Nice pic. Clapton also has an LP cover with a dog. Remember which one ? We check out 15 of the best album covers with man's and musician's best friend. Encompassing Jazz, Folk, Metal and TV music, as well as Rock. Plus some dog info

Wir fanden ein schönes Foto von Eric Clapton mit Hunden, vermutlich vom Ende der 60er oder Anfang der 70er Jahre in seinem ländlichen Haus Hurtwood Edge im Dorf Ewhurst in der Grafschaft Surrey wo er Layla und viele andere Lieder schrieb. Dabei erinnerten wir uns an ein Clapton-Album mit Hundemotiv und kamen auf die Idee, dies ein paar andere LP-Cover mit Hunden auszuchecken. Es gibt ziemlich viele, man ist fast geneigt zu sagen dass Musiker eine besondere Affinität zu unseren vierbeinigen Freunden haben. Es gibt jedenfalls mehr Hunde- als Katzencover. Folgende 15 sind eine kleine Auswahl bei der wir auf musikalische Abwechslung, nicht nur aus den Bereichen Rock und Pop sondern auch Jazz, Folk, Metal und Filmmusik Wert legten. Eine der eher wenigen Bands aus den 80ern die wir vermissen, sind die alternativen Gitarrenrocker Hüsker Dü, hier eins ihrer habituell lauten Lieder vom Album New Day Rising (1985), gutes Cover mit Hunden am See. Filmmusik für Kinder klingt anders, die französische TV-Serie Belle et Sébastien (1965) handelte von einem Jungen und seinen Abenteuern mit einem Pyrenäenberghund namens Belle. Die Serie wurde auch in Großbritannien bekannt und inspirierte eine Band gleichen Namens. Die psychedelisch angehauchte australische Rockband The Church verbindet ein Hundemotiv mit ägyptischer Thematik auf dem Album Priest=Aura (1992). Für uns persönlich von besonderer Signifikanz, denn wir haben einen spanischen Podenco, eine Hunderasse die vor Tausenden von Jahren von Karthagern nach Spanien gebracht wurde und eng mit dem ägytischen Tesem verwandt ist. Diese Hunde wurden sogar in Königsgräbern abgebildet. Aber bevor uns der Pharaonenhund auf den totalen Powertrip bringt, hören wir lieber den fetzigen, erdverbundenen Folkrock von Van Morrison der auf dem Album Veedon Fleece (1974) mit zwei irischen Wolfshunden zu sehen ist. Die Tochter des indischen Musikers Ravi Shankar (1920-2012) heißt Geetali Norah Jones Shankar, ihre Mutter ist Amerikanerin, und sie macht als Norah Jones gute Musik, wie hier auf dem Album The Fall (2009) auf dem sie mit einen Bernhardiner ohne Schnapsfass zu sehen ist. Eins der frühesten Alben von Neil Young ist eins seiner besten, und auf Everybody knows this Is Nowhere (1969) sieht man ihn im idyllischen Topanga Canyon mit einem Hund den er, nach einer Stadt in seinem heimischen Kanada, Winnipeg taufte. Im Inneren des Covers sind zwei Nahaufnahmen von dem Kleinen.

Ein britischer Musiker der Neil Young inspirierte, war Bert Jansch (1943-2011), Akustikgitarrist und Mitglied der legendären Folkrock Band Pentangle, hier mit einem süßen Hündchen auf dem Cover von Birthday Blues (1969). Der Jazzmusiker Jimmy Smith (1925-2005) ist der einzige der sowohl ein LP-Cover mit Hund als auch eins mit Katze hat. Cool. Kate Bush hat auf ihrem Album Hounds of Love (1985) immerhin zwei Hunde, sie heißen Bonnie und Clyde, einem Hundezüchtermagazin entnehmen wir dass Kates Hunde Weimaraner sind. Dass Metal-Alben etwas weniger kuschelig aussehen, leuchtet ein, so wie hier auf der Kompilation Telephantasm (2010) von Soundgarden. Deutlich zutraulicher wirkt der Hund auf dem Album Talking with Strangers (2009) von Judy Dyble die früher mal Sängerin der englischen Folkrockband Fairport Convention war und immer noch eine schöne Stimme hat. Die alternative US-Rockband Dinosaur Jr hat eine wunderbar grummelig aussehende Englische Bulldogge auf dem Cover von Whatever’s cool with me (1991). Musikalisch viel sanfter ist Jonathan Richman und das Titellied seines Albums Not So Much to Be Loved as to Love (2004). Nicht nur das Cover ist gut sondern auch der Grundgedanke dass man erst lieben lernen muss bevor man geliebt wird. Johnny Cash (1932-2003) ist auf dem Cover von American Recordings (1994) nicht nur mit Gitarrenkoffer sondern auch zwei Hunden zu sehen, die beim Fototermin zu ihm gerannt kamen und von Johnny, typischerweise, die biblisch klingenden Namen Sin und Redemption verpasst bekamen. Wir hatten uns die freundliche Aufmerksamkeit der Leser mit Eric Clapton verschafft, deshalb zum Abschluss für heute ein Lied von seinem Album There’s One in Every Crowd (1975). Musik und Stimme sind hier sehr ruhig. traurig und schön zugleich. Aber das passt ganz gut zu dem Hund auf dem Cover. Manchmal ist die Welt einfach zu viel und man braucht einen Freund auf den man sich verlassen kann.

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Weitere Infos  Wir werden demnächst auch ein paar LP-Cover mit Katzen besprechen, als Vorgeschmack unser Blogpost über ein Album das das eine ganze Menge mit Katzen zu tun hatte