We like the photo, and the 1965 Ford Galaxie convertible, on the Springsteen album The Promise (2010). Eric Meola had previously shot the cover of Born to Run and a Nevada desert photo was meant for the cover for Darkness on the Edge of Town (1978). In the end a more urban theme was chosen

The Promise (2010) mit 21 unveröffentlichten Liedern von den Sessions für Darkness on the Edge of Town (1978) war gut. Ebenso der 1965 Ford Galaxie auf dem Cover. Damit auf langen geraden Straßen durch die Wüste zu fahren muss Spaß  machen. Zumindest mit vollem Tank und Reservekanistern. Auf den ADAC kann man in Nevada nicht zählen. Dies wäre beinahe das Cover für Darkness geworden, aber im Endeffekt fand man es zu sehr in Richtung Running on Empty (1977) von Jackson Browne und wählte ein anderes Foto. Schade, denn der Sturm der sich im Hintergrund des Fotos braut, inspirierte ein berühmtes Springsteen-Lied.

The Promised Land

‘There’s a dark cloud rising from the desert floor
I packed my bags heading straight into the storm
Gonna be a twister to blow everything down
That ain’t got the faith to stand its ground …’
.

Fotograf Eric Meola, der auch das berühmte Foto für Born to Run (1975) gemacht hatte, war damals mit Springsteen und einem gemieteten Ford Galaxie Cabriolet durch die Wüste von Nevada gefahren. Meola hatte Springsteen vorher gefragt ob beim Liederschreiben zuerst die Musik oder zuerst die Worte kämen? Springsteen sagte, manchmal das eine, manchmal das andere. Meola erlebte einen dieser Fälle. Die Fahrt durch die Wüste begann nur ein paar Tage nachdem Elvis Presley gestorben war und Springsteen, der Elvis verehrte, war in einer düsteren Stimmung. Sie flogen von New York nach Salt Lake City und begannen von dort aus die Wüstenfahrt nach Reno. Unterwegs sahen sie einen Wüstensturm herankommen und machten schnell ein paar Bilder. Die Sturmwolken sieht man im Hintergrund des obigen Fotos. Dann fuhren sie weiter auf eine Anhöhe um den Sturm aus sicherer Entfernung zu beobachten. Danach weiter nach Reno und von dort aus zurück nach New York. Als Meola den Musiker ein paar Wochen später im Studio besuchte, hörte er Springsteen obige Worte von ‘dunklen Wolken über der Wüste’ singen. Springsteen hatte zu diesem Zeitpunkt nur den Refrain des Lieds The Promised Land, und der war offenbar von dem Wüstentrip inspiriert. The Promised Land kam aufs Studioalbum Darkness on the Edge of Town (1978) aber für viele andere Lieder war kein Platz denn auf Vinyl-LPs passten nur ca. 45 min. Musik. Springsteen nahm gewohnheitsmäßig bei Recording-Sessions weit mehr Musik auf – um am Ende viel Auswahl für die zehn endgültigen Albumtracks zu haben. Unter den Tracks die es damals aus Platzgründen nicht aufs Album schafften, waren Lieder wie Because the Night und Fire die respektive Hits für Pattie Smith und die Pointer Sisters wurden. Wir wünschten, Darkness on the Edge of Town wäre ein Doppelalbum wie The River (1980) geworden. Im Zeitalter von CDs und Downloads kein Problem, aber damals waren Vinyl-Doppel-LPs oder gar Vinyl-3-LPs bei Plattenfirmen unbeliebt, denn die höheren LP-Produktionskosten konnten nicht durch einen doppelten Verkaufspreis ausgeglichen werden. Vinyl-Doppel-LPs kosteten damals, soweit wir uns erinnern, etwas mehr aber nicht das Doppelte. Jedenfalls erschien obiges Foto erst 32 Jahre später auf dem Outtake-Album The Promise (2010). Und die Wüstenszene mit dem 1965 Ford Galaxie inspirierte uns dazu das Album auszuchecken.

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Weitere Infos  Wiki-Artikel über die Alben Darkness on the Edge of Town (1978) / und das Album The Promise (2010) mit 21 Outtakes  /  und ein Doku über die Entstehung von Darkness on the Edge of Town Photo We used a full page magazine ad for the album

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