TV series & novels by Winston Graham (1908-2003) tell a lot about Cornwall's history. Pic above: Botallack Mine. In the blog I also look at folk songs mentioned in the books, and recordings by Mike Oldfield, and Shirley Collins & Albion Band

In den Poldark-Romanen von Winston Graham (1908-2003) steckt viel Hintergrundwissen über Cornwalls Geschichte: Bergbau, Landwirtschaft, und die harschen Lebensbedingungen vor ca. 230 Jahren. Die aktuelle BBC-TV-Serie Poldark ist ein großer Erfolg. Aufwendig gemacht, mit Drehorten an der idyllisch-rauen Küste der südenglischen Grafschaft Cornwall. Mittelpunkt ist das junge Paar Demelza und Ross Poldark, die um ihre Existenz kämpfen und dennoch Hilfe für andere, noch viel ärmere Einwohner Cornwalls organisieren. Das starke soziale Bewusstsein der Poldark-Saga, deren erstes Buch kurz nach dem Krieg im Jahr 1945 erschien, ist wohl Mitgrund warum die Story, mit Parallelen zur Gegenwart, wieder so angesagt ist: Ross Poldark, der sich wiederholt mit korrupten Bankern anlegt, ist eine Art ‘Bernie Sanders mit Rockstar-Looks’. Es folgen gleich einige Roman-Zitate die diesen und andere Aspekte der Story veranschaulichen. Zuerst ein Film-Clip, in dem auch die bemerkenswerte Musik der BBC-Verfilmung zur Geltung kommt. Die Komponistin Anne Dudley hat in den 80er Jahren mit Rock- und Pop-Bands wie Frankie Goes to Hollywood, Seal, A-ha und Rush gearbeitet. Für Poldark hat sie mitunter keltisch angehauchte Folksongs geschrieben, die von Demelza-Darstellerin Eleanor Tomlinson gesungen werden.

Titel: Medhel an Gwyns (‘Sanft ist der Wind’ in Cornwalls
keltischer Sprache Kernowek). Komponiert von Anne Dudley.
Vom Album: Poldark (2015) Music from the TV Series (Sony)
.

Ross & Demelza Poldark seem well on the way to becoming one of literature's classic couples. There's depth in the characters and their relationship. And they're part of a bigger story, the era of the industrial revolution

Auch in den Poldark-Büchern wird Musik erwähnt, klassische Musik aus dem 18. Jahrhundert, wie Händel, Mozart, Haydn. und auch Folksongs aus dieser und früheren Epochen. Gleich mehr über spezifische Lieder und ihren Kontext, inklusive Versionen die von Musikern wie Mike Oldfield und Shirley Collins & The Albion Band aufgenommen wurden. Dass Winston Graham jahrhundertealte Lieder und viele andere kulturelle und historische Details in die Poldark-Bücher einbaut, macht sie zu einem interessanten, authentisch wirkenden Lesestoff. Der Autor kam mit 17 Jahren von Manchester nach Cornwall und lebte 34 Jahre lang im Küstenstädtchen Perranporth, das heute ein Surfer-Paradies ist. Davor war die Stadt vom Bergbau bestimmt, noch bis ins frühe 20. Jhr. Insgesamt reicht die Geschichte des Bergbaus in Cornwall bis zu 4000 Jahre in die Bronzezeit zurück. Als Winston Graham ankam, standen in Sichtweite seines Elternhauses noch die Ruinen der Kupfermine Wheal Leisure, siehe Foto von ca. 1850. Das Bergwerk am linken Bildrand wurde Vorbild für Ross Poldarks gleichnamige Grube in den Büchern. Er machte Cornwall zum zentralen Thema: Alle 12 Bücher der Poldark-Saga, Zeitraum 1783-1820, haben den Untertitel A Novel of Cornwall, bei älteren Ausgaben steht es auf dem Cover, siehe Erstausgabe, bei späteren Ausgaben auf der ersten Seite. Die weibliche Hauptfigur Demelza wurde von seiner Ehefrau Jean inspiriert. Winston Graham, hier ein Foto vom Autor, hatte einen Hund der Garrick hieß, ebenso wie Demelzas Hund im Roman.

