Kulturmagazin

Lieber Leser!

Wir schreiben über unsere Lieblingsthemen aus der Welt der Literatur, Film, Kunst und Musik. Öfters gibt es auch mal Fotos, Anekdoten & Ansichten aus unserem geliebten Gastland: Andalusien, der südlichsten, manche würden sagen, schönsten Region Spaniens. Auf der Startseite finden Sie unsere aktuellen Blogbeiträge und Artikel. Falls Sie mal länger Zeit haben und mehr über unsere Themen lesen wollen, köinnen Sie auch unsere umfangreichen Feature-Artikel auschecken. Wir hoffen dass Sie unser Netzmagazin informativ und unterhaltsam finden. Ein Gruß von der Redaktion!

Tag: Andalusien

La Concepciön, the beautiful gardens of Málaga, which are open to the public and worth a vist, were built by Jorge Loring (1822 - 1901) whose family were from Massachusetts

Wir weisen oft und gerne darauf hin dass Andalusien fast unendlich viel Strand und Sonne hat, aber dass es darüber hinaus auch eine Vielfalt anderer interessanter Dinge zu sehen und zu tun gibt. Wir waren gestern am Flughafen um jemanden abzuholen, und es ergab sich aus verschiedenen Gründen dass wir auf einmal etwa 90 min. Wartezeit herum zu kriegen hatten. Da geht man normalerweise einen Kaffee oder ein Bier trinken, aber bei den Preisen an Flughäfen kann einem darauf glatt die Lust vergehen. Nach der Devise: Für das Geld kann man etwas besseres machen, entschieden wir, mal wieder die botanischen Gärten von Málaga zu besuchen, die vom Flughafen nur etwa 10 Minuten Fahrt entfernt sind. Die Gärten, genannt La Concepción, liegen am Stadtrand, auf der Straße in Richtung Antequera. Kurz nachdem man an Málaga vorbei gefahren ist, nach der ersten Repsol-Tankstelle rechts abbiegen, über die Brücke zur anderen Straßenseite fahren und dann links runter. Voilà. Die schöne alte Villa auf dem Foto ist allerdings nicht der Eingang, sondern sie liegt in der Mitte der Gärten. Dieses Haus wird gelegentlich für Hochzeiten gemietet, ist aber ansonsten unbewohnt und geschlossen. Haus und Gärten gehörten ab ca. 1850 dem Industriellen Jorge Loring (1822 – 1901) der von einer amerikanischen Familie aus Massachusetts stammte.

There's thousands of plants here, but we point out this gnarly fellow to people filming the Tolkien books. If you use dwarves, it will look even bigger, Mr Jackson. (click for more pics)

Die Familie machte u. a. in Eisenbahnen und später im 20. Jahrhundert auch in Flugzeugbau. Mittlerweile gehört die Anlage der Stadt Málaga, und dort scheint sie in guten Händen zu sein, denn jedesmal wenn man vorbeikommt, gibt es nützliche und gut gemachte neue Sachen, sei es ein Café oder Bildschirme auf denen ein kleiner Info-Film läuft, ein kleiner Laden in dem man Samen fúr einige der Pflanzen des Gartens kaufen kann etc. Alles nett gemacht. Der Eintritt scheint uns mit fünf Euro angemessen, es arbeiten ja eine Menge Gärtner dort. Es gibt auch alle ein, zwei Stunden Führungen an denen man für ca. 2 Euro extra teilnehmen kann. Das haben wir schon mal gemacht und das war gut, aber man darf auch auf eigene Faust rein, und das passte uns, denn wir wollten nur ein paar Fotos machen. Wir blieben nur eine halbe Stunde, waren aber bei früheren Gelegenheiten eher ein und halb Stunden dort, denn es gibt viel zu sehen und darúber hinaus ist es an heißen Sommertagen eine Wohltat in dem allgegenwärtigen Schatten der Bäume und gusseisernen Gartenlauben zu wandeln. Man könnte hier gut alle möglichen Filme drehen, daher unser Gag über den Baum der aussieht wie aus Tolkiens Welten. Eine interessante Eigenart dieses Baums, der zur Feigenfamilie gehört, ist dass er von oben Seil ähnliche Wurzelbündel bis zum Boden herabläßt, die dann in der Erde Fuß fassen und zu einem neuen Baum werden. Wenn man das Foto durch anklicken vergrößert, sieht man links eine dieser Schnüre baumeln und rechts einen der neuen Bäume.
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Marbella, 5th July 2012: There's miles of beaches on the Andalusian Costa del Sol, some packed with tourists, shops & bars, others quiet and relaxing, like Los Monteros, a posh area a few miles from Marbella, at eleven in the morning

