BBC radio documentary about Phil Collins' interest in The Alamo

Phil Collins ist weltbekannt als Sänger, Komponist und ebenso als Schlagzeuger der Band Genesis. Weniger bekannt ist dass der Brite seit vielen Jahren Artefakte und Dokumente von der Schlacht von Alamo sammelt. Die Tatsache dass Davey Crockett (siehe Bild), William Travis und Jim Bowie mit etwa 200 Mann das Alamo gegen eine 7000-köpfige mexikanische Armee verteidigten – und letztendlich verloren – hat die Schlacht von 1836 zu einem Mythos gemacht. Alamo wurde das Thema von Liedern und Verfilmungen. Phil Collins sah als Kind die Disney Verfilmung Davy Crockett, King of the Wild Frontier (1955) und später John Waynes The Alamo (1960). Das Thema faszinierte ihn, so wie es vermutlich damals viele Kinder faszinierte. Obwohl wir schátzen dass in Deutschland damals Stoffe wie Lederstrumpf bekannter waren. Als Collins dann im Jahr 1973 zum ersten Mal mit Genesis in Amerika auf Tour war, besuchte er die Alamo-Stätte in San Antonio, Texas. Sein Interesse an Alamo wuchs über die Jahre. Weil er anscheinend entäuscht war, dass die Alamo-Stätte damals nicht in sehr gutem Zustand war, eröffnete Collins dort einen Souvenirladen dessen Profit archäologische Arbeiten am Alamo finanziert. Aus Sorge, dass Funde aus kommerziellen Gründen in der Welt verstreut werden und als Forschungsdokumente verloren gehen, hat Collins ein Privatmuseum in seinem Haus am Genfersee, wo er heutzutage lebt. Collins hat den BBC-Presenter Patrick Humphries die Sammlung sehen lassen, davon handelt das Radioprogram. Die Sammlung – vermutlich viele Millionen Euro wert – ist momentan nicht öffentlich zugänglich, aber Phil Collnis denkt darüber nach was damit geschehen soll wenn er, wie er es formuliert, die Reise zum Großen Schlagzeug im Himmel macht. Als Fans des Musikers, hoffen wir dass dieserTag noch viele Jahre auf sich warten lässt. Wir hatten uns erst vor kurzen, so um die Weihnachtzeit, die Konzertfilme When in Rome von Genesis und das ebenso exzellente Konzertdokument Finally…The First Farewell Tour von Phil Collins angesehen. Der Mann ist ein starker Musiker. Phil Collins weist in diesem Radioprogramm daraufhin dass es auch auf mexikanischer Seite viele tragische Tode gab, oftmals von blutjungen Soldaten die, so jung wie 14- und 15-jährig, mit agressiven Methoden rekrutiert wurden und im Kampf als Kanonenfutter voraus geschickt wurden. Er sagt, um so mehr er über die Schlacht von Alamo herausfindet, um so nachdenklicher wird er. Hier der Linlk für das 30 min. BBC-Radiodoku Phil Collins: King of the Wild Frontier, für ein paar Tage online

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