‘Was Garrick angeht – es könnte sein dass ich Garrick nicht bei mir behalten kann’, sagte Ross. Es herrschte Stille. ‘Er und ich sind Freunde’ sagte Demelza. ‘Garrick und ich haben alles zusammen gemacht. Ich könnte ihn nicht verhungern lassen’. In ihrer Verzweiflung fing sie an, von der Stute zu gleiten. Die menschliche Natur hatte Ross ausmanöveriert. Denn wenn sie einen Freund nicht verlassen wollte, so war auch er dazu nicht imstande. (Poldark – Abschied von gestern, 1945)

On the right: Current edtion of the first book of the Poldark saga, called 'Ross Poldark' (1945). Left: 'Demelza' (1946), the second book. There's twelve in total. Author Winston Graham (center) had a dog called - you guessed it: Garrick

Garrick der Hund spielt auch eine Rolle dabei, wie sich Ross Poldark und Demelza zum ersten Mal treffen. Eine Art Cinderella-Story, bei der Demelza anfangs eine Aschenputtel-Figur am untersten Rand der Gesellschaft ist. Als Poldark zu Beginn der Geschichte 1783 aus Amerika zurückkehrt, wo er Soldat im Revolutionskrieg war, liegt die Kupfermine auf dem Land des elterlichen Hofes Nampara brach, ebenso die Landwirtschaft. Sein Vater starb während seiner Abwesenheit, der Hof ist verschuldet. Seine ehemalige Verlobte hat einen anderen Mann gefunden. Er steht vor einem Trümmerhaufen, und man legt ihm nahe, Cornwall zu verlassen und anderswo neu anzufangen. Wie es wirklich hunderttausende Einwohner von Cornwall machten, in der sog. Cornish Diaspora, als sie im Boom & Bust der industriellen Revolution arbeitslos wurden. Bergwerke waren in Cornwall Familienbetriebe die je nach Marktschwankungen ihre Arbeiter einstellten oder feuerten. Nicht selten standen die Besitzer selber vor dem Ruin wenn Banker ihre Kredite frühzeitig einforderten, um so in den Besitz verschuldeter Minen zu kommen. Auf diese Weise hat sich im Roman der Banker George Warleggan, dessen Großvater ’’ein Dorfschmied war, der angefangen hatte, im kleinem Umfang Zinnschmelze zu betreiben’’ zum Mitglied einer neureichen Aristokratie gemausert. Poldark ist jedoch nicht bereit, aufzugeben. Er will den Hof wieder aufbauen. Bevor er die alte Mine wieder in Betrieb setzen kann, braucht er Investoren. Er kümmert sich zuerst um die Landwirtschaft, stellt ein paar Leute ein die er seit seiner Kindheit kennt. Er ist sich selber nicht schade für Feldarbeit. Die landwirtschaftlichen Aspekte der Story kommen im Roman und in der Verfilmung gut rüber, hier die berühmte Sensen-Szene – sie bescherte dem irischen Poldark-Darsteller Aidan Turner quasi über Nacht Kultstatus, eine große weibliche Fan-Gemeinde und einige Parodien. Hier die Romanstelle:

