plausibelsten. Es ist bekannt dass Landwirtschaft vor mehr als zehntausend Jahren im Mittleren Osten begann und sich von dort aus, im Laufe von Jahrtausenden, nach Europa ausbreitete. Wobei denkbar wäre dass Jäger und Sammler in Mittel- und Nordeuropa graduell die Techniken von den Bauernkulturen aus dem mittleren und nahen Osten und dem Mittelmeerraum übernahmen. Und dass ein gegenseitiger Austausch von Dingen wie Know-how, Saatgut und nicht zuletzt Genen stattfand – das wäre das kulturelle Modell vom Wandel. Erstaunlicherweise scheint dies jetzt nicht mehr die wahrscheinlichste Variante zu sein. Professor Mattias Jakobsson und andere Forscher der Universität Uppsala haben anhand von DNA-Tests an Steinzeitskeletten Hinweise gefunden dass die Bevölkerung der Trichterbecherkultur (den Bauern) in Schweden ab ca. 5000 v. Chr. zwar über tausend Jahre lang gleichzeitig mit der Grübchenkeramischen Kultur (den Jägern) existierte. Aber eine Verschmelzung der beiden Bevölkerungen fand nicht oder nur begrenzt statt. Nämlich einseitig. Nicht die Bauern wurden assimiliert sondern die Jäger und Sammler. Es lässt sich momentan nicht feststellen ob es Frauen oder Männer waren die den Jägern Tschüs sagten und sich bei den Bauern einheirateten, aber sie taten es. Während dies umgekehrt nicht der Fall war, sprich, die Bauern schlossen sich offenbar nicht den Jägern an. Der Bevölkerungswandel fand, so weit wir es verstanden haben, auch nicht durch kriegerische Aseinandersetzungen statt, sondern hauptsächlich dadurch dass es weit mehr Bauern als Jäger gab. Der Grund dafür war dass Landwirtschaft eine viel konstantere Nahrungsmittelproduktion gewährleistete und somit sehr bevölkerungsfördernd war. Soweit unsere kurze Zusammenfassung von einigen Kernpunkten des Artikels. Wer sich für Details interessiert, kann den ganzen Artikel im Science Magazin online lesen. Kostenlos, aber man sich als User anmelden.

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Weitere Info  Der Artikel ‘Origins and Genetic Legacy of Neolithic Farmers and Hunter-Gatheres in Europe’ ist auf der Website  www.sciencemag.org

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