Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Andalusien

Málaga, Innenstadt, Calle Larios, 26. Dezember 2011

Wir haben gestern, am 26. Dezember, mal wieder eine Runde durch Málaga gedreht. Eine schöne Stadt die für Urlauber an die Costa del Sol unbedingt einen Besuch wert ist. Fast jeder kommt ja hier am Flughafen von Málaga an, aber dort sieht man, so eindrucksvoll der neue Flughafen auch sein mag, nichts von der eigentlichen Stadt Málaga. Wenn man vom Flughafen aus Richtung Autobahn fáhrt, sieht man das Industriegebiet, was nicht besonders schön ist. Vermutlich haken viele Urlauber an diesem Punkt Málaga ab, fahren zu ihren Hotels in Torremolinos, Fuengirola, Marbella etc. und verbringen den Rest der Ferien an den dortigen Strandpromenaden. Da lässt es sich gut aushalten, vor allem bei dem super Wetter das wir diesen Winter haben: Der Großteil dieses Dezembers war sprichwörtliches T-Shirt-Wetter. Gestern war es zwar nicht sonnig aber immer noch 15 Grad am frühen Abend als wir die Fotos machten. Málagas Innenstadt hat viele Fußgängerzonen, vor allem die Gegend um Calle Larios, mit ihren edlen, renovierten Häusern aus dem 19. Jahrhundert, siehe unser Foto. Von hier aus kann man zu Fuß viele Sehenswürdigkeiten besuchen, wie Málagas schöne alte Kathedrale, das Geburtshaus von Pablo Picasso am Plaza de la Merced, das römische Amphitheater, die Alcazaba…alles Sachen auf die wir zukünftig noch genauer eingehen. Die ganze Innenstadt ist schön zum Bummeln, Einkaufen oder zum Auschecken von Cafés, Restaurants und Bars. Apropos: Wir standen gestern auf einmal vor einem Irischen Pub. Und plötzlich, obwohl Leser uns das vielleicht nicht abnehmen, kam eine
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Today: Hotel Pez Espada, Torremolinos, Costa del Sol

Pez Espada in Torremolinos war in den 60er Jahren so ziemlich die coolste Addresse hier an der Costa del Sol, u. a. mit Gästen wie Elizabeth Taylor, Charlton Heston…und Frank Sinatra. Wir haben anlässlich Sinatras Geburtstag mal vorbei geschaut. Das Hotel ist heute immer noch in gutem Zustand und auch gut belegt. Pez Espada vereint, für unseren Geschmack auf attraktive Weise, Elemente von Kitsch und Funktionalismus. Das Hotel wurde im Laufe der Jahre renoviert, aber Architektur, Stil und Dekor wurden respektiert, sind in der Tat in Originalform erhalten: Man tritt hier, quasi per Zeitmaschine, in die 50er und frühen 60er Jahre ein, siehe auch unser Foto im zweiten Absatz. Der Bau begann im Jahr 1959 und wurde 1960 fertiggestellt. Das Hotel, dessen Name übrigens Schwertfisch bedeutet, ist nominell Teil des kilometerlangen Ortes Torremolinos, liegt aber fern der Bettenburgen in dem ruhigen, niedrig bebauten Bezirk Montemar. Direkt am Meer, mit gutem Strand und einer gemütlichen Promenade mit Cafés und Restaurants.

There's a bar room with Sinatra LPs. They could make a bit more of it, I mean, some more classics studio albums instead of mostly compilations...but it's still a nice touch

Frank Sinatra war hier an der Costa del Sol für ein paar Tage im September 1964, zum Dreh des Hollywood Films Colonel von Ryans Express (1965), in dem er die Titelrolle spielte. Der Drehort war in El Chorro, einer eindrucksvollen (und übrigens besuchenswerten) Schluchtenlandschaft weiter landeinwärts, ca. eine Stunde, damals vielleicht sogar 90 min. Fahrt von der Küste entfernt. Wobei Sinatra per Hubschrauber zum Dreh kam. Der Aufenthalt wurde für den Sänger und Schauspieler – immerhin Oscar-Gewinner – Frank Sinatra allerdings eine unangenehme Episode. So weit wir in Erfahrung bringen konnten, geschah in etwa dies: Sinatra war eines Abends an der Bar des Hotels, als sich eine junge, unbekannte Schauspielerin
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Andalusien Der Räuberturm von Cabopino