’‘Er nahm die Sense über die Schulter und stapfte hinüber zur Heuwiese, die auf dem nordöstlichen Abhang des Tales lag, jenseits der Apfelbäume, und sich bis zu Wheal Grace erstreckte. Ein großes Feld, das nicht von Mauern oder Hecken umschlossen war, und das Heu davon war eine gute Ernte. Er nahm seine Jacke ab und legte sie über einen Stein an der Ecke des Feldes. Er fing an zu schneiden, beugte sich ein wenig nach vorn und hob seinen Körper, als drehe er sich um seine Achse. Das Gras fiel zögernd, lange Halme bogen sich und sanken langsam zur Erde. Mit dem Gras fielen Streifen von Purpur-Witwenblumen und Margeriten, Kerbel, Hahnenfuß…Mittags saßen sie neben dem gemähten Gras und aßen. Sie nahmen lange Züge Buttermilch und aßen Cornish Pasty und Barley Cakes. Dann waren sie wieder auf und an der Arbeit.’’ (Poldark – Abschied von gestern, 1945)

All Poldark books are subtitled 'A novel of Cornwall'. It's about the place as much as the people. Botallack mine, which is also in the TV series, sums up the rugged romantic feel of Poldark. Though back then it was a tough work environment

In den Büchern sind detaillierte Beschreibungen von ländlichem Leben und von Cornwalls Landschaften. Winston Graham erwähnt viele spezifische Blumen. Mir fiel bei der BBC-Verfilmung, die in Cornwall gedreht wurde, besonders das Meer von lila Blumen an den Küstenlandschaften auf. Und tatsächlich werden im Roman mitunter sea pinks erwähnt, auf Deutsch Strand-Grasnelken, die vornehmlich in metallreichen Böden gedeihen. Hier also eine Bergbau-Connection. Man erfährt auch einiges über den Fischfang, der Lebensgrundlage für viele Menschen in Cornwall war. Wenn die Heringsschwärme, nach denen man auf den Klippen Ausschau hielt, nicht kamen, herrschte Hunger. Wenn die Fische kamen, ließ man im Dorf alles fallen und holte den Fang zusammen an Land. Ein weiterer Handlungsstrang ist das Aufsammeln von angeschwemmten Waren gesunkener Schiffe – manchmal mit dem unschönen Wort Strandraub bezeichnet. Dafür war Cornwall berühmt. Die Schiffbrüche an den felsigen Küsten waren, wie in Poldark gezeigt wird, für die bitterarme Bevölkerung wie ein Volksfest. Dieses zwielichtige Thema wurde auch von Daphne du Maurier in ihrem Cornwall-Roman Gasthaus Jamaika (1936) aufgeriffen. Auch die ikonischen Landschaften von Cornwalls Mooren spielen bei beiden Autoren eine Rolle und sind ausgiebig in den Verfilmungen zu sehen. Poldarks Hof Nampara ist dieses alte Haus im Bodmin Moor. Ein weiterer interessanter Aspekt der Story ist die Beziehung von Ross und Demelza, die vielschichtig, eher als klischeehaft ist. Demelza und Ross leben anfangs in einer Zweckgemeinschaft und es vergehen Jahre bis sie sich ineinander verlieben. Auch dann bleibt Demelza eine starke Persönlichkeit, die Ross zum Beispiel entrüstet zur Rede stellt als er sich einen Hahnenkampf ansieht: ‘Glaubst du nicht dass Tiere Schmerz fühlen wie wir?’ Tierschutz wurde 1945 in Romanen selten erwähnt.

''Him an' me's friends'': Demelza's dog Garrick, above, is played by Barley, a lurcher found in an animal shelter. As for the book, I found this 1960's editions published by The Bodley Head. Nice...though it makes it look a bit like a kids' book

