The Last Legion (2007) tries to pack in too many topics and details related to the fall of Rome. Maybe the focus, even the name of the movie should have been something like 'Excalibur: The Sword of Caesar'. As far as that part of the story goes it's an underrated movie. Check trailer below

Ein Film mit Colin Firth nach dem gleichnamigen Roman von Valerio M. Manfredi. Die letzte Legion (2007) war kein Kinoerfolg und hatte vorwiegend laue Kritiken. Wir hatten keine Eile ihn zu sehen, checkten ihn erst gestern Abend auf DVD aus. Als Fans von historischen Romanen und Filmen, speziell zum Thema Artussage, fanden wir den Film gar nicht schlecht. Er ist aufwendig gemacht, kostete 67 Millionen Dollar. Wenn wir gewusst hätten dass das mythische Schwert Excalibur ein zentrales Thema ist, hätten wir den Film viel früher ausgecheckt. Ein Teil des Problems des Films ist jedoch dass er so viele Themen einbezieht: Den Fall des Römischen Reichs, den letzten römischen Kaiser Romulus Augustus, den Goten-Anführer Odoaker, die sog. Letzte Legion der Römer in England, den britischen Kriegsherrn Vortigern und, und, und. In Büchern die man über Tage oder Wochen liest, funktioniert so ein Themen-Mosaik besser als in Filmen die eine Story auf 100 min. reduzieren müssen. Der beste Teil des Films ist eine neue und ziemlich originelle Interpretation vom Schwert Excalibur. Der Film hätte das vielleicht mit einem Namen wie Excalibur. Das Schwert des Caesars signalisieren sollen. Aber Romanverfilmungen müssen nun mal, z. B. zwecks Verkaufsförderung vom Buch, bestimmte Bedingungen erfüllen. Die sog. Letzte Legion der Römer kommt im Film zwar vor, aber diese Story wurde besser und detaillierter in dem späteren Spielfilm Der Adler der neunten Legion (2011) erzählt. Soweit unsere kritischen Bemerkungen. Auf der anderen Seite verdeutlicht der Film dass die Artussage, neben ihren keltischen Wurzeln, in der Tat starke Verbindungen mit dem Untergang des Römischen Reichs hat. Britannien versank in Chaos und die Kelten kamen unter Druck von kriegerischen Stämmen die in das britische Machtvakuum strömten. Der mythische Held Artus stellte sich ihnen entgegen und vereinigte die Briten. Die Legenden enthalten tatsächlich einige Hinweise dass Artus römischer Herkunft war. Ob dies, im Kontext von Mythen, mehr als eine symbolische Rolle spielt, sei dahingestellt. Wir persönlich sehen die tiefsten Wurzeln der Artussage eher in der Bronzezeit. Aber die Römer waren immerhin 400 Jahre in Britannien. Es ist gut vorstellbar dass sich manche Römer den Kelten nahe fühlten und ihnen mit ihren römischen Soldatenkenntnissen zur Hilfe kamen. Colin Firth spielt diese Rolle gut, auch wenn man ihr eher aus romantischen Komödien und Austen-Verfilmungen wie Stolz und Vorurteil kennt. In Der Letzten Legion ist er der Beschützer von einem 12-jährigen Jungen namens Romulus Augustus, dem letzten römischen Kaiser. Im obigen Foto sind die beiden zu sehen. Könnte es sein dass dieser Junge das Schwert von Julius Caesar besaß? Könnte es sein dass der Besitzer dieses Schwerts, oder sein Nachkomme, zu einem legendären König von Britannien werden sollte? Tatsache ist dass es Romulus Augustus gab und dass sich seine Spuren verlieren nachdem er vom Gotenchef Odoaker auf eine Insel verbannt wurde.

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Weitere Infos  Ein deutscher Trailer für Die letzte Legion (2007) mit Colin Firth, Ben Kingsley u. a. Ein Spielfilm nach gleichnamigem Roman von Valerio M. Manfredi. An English trailer for The Last Legion (2007)

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