August Rush (2007) is one of best films about music we've seen. Featuring, among others, songs by Van Morrison and the Avant-garde guitarist Michael Hedges. Also Gospel music, pieces by Elgar, Bach and Beethoven. New York's Juilliard School for music plays a role. And some nice Gibson guitars.

Wenn Sie für die Weihnachtstage einen Spielfilm suchen den sich die ganze Familie ansehen kann, der aber gleichzeitig nicht altmodisch oder klischeehaft ist, empfehlen wir August Rush (2007). Der Film, der auf Deutsch als ‘Der Klang des Herzens’ veröffentlicht wurde, hat eine starke Musikthematik. Wobei hier nicht die kinoüblichen Rock- und Pop-Hits eingesetzt sondern Stücke von Van Morrison und dem Avantgarde-Gitarristen Michael Hedges. Auch klassische Kompositionen von Elgar, Bach und Beethoven kommen vor. Und auch Gospelmusik ist dabei. Die verschiedenen Genres werden hier jedoch nicht als reine Hintergrundmusik verwendet, sondern haben einen spezifischen Bezug zur Geschichte. Es geht um einen Jungen namens Evan der in einem Kinderheim aufgewachsen ist. Seine Mutter Lyla, eine junge klassische Musikern, lebt in dem Glauben dass ihr Sohn bei der Geburt starb. Lylas Vater erzählt ihr erst auf seinem Sterbebett dass der Junge aus Sorge um Lylas Karriere zur Adoption gegeben wurde. Evans Vater Louis, ein junger irischer Rockmusiker weiß ebenfalls nichts von der Existenz seines Sohns. Aber der Junge hat von seinen Eltern offenbar ein musikalisches Talent geerbt dass ihn auf Umwegen wieder in ihre Nähe bringt. Als er aus dem Kinderheim abhaut, schlägt er sich als Straßenmusiker in New York durch, wo eines Tages sein Vater auf ihn aufmerksam wird, sogar mit ihm zusammen Gitarre spielt. Aber er weiß nicht dass Evan sein Sohn ist. Durch Kontakt mit Gospelmusikern lernt Evan, der den Künstlernamen August Rush angenommen hat, Noten zu lesen und entwickelt sich von jemandem der auf faszinierende aber völlig intuitive Art Gitarre gelernt hat, zu einem klassischen Komponisten.

Dieser Weg, bei dem die renommierte und real existierende New Yorker Musikschule Juilliard School eine Rolle spielt, führt den Jungen in die Nähe seiner Mutter, die Cellistin eines Sinfonieorchesters. Die Wiedervereinigung der Famile wird jedoch von Maxwell Wallace bedroht, einem Mann, gespielt von Robin Williams, der selber als Waise und Straßenmusiker aufwuchs und jetzt – in Szenen die an Oliver Twist erinnern – Gescháfte mit dem musikalischen Talent von Kindern macht. Mit dieser Rolle eines unheimlichen Menschen, der dennoch ein tiefes Verständnis von der Macht der Musik hat, stiehlt Robin Williams rein schauspielerisch den Hauptdarstellern dieses Films die Show. Allerdings sind Freddie Highmore, als der Junge August Rush, der irische Schauspieler Jonathan Rhys Meyers als sein Vater, und Keri Russell als Mutter in diesem Film äußerst sympathisch. Der Klang des Herzens hat starke märchenhafte Züge, aber die musikalische Thematik, über die Ursprïnge und die Entwicklung von Kreativitát, ist ziemlich realistisch dargestellt. Zum Beispiel wie der junge Evan in seiner Umwelt, sei es in der Natur oder in den Klängen einer modernen Großstadt, Rhythmen und Ansätze von Melodien hört, die er zu Musik formt, selbst als er noch keine Gitarre besitzt. Dass er im Endeffekt eine sehr schöne Gibson SJ-200 Akustikgitarre hat, siehe obiges Foto, ist zweifellos cleveres Product Placement. Aber im Vergleich zu vielen anderen Filmen, ein Product Placement bei dem wir keine Beschwerden haben. Zumal Leute die von August Rushs Gitarrenspiel inspiriert werden, auch mit Gitarren anfangen können die deutlich weniger kosten als eine Gibson.

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Weitere Infos  Der Film August Rush (2007)  von der irischen Regisseurin Kirsten Sheridan ist auf Deutsch als Der Klang des Herzens’ erhältlich, hier ein deutschsprachiger Trailer. Der Film hat in Deutschland jedoch ein völlig anderes Cover als unsere obige englischsprachige DVD-Ausgabe.

Avenita Kulturmagazin