We like to check out new publications. Here's the first edition of a magazine called Tapas, about food & lifestyle. Made by the company who does the Spanish edition of Esquire. There's a well known Spanish, in fact, Andalusian guy on the cover

Wir mögen Print und wenn wir etwas neues am Zeitungsstand sehen, checken wir’s gerne mal aus. Links, die erste Ausgabe von einem neuen Magazin namens Tapas. Auf dem Cover ein cooles Bild von Picasso. Der Maler wurde hier bei uns im andalusischen Málaga geboren, aber das Foto ist von 1952 in Paris, wo er damals in der Rue des Grands-Augustins wohnte. Der Gag ist dass er Brötchen wie riesige Hände vor sich auf den Tisch gelegt hat. Tapas nutzt das Bild als Verbindung zum Thema Gastronomie. Jedenfalls mal eine Abwechslung vom gängigen Design von Gastronomie-Magazinen, die schon seit Jahrzehnten schöne aber kaum noch voneinander zu unterscheidende Hochglanzfotos von einladend wirkenden Speisen auf dem Cover und den Seiten ihrer Magazine haben. Andererseits hat sich dieses Konzept bewährt: Magazine wie Essen & Trinken sind seit über 40 Jahren im Geschäft, haben eine Auflage von ca. 175.000. Ähnliche Magazine im englischen Sprachraum, wie Relish, haben sogar Auflagen von mehreren Millionen. Das spanische Magazin Tapas wird vom selben Verlag gemacht der auch die spanischen Ausgaben vonEsquire, Robb Report und Wirtschaftsmagazin Forbes macht.

Spainmedia sind offensichtlich Profis. Das einfarbige Cover und der handgemacht aussehende Schriftzug von Tapas wirkt auf Anhieb nicht  wie ein typisches Luxusmagazin, hat aber renommierte Werbekunden wie Lacoste, Raymond Weil und El Corte Inglés. Das ca. 210-seitige Magazin ist aus kräftigem Papier, kann aufrecht ins Regal gestellt werden, was wir bei Magazinen mögen. Auch inhaltlich ist es anders als übliche Gastronomie-Magazine. Wir sehen auf Anhieb keine Rezepte, unser Eindruck ist dass Tapas versucht, Esskultur in einen kulturellen Kontext zu stellen. Hier ist z. B. ein Bericht über die Lachsfischerei der amerikanischen Ureinwohner und einen Mann der auf einer abgelegenen Insel ein exklusives Restaurant betreibt wo Lachs mit alten Indianermethoden geräuchert und zubereitet wird. Darüber zu lesen ist durchaus interessant, und zudem deutlich billiger als dort hinzufahren. Wie bei vielen Lifestyle-Magazinen, bilden Fotos den Hauptteil von Tapas. Im ähnlichen Stil wie Picasso auf dem Cover, sind in dieser Ausgabe z. B. Fotos von Chagall in einem Café, Duchamp in seinem Gemüsegarten, Dalí mit einem Laib Brot, Jean Cocteau mit einem Teller Spagetti, Kultband Velvet Underground in einer Kantine u. a. in dieser Richtung. Vermutlich kann man viele dieser Fotos im Internet finden, aber wir finden es macht, für einen Preis von 4 Euro, durchaus Spaß  so eine Sammlung von Bildern und originellen Infos als solides Produkt in den Händen zu halten.

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Weitere Infos Über obenerwähntes Willows Inn Restaurant auf Lummi Island gibt es einen YouTube Clip

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