Wenn der ziemlich reservierte Ross Poldark dann gelegentlich mal seine Liebe für Demelza zeigt, wirkt das in Filmszenen wie dieser, siehe Clip, natürlich ziemlich romantisch. Generell kommt in den Poldark-Romanen viel Respekt für Frauen rüber. Vielleicht spiegelt sich darin die Tatsache dass der Autor Winston Graham nach dem Tod seines Vaters mit seine Mutter aufwuchs, und von ihr in seinem Wunsch, Schriftsteller zu werden, beständig unterstützt wurde. Winston Graham, der alle seine Romane per Hand mit einem Füllfederhalter schrieb, erlebte auch noch die erste Verfilmung von Poldark (1975), hier ein alter Trailer, die erfolgreich war und bis heute Fans hat, obwohl sie für mich diesen typischen 70er Jahre-TV-Look hat der leider nicht mein Fall ist. Was die Romane und die deutlich bessere aktuelle Verfilmung anbelangt, spielen neben den romantischen Aspekten von Poldark auch die Probleme der damaligen Zeit eine markante Rolle: Zinn- und Kupferminen vor 200 Jahren waren alles andere als romantisch. Dort arbeiteten Leute, auch Frauen und Kindern, unter harschen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Im Roman beginnt auch Ross Poldark – der eine gemeinschaftliche Kupferschmelze gebaut hat um dem preisdrückenden Kartell von Bankern und Kaufleuten zu entgehen – daran zu zweifeln, ob er mit seinen gut gemeinten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wirklich etwas Gutes getan hat:

‘Die Schmelzhütte fraß sich jetzt in das Kaigelände von Trevaunance hinein. Schon von weitem sah man die Rauchmassen aus den Schmelzöfen kommen, und an diesem windstillen Tag hingen sie, die Sonne verdunkelnd, im Tal. Hier breitete sich eine sich selbst verschlingende Industrie aus, mit Bergen von Kohle und Schlacke, und einem nicht enden wollenden Strom von Maultieren und Menschen, die geschäftig um Kupferanlage und Kai schwärmten. Es fiel ihm auf, wie viele der Männer, die hier arbeiteten, blass und kränklich aussahen, obwohl das Werk erst drei Monate in Betrieb war. Die große Hitze und die Dämpfe machten auch dem Kräftigsten zu schaffen, und der Krankheitssatz war hier höher als in den Gruben. Ein Faktor, den er vergessen hatte. Er hatte geglaubt, dass sie dem Bezirk Wohlstand bringen und die Gruben vielleicht retten würde, aber für die armen Teufel die hier arbeiteten, schien ‘Wohlstand’  nur ein leeres Worts zu sein. (Poldark – Von Anbeginn des Tages, 1946)

19th century: It's to the credit of the Poldark books and TV series that they delve into the social condition of the times. They weren't the good old days. But there were many good people - who helped shape the world as we know it

Tatsächlich beschönigt Poldark die damaligen Zeiten nicht, sondern zeigt vorrangig deren verheerende soziale Bedingungen: Armut, Hunger, Epidemien, hohe Kindersterblichkeit, Schuldgefängnis für Leute die Kredite nicht mehr zahlen konnten, und eine Ständeordnung in der Arbeiter völlig der Willkür der Herrschenden ausgeliefert waren. Damals konnte man, wie Poldark ausgiebig zeigt, für das Wildern eines Fasanen jahrelang in den Knast wandern. Nicht selten ein Todesurteil, weil Leute dort wie die Fliegen an Typhus starben. Die gute, alte Zeit? Nein, danke! Aber warum sind dann Stoffe wie Poldark – anhand der vielen Rezensionen bei Amazon übrigens auch in Deutschland – so ein Erfolg? Es interessiert uns offenbar, wie Leute früher gelebt haben, wie wir wurden was wir heute sind. Anstelle der industriellen Revolution, leben Menschen heute mit den guten und schlechten Seiten einer technologischen Revolution. Und Figuren wie Poldark, denen es nicht nur um Geld und Macht sondern auch um seine Mitmenschen geht, scheinen in solchen Zeiten willkommen zu sein.

