It's the birthday of Lord Byron (1788-1824). His poem She Walks in Beauty was written 200 years ago, in 1814. It appeared in the movie Vanity Fair (2004) set to music by Mychael Danna and sung by Norwegian soprano Sissel Kyrkjebö. Check the clip

Es ist der Geburtstag von Lord Byron (1700-1824), er schrieb das Gedicht ‘In ihrer Schönheit wandelt sie’ vor 200 Jahren, Hier eine Version von der norwegischen Sängerin Sissel Kyrkjebö

She Walks in Beauty

She walks in beauty, like the night
Of cloudless climes and starry skies;
And all that’s best of dark and bright
Meet in her aspect and her eyes:
Thus mellow’d to that tender light
Which heaven to gaudy day denies.

One shade the more, one ray the less,
Had half impaired the nameless grace
Which waves in every raven tress,
Or softly lightens o’er her face;
Where thoughts serenely sweet express
How pure, how dear their dwelling-place.

And on that cheek, and o’er that brow,
So soft, so calm, yet eloquent,
The smiles that win, the tints that glow,
But tell of days in goodness spent,
A mind at peace with all below,
A heart whose love is innocent!

Wer das Lied mit dem Gedicht vergleicht, merkt dass nur die erste Strophe gesungen wird, wobei die ersten zwei Zeilen, inklusive dem Gedichtstitel, als Refrain dienen. Aber es klingt trotzdem gut. Gedichte haben einen inneren Rhythmus und durch den Tonfall der Worte auch angedeutete Melodien, oder zumindest Inspirationen für Melodien. Die Musik zu Byrons Worten wurde von dem Kanadier Mychael Danna für den Spielfilm Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit (2004) komponiert. Der Film nach dem Roman von William Makepeace Thackeray, mit Reese Witherspoon in der Rolle von Becky Sharpe, spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Somit hat das Gedicht, das Byron im Jahr 1814 schrieb, eine sinnvolle Verbindung mit dem Film. Für unsere Begriffe ist She Walks in Beauty ein gutes Beispiel für die künstlerische Sichtweise der Romantik. Schon damals hatte die Industrialisierung tiefgreifende Veränderungen bewirkt – die Moderne war da – aber Gedichte wie dies von Byron scheinen um so mehr eine Art von Naturmystik heraufzubeschwören, z. B. in der Art wie Byron hier Metaphern aus der Natur, wie den Nachthimmel, verwendet um die Schönheit einer Frau zu beschreiben. Bei der es sich vermutlich um die Ehefrau des Politikers John Wilmot handelte. Aber das hielt Byron, der damals Mitte Zwanzig war, nicht davon ab, sie in einem Gedicht zu verewigen. Und damit hat sich der Dichter, der mit 36 Jahren starb, auch selber verewigt.

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Weiterführende Infos  Hier in einem deutschen Wiki-Artikel über den Dichter Lord Byron /  Und ein englischer Dokumentarfilm über Byron vom History Channel