Wir hatten gestern, am 5. Juli, nicht geplant, zum Strand zu gehen. Aber wir waren mit dem Auto unterwegs, und dabei fährt man hier an der Costa del Sol so gut wie automatisch am Meer entlang. Von der Küstenstraße kann man, wenn man Lust hat, alle ein, zwei Kilometer zu irgendeinem der sprichwörtlich Hunderten von Stränden der Costa del Sol abbiegen. Wir fuhren kurz runter, machten klick, und fuhren weiter, wohlwissentlich dass Strandfotos hier gut, fast schon zu gut gelingen und in Gefahr laufen, wie Broschüren von Reisebüros auszusehen. Aber so sieht es hier einfach aus, das Bild ist nicht bearbeitet. Der Himmel von Andalusien ist von einem Blau an dem man sich kaum sattsehen kann. Man muss dafür nicht an den Strand gehen und, in der Tat, wenn man hier länger lebt, geht man merkwürdigerweise relativ selten zum Strand, So ähnlich wie Leute die in Skigebieten leben, vermutlich nicht andauernd Skifahren. Dazu kommt dass hier so gut wie jedes Haus, und jede Wohnsiedlung ein Swimmingpool hat, unabhängig davon ob es eine reiche oder ganz normale Gegend ist, Pools werden einfach automatisch mitgebaut. Der Strand auf dem Foto liegt bei einer ziemlich reichen Gegend  namens Los Monteros, ein paar Kilometer östlich von Marbellas Stadtzentrum gelegen. Hier hatte der Schauspieler Antonio Banderas mal ein Haus, und vielleicht hat er es immer noch. Prominente sind hier keine Seltenheit. Strände sind in Andalusien jedoch grundsätzlich nicht privat sondern für jeden zugänglich. Wobei der spezifische Platz von wo aus wir das Foto machten, ziemlich ruhig ist, mitunter weil die Siedlung, oder Urbanisation wie man es hier nennt, augenscheinlich so gebaut wurde dass keine Parkplätze am Strand sind. Schlau gemacht! Aber man kann auch an einem Nachbarstrand parken und die ein, zweihundert Meter hierher laufen. Wenn mas sich das Foto genauer ansieht oder duch antippen vergrößert, sieht man die Stadt Marbella im Hintergrund und auch den schönen Berg La Concha. Gestern, ca. 11 Uhr morgens waren nur ein paar Spaziergänger und Jogger zu sehen, aber Touristen beginnen sowieso erst so richtig ab Mittag am Strand einzutrudeln. Die meisten haben keine Lust, im Urlaub früh aufzustehen, und warum auch? Zu sagen dass Touristen an der Costa del Sol beliebt sind, klingt wie ein arg offensichtliches Statement für eine Urlaubsregion, aber die Andalusier sind nach unserer Erfahrung, ohnehin freundliche Leute. Das drückt sich weniger durch demonstrative Gesten aus, als durch ein Gefühl von: Leben und leben lassen. Es gibt hier übrigens auch viele Strände mit Sonnenliegen, Cafés, Bars, Restaurants, Geschäften, Tretbooten, Trampolins etc. Wenn man mit Kindern unterwegs ist, hat das durchaus etwas für sich, und wir werden Ihnen im Laufe der Jahre noch viele andere Strände vorstellen.

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Málaga 1. June 2012: View over harbour. The beautiful old city center is further in to the right, out of view from this angle

Wir waren gestern, am ersten Juni, terminbedingt in der Nähe von Mälaga und überlegten, ob wir noch kurz in die Innenstadt fahren sollten um ein paar Fotos für die Website zu machen – so in Verbindung mit dem tags zuvor angesprochenen Thema vom Leben am Meer. Unsere hehren poetischen Absichten wurden dabei jedoch von der Alltagsproblematik der nur zu wohlbekannten Parkplatzsuche gedämpft. Wir haben einen gewissen Groll gegenüber Parkhäusern, weil die zwei, drei Euro meist genau das Geld sind das man hoffte, am Ende für eine Tasse Kaffee und einen Croissant übrig zu haben. Was wiederum dazu führt dass man seine Kohle heute oft eher in diabolischen Konsumtempeln, sprich, riesigen Einkaufszentren mit kostenlosen Parkplätzen abliefert, anstatt Einzelhandel, Gastronomie, Museen, Theater, Galerien und Konzerte in Städten zu unterstützen. Aber Málaga, eine wundervolle Stadt für die wir mittlerweile echte Heimatgefühle hegen, war uns gestern wohlgesonnen: Wir fanden auf Anhieb einen Mega-Parkplatz direkt in Málagas Zentrum, das in unmittelbarer Nähe des Hafens liegt.