Reisen auf den Spuren von Poldark  Der Erfolg der TV-Serie hat den Tourismus in Cornwall um 50 Prozent erhöht. Unglaublich aber wahr. Diese Art von Literatur-Tourismus ist in England stärker ausgeprägt als in Deutschland (wo Historienfilme à la Poldark ohnehin selten gedreht werden). Wer sich für Poldarks Schauplätze interessiert, kann Cornwalls ehemalige Bergwerke und Poldark-Drehorte Botallack Mine und Levant Mine besuchen, auf Küstenpfaden gehen und in den ikonischen Landschaften des Bodmin Moor wandern und reiten. Es sind Reiterhöfe vorhanden. Es gibt in Cornwall auch ein Museums-Bergwerk mit unterirdischen Rundführungen, das als Hommage an Winston Graham Poldark Mine getauft wurde
.
.
Ads by Google
.
.
Wusten Sie schon?  Anne Dudley, Soundtrack-Komponistin von Poldark, will ein Album mit der Demelza-Darstellerin Eleanor Tomlinson aufnehmen. Es soll in eine ähnliche Richtung wie Poldark gehen, etwas à la Loreena Mckennitt. Tomlinsons Gesang auf drei Liedern des Soundtracks klingt jedenfalls gut, siehe oben erwähnten Clip Medhel an Gwyns, und den Youtube-Clip von How The Tide Rushes In. Auch in den Romanen spielt Musik eine beträchtliche Rolle. In Nampara steht z. B. ein Spinett und Demelza lernt, es zu spielen. Winston Graham erwähnt auch spezifische Folk Songs und Weihnachtslieder, nachfolgend einige Beispiele
.

‘In Dulci Jubilo’ im Poldark-Roman & als Version von Mike Oldfield Das Lied wird im zweiten Poldark-Roman, Von Anbeginn des Tages (1946) erwähnt, als ein Kirchenchor zu Demelzas Haus kommt und Lieder vorsingt. Eine Folkrock-Version von In Dulci Jubilo wurde 1975 von Mike Oldfield als Top-5 Weihnachts-Single veröffentlicht. Das Weihnachtslied mittelalterlicher Herkunft ist  u. a. als Bearbeitung von J.S. Bach bekannt. Mike Oldfield spielt In Dulci Jubilo (In süßer Freude) viel schneller aber Grundzüge der Melodie sind erkennbar

Folk Song ‘Hal-an-Tow’ in Poldark & als Version von Albion Band Das Lied wird im ersten Band, Abschied von gestern (1945) erwähnt, als Demelza und Verity übers Moor reiten. J. Paynter, der hinter ihnen reitet, singt die Zeilen ‘And for to fetch the summer home, the summer and the May-o’ von Hal-an-Tow. Das Lied wurde auch 1971 von Shirley Collins & Albion Band auf dem Album No Roses veröffentlicht. Das Mai-Lied feiert Winterende-Frühlingsbeginn. Auf keltische Wurzeln deutet u. a. der Tanz der irischen Version von Hal-An-Tow

Kartenspiele in Poldark  In Zeiten vor TV, Kino etc. hatten Kartenspiele einen noch höheren Stellenwert als heute, siehe Film-Clip. Winston Graham erwähnt die Spiele WhistFrench Ruff und Pharao. Letztgenanntes hat besonders interessante literarische Konnotationen, Pharao spielt eine zentrale Rolle in Puschkins Erzählung Pique Dame (1834), die auch Vorlage für die gleichnamige Oper von Tschaikowski war. Es kommt auch in Tolstois Roman Krieg und Frieden (1868) vor, als Nikolai Rostow 43,000 Rubel bei dem Spiel verliert

Last not least: Info über Demelzas Hund Garrick heißt in Wirklichkeit Barley und stammt aus einem Tierheim in London. Er ist ein Hybridhund, ein sog. Lurcher, die früher angeblich – es klingt mal wieder fast zu gut um wahr zu sein – von Wanderarbeitern zum Wildern gezüchtet wurden. Keep on rocking, Barley!

Könnte Sie auch interessieren Unser Artikel über Roman- & TV-Serie Outlander nach Diana Gabaldon

Avenita.net