Es gibt an der Küste von Andalusien, speziell hier an der Costa del Sol, viele alte Wachtürme die vor Jahrhunderten dazu dienten, auf dem Meer nach feindlichen Schiffen Ausschau zu halten. Die Türme, oder ihre Überreste, sind meist nur ein paar Kilometer voneinander entfernt. Sie bildeten einst eine Kette, so dass die Wachposten mit Feuersignalen ruckzuck Nachrichten über drohende Angriffe weitergeben konnten. Dieser Turm,  zwischen Fuengirola und Marbella am Strand von Cabopino gelegen, ist einer der höchsten und ältesten Türme an der Küste. Er ist 15 Meter hoch und stammt noch aus den Zeiten als Andalusien unter islamischer Herrschaft stand. Daher auch der markante Baustill. Nach der reconquista  gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Turm Teil des Verteidigungssystems der Katholischen Könige die ihn dann primär gegen die Leute einsetzten die ihn gebaut hatten. Der Name Räuberturm, besser gesagt Torre Ladrones, bezieht sich angeblich auf 
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Design Artikel in Vorbereitung

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

 

Lieber Leser,

An dieser Stelle ist ein Blogpost in Arbeit der demnächst veröffentlicht wird

Avenita Kulturmagazin

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Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

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Diese Fabrik, die wir durch Zufall auf dem Weg zu einem Computerladen in Málagas Industriegebiet San Luis fanden, ist völlig verlassen. Hier scheint nicht einmal ein Wachdienst zu sein, kein Schild…nichts. Unter dem blauen Himmel sieht das Gebäude enigmatisch und irgendwie gut aus. Obwohl wir in ziemlicher Eile waren, hielten wir sofort an. Schon so manche Sachen die wir ‘demnächst mal fotografieren‘ wollten, waren ‘demnächst’ auf einmal vom Erdboden verschwunden und durch ein Einkaufszentrum ersetzt worden. Das Gebäude, das offensichtlich lange nicht mehr benutzt wurde, ist in erstaunlich gutem Zustand. Wohl ein Fall von: Auf diese Backsteine können Sie bauen. Unter normalen Umständen wären wir mal kurz über die Mauer um das Ding von innen anzusehen. Aber wir wollten, weil zeitlich knapp dran, lieber ein paar Infos über die Fabrik einholen. Die Anlage steht ziemlich einsam in der Landschaft und die wenigen Leute die wir im näheren Umkreis finden konnten, so zwei oder drei vielleicht, wussten nicht genau was hier mal hergestellt wurde. Aber dann sagte uns jemand dass dies früher angeblich eine 
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Ein super Ausflugstipp speziell für Familien mit Kindern, obwohl das Bergdörfchen Júzcar so schön ist dass es wahrscheinlich jedem gefallen wird. Wir waren im Voraus nicht sicher, was wir davon hielten dass der Konzern Sony Pictures im Zusammenhang mit seinem Kinofilm Die Schlümpfe (2011) ein Dorf in Andalusien gefunden hatte das bereit war, so gut wie komplett blau angemalt zu werden. Aber wenn man vor Ort ist, sieht es gut aus, irgendwie besser als wir es auf unserem Foto rüberbringen können. Gemäß Dorfbewohnern die wir fragten, hat Sony sämtliche Arbeiten bezahlt, also etwa 200
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Wir können es gut verstehen wenn Andalusien-Besucher aus dem kühlen Norden als erstes an den Strand wollen um Sonne zu tanken, vielleicht auch etwas Sangria – die Engländer haben hier ja diesen Spruch über die obligatorischen Drei S in Spanien. Was das dritte S ist, wollte man uns nicht verraten, aber wir vermuten mal es sind Sprachkurse. Wenn man an der Costa lebt, ist man ist im Laufe der Zeit eher geneigt, am Wochenende mal landeinwärts zu fahren. Der Berg La Concha der von überall aus sichtbar über der Stadt Marbella ragt, ist nicht mal weit vom Meer entfernt, vielleicht zwei Kilometer. Wir lieben diesen Berg, der in echt enigmatischer aussieht als wir es auf unserem obigen Foto hinkriegen. Wir waren natürlich schon ein paar mal oben. Am Anfang nahmen wir den wenig empfehlenswerten Weg geradeaus hoch. Wir dachten es wären 2 Stunden aber brauchten – vielleicht weil wir nicht Reinhold Messner heißen – mehr als doppelt so lange, obwohl das Ding nur um die 800 Meter hoch ist. Sollte man nicht im Sommer machen, unser Wasser war schon nach einer Stunde alle. Viel besser – und zudem völlig familientauglich – ist es, die Spitze über den Bergkamm, rechts im Bild, zu erreichen. Starten Sie dazu am besten von dem Marbella-Einkaufszentrum namens Cañada aus. Fahren Sie von dort in Richtung des Bergdorfs Ojén die Straße hoch (ca.15 Min.) und halten Sie auf Ihrer linken Seite Ausschau nach dem Schild Refugio de Junar.
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