Málaga 1. June 2012: Roman theater and, above it, the arabic fortress from which we took harbour photo. Click for more

Hafenstädte am Mittelmeer haben kulturelle Verbindungen die wir faszinierend finden. Die Anhöhe von der wir obiges Foto von Málagas Hafenumgebung machten, ist eine alte arabische Festung namens Alcazaba. Araber herrschten hier in Andalusien  für ca. 700 Jahre, mancherorts kürzer, mancherorts länger. Am Fuße der Alcazaba-Anhöhe sind die Ruinen eines Theaters das frühere Herrscher hinterlassen haben: Auch die Römer fanden die Hafenlage gut und nützlich. Davor lebten und handelten Phönizier am Hafen Málagas – in der Tat, der Stadtname ist phönizischer Herkunft – und obwohl das Jahrtausende zurückliegt, sind auch von dieser Kultur viele Spuren gefunden worden. Einiges davon u. a. in den Museumsräumen oben auf der Alcazaba zu sehen. In unserem ca. 20 Minuten langen Rundgang waren wir gestern also schon in den Fußstapfen von drei Kulturen gewandelt. Und in etwa 100 Meter Entfernung davon lag dann noch das Wahrzeichen einer weiteren Kultur, siehe folgendes Foto.
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Yesterday, 1. May, we went into the hills. Lots of abandoned old farms: This one, by a dried up river, seemed like a sort of Andalusian Wuthering Heights to us. Click to see more pics.

Wir waren gestern, am ersten Mai, mal wieder in den Bergen. Hier in Andalusien ist man von Bergen eigentlich nie weit entfernt. Auf unserem Foto glitzert das dunkelblaue Mittelmeer und trifft sich mit dem hellblauen Himmel. Es war ein glorreicher Frühlingstag mit T-Shirt Wetter, und wir waren schátzungsweise nur 5 oder 6 Kilometer von den Stränden der Costa del Sol entfernt. Andalusien ist riesig, und obwohl es an der Küste viele Hotels, viele Urlauber und auch sehr viele ansässige Spanier gibt, ist es landeinwärts über große Strecken dünn besiedelt, teils menschenleer. Für uns haben diese Berglandschaften jedoch ihre eigene, spröde Romantik. In ein paar Monaten, wenn die Sommersonne die momentan noch grünen Gräser und Blumen ausgetrocknet hat, sehen die Berge aus wie Kulissen für Westernfilme. Und in der Tat wurden mehrere Klassiker des Genres, wie Spiel mir das Lied vom Tod (1968) und Clint Eastwoods ‘Dollar-Trilogie’ in Andalusien gedreht. Ob das Leben in einsamen Bergregionen von den Leuten die hier lebten als romantisch empfunden wurde, ist eine andere Frage. Der Bauernhof, auf dem Foto oben, bei dem wir Rast machten, war viel besser gebaut als die drei, vier anderen verfallenen Höfe an denen wir auf dem Weg hierher vorbeikamen. Man hätte, wenn’s sein müsste, noch darin leben können. Zumindest insofern dass 
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Málaga, Innenstadt, Calle Larios, 26. Dezember 2011

