The newly discovered LP collection of Princess Diana is a good mix of music. The one rather nice album of these that we actually own on vinyl ourselves: Elgar's Enigma Variations

Nachricht von einem Fund den wir auf zwei Ebenen interessant finden. Zum einen sind wir Fans und Sammler von Vinyl-Schallplatten. Zum anderen empfanden wir Prinzessin Diana immer als eine gutherzige Frau die von der Situation in die sie hinein geriet einfach überfordert war. Die vor kurzem gefundene LP-Sammlung von Prinzessin Diana deutet darauf hin dass sie sich in Sachen Musik gut auskannte. Der Großteil der 19 Alben ist klassische Musik, aber es sind auch 4 LPs aus dem Rock, Pop und Country Genre dabei. Mit Bob Dylans Livealbum Hard Rain (1978) sogar eins das man als alternativ oder zumindest wenig populistisch bezeichnen könnte. Wir hatten dieses Album früher mal selber, finden es aber nicht eins von Dylans besten. Es ist von der Rolling Thunder Revue Tour, übrigens mit T-Bone Burnett, der sich im Laufe der Zeit zum Star-Produzenten für Leute wie Robert Plant gemausert hat. Auf YouTube ist ein Clip mit dem Lied Tangled up in Blue von der 1976 Hard Rain Tour. Dianas Album The Eagles Greatest Hits enthält viele starke Lieder, wie One of these Nights. Dagegen wurde John Denver, von dem Diana Rocky Mountain High (1972) hatte, von uns damals als etwas arg middle-of-the-road eingestuft, was wohl eher mit Denvers Image zu tun hatte, denn das Lied ist eigentlich eine gute folkige Nummer

From Diana's school days, where she learned to play piano. We would guess, roughly, the time from which some of her album collection stems. Photo from our copy of 'Her True Story'

Von Dianas Paul Simon Album Still Crazy after all these Years (1975) gefällt uns das Lied 50 Ways to Leave Your Lover besonders. Gut mal etwas anderes als den typischen Umpah-Umpah Rockbeat vom Schlagzeug zu hören. Diana hatte auch den Soundtrack von Franco Zeffirellis Romeo und Julia (1968) mit schöner Musik von Nino Rota, wobei dieses Stück früher bei BBC Radio DJ Simon Bates’ Our Tune in Grund und Boden gespielt wurde. Die Oper Carmen von Georges Bizet, ebenfalls ein Album das Diana besaß, hat für uns persönliche Signifikanz weil sie in Andalusien, unserem geliebten Gastland spielt. Weitere von Dianas Klassik-Alben waren Sibelius’ Finlandia und Ungarische Tänze von Brahms. Von Mozart hatte die Prinzessin die 40. Symphonie, mit dieser Melodie die jeder kennt, und von Beethoven die 5. Symphonie die jeder noch mehr kennt, und auch die Pastorale. Sie hatte ein Album mit Mendelssohns Ouvertüren, hier die von den schottischen Hebriden, und eins mit Klavierwerken von Liszt. Ebenfalls eine LP mit Musik von Gabriel Fauré. Außerdem Alben mit einer Ballet-Kompilation, La Fille mal gardée, einer Kompilation von Grieg und ein Album mit Musik von Camille Saint-Saëns, dessen Musik auch bei Dianas Begräbnis gespielt wurde.

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Die einzige Musik aus Dianas Sammlung die wir selber als Vinyl-Schallplatte besitzen, ist oben auf unserem Foto: Die Enigma-Variationen von Edward Elgar. Herkunft der 19 Schallplatten? Eine ältere Frau hatte sie im Jahr 2004 auf einem Flohmarkt verkauft. Sie kamen von ihrer Tochter, die in den 70er Jahren Zimmergenossin von Diana im West Heath Internat in Kent war. Die Alben wurden alle mehrfach von Diana mit ihrem Namen gekennzeichnet und steckten in einem schwarzen Schallplattenkoffer der Jahrzehnte nicht geöffnet oder durchgesehen wurde. Foto: Das untere Bild ist von unserer englischen Ausgabe der Biografie Diana. her True Story von Andrew Morton. Auf Deutsch erhältlich als Diana. Ihre Wahre Geschichte.

Avenita Kulturmagazin