The almost thousand years old Tintern Abbey in Wales has featured in paintings, in novels, even in a rather entertaining promo by the rock band Iron Maiden, check the clip marked video. The abbey also inspired a beautiful poem by Alfred, Lord Tennyson (1809-1892), whose birthday it is today

Die fast Tausend Jahre alte Klosterruine Tintern Abbey in Wales wurde von Iron Maiden im Video für Can I Play With Madness verewigt. Ebenso von dem Dichter Alfred Tennyson (1809-1892), dessen Geburtstag heute ist. Hier eine – sehr ruhige – Darbietung von dem Gedicht

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Tears, idle tears, I know not what they mean,
Tears from the depth of some divine despair
Rise in the heart, and gather to the eyes,
In looking on the happy autumn-fields,
And thinking of the days that are no more.
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Fresh as the first beam glittering on a sail,
That brings our friends up from the underworld,
Sad as the last which reddens over one
That sinks with all we love below the verge;
So sad, so fresh, the days that are no more.
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Ah, sad and strange as in dark summer dawns
The earliest pipe of half-awaken’d birds
To dying ears, when unto dying eyes
The casement slowly grows a glimmering square;
So sad, so strange, the days that are no more.
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Dear as remembered kisses after death,
And sweet as those by hopeless fancy feign’d
On lips that are for others; deep as love,
Deep as first love, and wild with all regret;
O Death in Life, the days that are no more!
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Manche Orte strahlen etwas aus das Gedanken, Gefühle und Fantasie inspiriert. Die Schlüsselzeilen des Gedichts sind wahrscheinlich die letzten sechs Worte jeder Strophe:  ’…the days that are no more‘. Die Zeilen variieren in jeder Stophe etwas aber der Grundgedanke ist, frei ins Deutsche übersetzt, wohl so etwas wie ‘Seltsam und traurig, die Tage der Vergangenheit‘. Obwohl der Name Tintern Abbey nicht auftaucht, sagte Tennyson dass diese Klosterruine ihn mit Gedanken an die Vergangenheit erfüllte. Das Gedicht sei über bleibende Werte innerhalb aller Vergänglichkeit. Tatsächlich haben alte Kirchen, Kloster, ebenso wie manche Bauwerke aus vorchristlichen Zeiten, den Effekt uns vor Augen zu halten dass wir nicht die Ersten und die Letzten auf dieser Erde sind. Lobend erwähnt sei auch Iron Maidens Video. Nicht nur ist es ein Lied mit einem Mega-Gitarrenriff, das Video hat auch einen geschichtsträchtigen Ort in der Popkultur verewigt – und der schönen alten Abtei sicherlich einige zusätzliche Besucher über die Jahre beschert.

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