Wir haben gestern, am 26. Dezember, mal wieder eine Runde durch Málaga gedreht. Eine schöne Stadt die für Urlauber an die Costa del Sol unbedingt einen Besuch wert ist. Fast jeder kommt ja hier am Flughafen von Málaga an, aber dort sieht man, so eindrucksvoll der neue Flughafen auch sein mag, nichts von der eigentlichen Stadt Málaga. Wenn man vom Flughafen aus Richtung Autobahn fáhrt, sieht man das Industriegebiet, was nicht besonders schön ist. Vermutlich haken viele Urlauber an diesem Punkt Málaga ab, fahren zu ihren Hotels in Torremolinos, Fuengirola, Marbella etc. und verbringen den Rest der Ferien an den dortigen Strandpromenaden. Da lässt es sich gut aushalten, vor allem bei dem super Wetter das wir diesen Winter haben: Der Großteil dieses Dezembers war sprichwörtliches T-Shirt-Wetter. Gestern war es zwar nicht sonnig aber immer noch 15 Grad am frühen Abend als wir die Fotos machten. Málagas Innenstadt hat viele Fußgängerzonen, vor allem die Gegend um Calle Larios, mit ihren edlen, renovierten Häusern aus dem 19. Jahrhundert, siehe unser Foto. Von hier aus kann man zu Fuß viele Sehenswürdigkeiten besuchen, wie Málagas schöne alte Kathedrale, das Geburtshaus von Pablo Picasso am Plaza de la Merced, das römische Amphitheater, die Alcazaba…alles Sachen auf die wir zukünftig noch genauer eingehen. Die ganze Innenstadt ist schön zum Bummeln, Einkaufen oder zum Auschecken von Cafés, Restaurants und Bars. Apropos: Wir standen gestern auf einmal vor einem Irischen Pub. Und plötzlich, obwohl Leser uns das vielleicht nicht abnehmen, kam eine
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Today: Hotel Pez Espada, Torremolinos, Costa del Sol

Pez Espada in Torremolinos war in den 60er Jahren so ziemlich die coolste Addresse hier an der Costa del Sol, u. a. mit Gästen wie Elizabeth Taylor, Charlton Heston…und Frank Sinatra. Wir haben anlässlich Sinatras Geburtstag mal vorbei geschaut. Das Hotel ist heute immer noch in gutem Zustand und auch gut belegt. Pez Espada vereint, für unseren Geschmack auf attraktive Weise, Elemente von Kitsch und Funktionalismus. Das Hotel wurde im Laufe der Jahre renoviert, aber Architektur, Stil und Dekor wurden respektiert, sind in der Tat in Originalform erhalten: Man tritt hier, quasi per Zeitmaschine, in die 50er und frühen 60er Jahre ein, siehe auch unser Foto im zweiten Absatz. Der Bau begann im Jahr 1959 und wurde 1960 fertiggestellt. Das Hotel, dessen Name übrigens Schwertfisch bedeutet, ist nominell Teil des kilometerlangen Ortes Torremolinos, liegt aber fern der Bettenburgen in dem ruhigen, niedrig bebauten Bezirk Montemar. Direkt am Meer, mit gutem Strand und einer gemütlichen Promenade mit Cafés und Restaurants.

There's a bar room with Sinatra LPs. They could make a bit more of it, I mean, some more classics studio albums instead of mostly compilations...but it's still a nice touch

Frank Sinatra war hier an der Costa del Sol für ein paar Tage im September 1964, zum Dreh des Hollywood Films Colonel von Ryans Express (1965), in dem er die Titelrolle spielte. Der Drehort war in El Chorro, einer eindrucksvollen (und übrigens besuchenswerten) Schluchtenlandschaft weiter landeinwärts, ca. eine Stunde, damals vielleicht sogar 90 min. Fahrt von der Küste entfernt. Wobei Sinatra per Hubschrauber zum Dreh kam. Der Aufenthalt wurde für den Sänger und Schauspieler – immerhin Oscar-Gewinner – Frank Sinatra allerdings eine unangenehme Episode. So weit wir in Erfahrung bringen konnten, geschah in etwa dies: Sinatra war eines Abends an der Bar des Hotels, als sich eine junge, unbekannte Schauspielerin
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Andalusien Der Räuberturm von Cabopino

Es gibt an der Küste von Andalusien, speziell hier an der Costa del Sol, viele alte Wachtürme die vor Jahrhunderten dazu dienten, auf dem Meer nach feindlichen Schiffen Ausschau zu halten. Die Türme, oder ihre Überreste, sind meist nur ein paar Kilometer voneinander entfernt. Sie bildeten einst eine Kette, so dass die Wachposten mit Feuersignalen ruckzuck Nachrichten über drohende Angriffe weitergeben konnten. Dieser Turm,  zwischen Fuengirola und Marbella am Strand von Cabopino gelegen, ist einer der höchsten und ältesten Türme an der Küste. Er ist 15 Meter hoch und stammt noch aus den Zeiten als Andalusien unter islamischer Herrschaft stand. Daher auch der markante Baustill. Nach der reconquista  gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Turm Teil des Verteidigungssystems der Katholischen Könige die ihn dann primär gegen die Leute einsetzten die ihn gebaut hatten. Der Name Räuberturm, besser gesagt Torre Ladrones, bezieht sich angeblich auf 
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Design Artikel in Vorbereitung

Foto für zukünftigen Post / Pic for forthcoming article

 

Lieber Leser,

An dieser Stelle ist ein Blogpost in Arbeit der demnächst veröffentlicht wird

Avenita Kulturmagazin

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Diese Fabrik, die wir durch Zufall auf dem Weg zu einem Computerladen in Málagas Industriegebiet San Luis fanden, ist völlig verlassen. Hier scheint nicht einmal ein Wachdienst zu sein, kein Schild…nichts. Unter dem blauen Himmel sieht das Gebäude enigmatisch und irgendwie gut aus. Obwohl wir in ziemlicher Eile waren, hielten wir sofort an. Schon so manche Sachen die wir ‘demnächst mal fotografieren‘ wollten, waren ‘demnächst’ auf einmal vom Erdboden verschwunden und durch ein Einkaufszentrum ersetzt worden. Das Gebäude, das offensichtlich lange nicht mehr benutzt wurde, ist in erstaunlich gutem Zustand. Wohl ein Fall von: Auf diese Backsteine können Sie bauen. Unter normalen Umständen wären wir mal kurz über die Mauer um das Ding von innen anzusehen. Aber wir wollten, weil zeitlich knapp dran, lieber ein paar Infos über die Fabrik einholen. Die Anlage steht ziemlich einsam in der Landschaft und die wenigen Leute die wir im näheren Umkreis finden konnten, so zwei oder drei vielleicht, wussten nicht genau was hier mal hergestellt wurde. Aber dann sagte uns jemand dass dies früher angeblich eine 
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Ein super Ausflugstipp speziell für Familien mit Kindern, obwohl das Bergdörfchen Júzcar so schön ist dass es wahrscheinlich jedem gefallen wird. Wir waren im Voraus nicht sicher, was wir davon hielten dass der Konzern Sony Pictures im Zusammenhang mit seinem Kinofilm Die Schlümpfe (2011) ein Dorf in Andalusien gefunden hatte das bereit war, so gut wie komplett blau angemalt zu werden. Aber wenn man vor Ort ist, sieht es gut aus, irgendwie besser als wir es auf unserem Foto rüberbringen können. Gemäß Dorfbewohnern die wir fragten, hat Sony sämtliche Arbeiten bezahlt, also etwa 200
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Wir können es gut verstehen wenn Andalusien-Besucher aus dem kühlen Norden als erstes an den Strand wollen um Sonne zu tanken, vielleicht auch etwas Sangria – die Engländer haben hier ja diesen Spruch über die obligatorischen Drei S in Spanien. Was das dritte S ist, wollte man uns nicht verraten, aber wir vermuten mal es sind Sprachkurse. Wenn man an der Costa lebt, ist man ist im Laufe der Zeit eher geneigt, am Wochenende mal landeinwärts zu fahren. Der Berg La Concha der von überall aus sichtbar über der Stadt Marbella ragt, ist nicht mal weit vom Meer entfernt, vielleicht zwei Kilometer. Wir lieben diesen Berg, der in echt enigmatischer aussieht als wir es auf unserem obigen Foto hinkriegen. Wir waren natürlich schon ein paar mal oben. Am Anfang nahmen wir den wenig empfehlenswerten Weg geradeaus hoch. Wir dachten es wären 2 Stunden aber brauchten – vielleicht weil wir nicht Reinhold Messner heißen – mehr als doppelt so lange, obwohl das Ding nur um die 800 Meter hoch ist. Sollte man nicht im Sommer machen, unser Wasser war schon nach einer Stunde alle. Viel besser – und zudem völlig familientauglich – ist es, die Spitze über den Bergkamm, rechts im Bild, zu erreichen. Starten Sie dazu am besten von dem Marbella-Einkaufszentrum namens Cañada aus. Fahren Sie von dort in Richtung des Bergdorfs Ojén die Straße hoch (ca.15 Min.) und halten Sie auf Ihrer linken Seite Ausschau nach dem Schild Refugio de Junar.
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